Lufthansa City Airlines nimmt den Betrieb auf: Erstflug mit einem Airbus A320neo

Lufthansa City Airlines startete mit einem Airbus A320neo zum Erstflug und musste direkt Flüge canceln. Foto: Lufthansa

Die ersten Flugzeuge in der Flotte von Lufthansa City Airlines waren zwei alte Möhren: zwei Airbus A319, die schon einige Male durchgereicht worden sind. Doch ein anderes Flugzeug absolviert den Erstflug der neuesten Fluggesellschaft aus dem Lufthansa-Konzern. Der Erstflug wird von einem Airbus A320neo durchgeführt.

Am Mittwoch, den 26. Juni 2024, nimmt Lufthansa City Airlines den Betrieb unter eigener Flugnummer VL auf. Der Erstflug wird dabei von München (MUC) nach Birmingham (BHX) gehen. Zum Einsatz kommt dabei noch nicht einer der beiden ehemaligen Air Berlin A319 mit der Registrierung D-ABGH und D-ABKG, sondern ein Airbus A320neo.

  • 26. Juni 2024 | VL2508 | 09:10 Uhr München (MUC) – 10:10 Birmingham (BXH) | Airbus A320neo
  • 26. Juni 2024 | VL2509 | 10:50 Uhr Birmingham (BHX) – 13:40 München (MUC) | Airbus A320neo

Mit diesem Airbus A320neo geht es dann auch zu den weiteren ersten Zielen von Lufthansa City Airlines. Konkret handelt es sich dabei um Düsseldorf (DUS), Köln-Bonn (CGN), Hannover (HAJ) und Bremen (BRE). Erst am 27. Juli 2024 nimmt dann der erste Airbus A319 den Dienst für die Lufthansa-Tochter auf. Mit dem A319 werden dann Bordeaux (BOD), Hamburg (HAM) und Berlin (BER) angeflogen.

„Lufthansa City Airlines tritt an, um sich ab München und Frankfurt erfolgreich im europäischen Kurz- und Mittelstreckensegment zu behaupten. Eine große Investition in die Zukunft, die den Luftverkehrsstandort Deutschland stärkt und zahlreiche attraktive Arbeitsplätze schafft“, kommentiert Jens Fehlinger, operativer Geschäftsführer von Lufthansa City Airlines, die Aufnahme des Flugbetriebs.

Die konkreten Pläne für die weitere Lufthansa City Airlines-Flotte sehen zunächst fünf Flugzeuge aus der Airbus A320-Familie aus dem Bestand der Lufthansa-Töchter vor. Im Jahr 2025 sollen dann mindestens acht zusätzliche Airbus A320neo und weitere A319 zur Flotte stoßen. Das Arbeitspferd der Flotte soll zukünftig der Airbus A220-300 werden. Davon sind bereits rund 40 Flugzeuge bestellt.

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Bei Lufthansa City Airlines freut man sich über den Erstflug. Aktionäre und Kunden sind skeptisch. So hatte zuletzt erst Lufthansa-Großaktionär Klaus-Michael Kühne erklärt, dass der Lufthansa-Konzern über zu viele verschiedene Fluggesellschaften verfügt. Dafür hat der Konzern zumindest teilweise eine Lösung, denn perspektivisch soll die andere Regionalflugtochter Lufthansa Cityline eingestampft werden. Die Skepsis der Kunden hingegen bleibt, denn es scheint immer noch nicht final geklärt, ob Star Alliance-Statusgäste zukünftig auf Flügen mit VL-Flugnummer Vorteile genießen werden.

13 Kommentare

  1. Die Vorteile für Star Alliance-Statusgäste werden zukünftig auf Flügen mit VL-Flugnummer mit Sicherheit auf vielfachen Kundenwunsch eingestellt.

  2. Die Flugnummern mit dem IATA-Code VL kann man sich wenigstens gut merken und meiden:

    VL für Verzicht (auf vernünftige) Löhne

    Oder VL für „vür Lufthansa“, wenn man im Konzern auch noch an der Rechtschreibung spart.

  3. Das löst BA definitiv eleganter. Da merkt der Kunde nichts von der Billigtochter. Lounge, Flugnummer etc. sind gleich, egal ob Mainline, Euroflyer oder Cityflyer. Und auch BA macht das ja nur, um Geld zu sparen.
    Wieso also kann man sowas nicht gleich klären? Das ist mal wieder ein typisches LH Problem.

  4. Journalisten leisten tatsächlich seit Jahren immer schlechtere Arbeit! Dieser Artikel ist für jeden Angestellten der Lufthansa Cityline (Flüge ab MUC und FRA) unerträglich. Tariflucht, fürchterliche Arbeitsbedingungen,…. Bitte einen anderen Job suchen.

  5. Bin heute von MUC nach BRE mit Lufthansa City Airlines geflogen und kann sagen: Prinzipiell kann man seinen Star Alliance Gold Status (A3) auch bei VL Flügen nutzen, allerdings mit zusätzlichem Aufwand und nicht vollumfänglich. Sowohl der Checkin am First Class Schalter, als auch der Zugang zur Lounge wurden nach vorzeigen des Status gewährt.
    Was allerdings nicht geht ist den Status auf die Boardkarte zu bringen, hier kommt es stets zu „Technischen Problemen“, wenn man eine Vielfliegernummer angeben will, die nicht von Miles & More kommt. Von daher konnte ich das Priority Boarding nicht nutzen.

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