Review: Airport Lounge Dresden (DRS)

Airport Lounge Dresden (DRS), Foto: Robert

Nach einem langen Wochenende in Dresden ging es mit dem Flugzeug nach München. Da ich im Regelfall nach Berlin fahre und dafür die Bahn nutze, war ich froh diesmal in die bayrische Landeshauptstadt zu fliegen und so die Airport Lounge in Dresden besuchen zu können. Ich mag kleinere Airports kann diesen meistens etwas abgewinnen. Auf den Flughafen Dresden und dessen Angebot war ich also gespannt.

Airport Lounge Dresden (DRS) | Lage & Zugang

Der Airport DRS ist sehr überschaubar. Direkt nach der Security schließt sich ein großer Warteraum an von welchem alle Gates und auch die einzige Lounge erreicht werden können.

Airport Lounge Dresden (DRS), Foto: Robert

Zugang zur Lounge haben Vielflieger der Star Alliance sowie die des SkyTeam Carrier KLM und deren Business Class Passagiere. Der Priority Pass ist für diese Lounge nicht gültig, allerdings kann ein Zugang gegen Bezahlung erworben werden. Der eintritt kostet 27 Euro für Erwachsene und 19 Euro für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Die Lounge ist 90 Minuten vor dem ersten Start nach Frankfurt bzw. München geöffnet, weitere Informationen findet Ihr auf der Homepage.

Der Flug nach München wurde von Air Dolomiti durchgeführt und hatte in erster Linie eine EN-Flugnummer. Air Dolomiti ist jedoch kein Mitglied der Star Alliance, daher war es etwas unklar, ob mein Star Gold Status Anwendung findet. Die Mitarbeiterin am Empfang tippte und suchte, nach ein paar Augenblicken der Wartezeit durfte ich die Lounge betreten.

Airport Lounge Dresden (DRS) | Einrichtung

Neben dem Empfang besteht die Lounge im wesentlichen aus zwei weiteren Räumen. Einem mit einem großen Panoramafenster ausgestattetem Raum und dem in hinteren Bereich gelegenem Buffet- und Barbereich.

Der vordere Raum bietet einen hervorragenden Blick auf das Vorfeld sowie die Start- und Landebahn. Leider ist der Dresdner Flughafen so wenig frequentiert, dass es kaum etwas zu sehen gibt. Dafür bietet dieser Bereich eine Vielzahl an verschiedenen Sitzmöglichkeiten.

Neben Hochstühlen mit direktem Blick auf die Start- und Landebahn gibt es auch noch Sessel und Relaxliegen. Tische mit Stromanschluss bieten auch die Möglichkeit z.B. am Laptop zu arbeiten.

Der im hinteren Bereich gelegene Buffet und Barbereich hat leider kein Fenster und war ziemlich dunkel. Aber genug Sessel und Tische um zu Arbeiten oder zu Essen. Dort finden Besucher auch die Waschräume, Duschen sind nicht vorhanden.

Airport Lounge Dresden (DRS), Foto: Robert

Airport Lounge Dresden (DRS) | Essen & Trinken

Das Angebot an Speisen war während meines Aufenthalts gegen Mittag eher überschaubar. Neben einer Auswahl an Brötchen, Croissants sowie etwas Aufschnitt gab es noch eine warme Suppe. In einem Kühlfach standen noch Salat und Nachspeisen.

Auf einem separatem Tisch gab es zudem noch Kräcker, süße Teilchen und einen Brezenbaum.

Im Gegensatz zum Buffet bietet die Self-Service-Bar eine große Auswahl an Getränken. Neben lokalem Bier aus Sachsen gab es auch Softdrinks von Fritz-Kola, Säfte und Sekt.

Airport Lounge Dresden (DRS) | Frankfurtflyer Kommentar

Die Lounge am Flughafen in Dresden bietet nichts weltbewegendes. Mit großem Hunger sollte man diese Lounge nicht aufsuchen. Allerdings ist die Auswahl an Getränken ganz abwechslungsreich. Für die Größe der Lounge findet jeder „seinen“ Platz, da eine Vielzahl an verschiedenen Sitzmöglichkeiten zur Auswahl stehen.

In der Regel ist an dem Regionalflughafen wenig los, dennoch ist ein Fenster mit Vorfeldblick immer ein Plus. Die räumliche Trennung vom öffentliche Bereich der Abflugebene verspricht zudem Ruhe, da auch keine Ansagen gemacht wurden.

4 Kommentare

  1. Besonders hervorzuheben sind in dieser Lounge die wirklich tollen Mitarbeiter. Ich kann sie nicht genug loben. Als Air Dolomiti mal wieder auf sich warten ließ, wurden freiwillig Überstunden geschoben, weil eigentlich schon Schließzeit war.

    BTW: Vorne war Senator, hinten Business. Deshalb auch zwei Buffets. 😀

    • In der Tat, nachdem die LH ihre Lounge i.R. von Corona dauerhaft geschlossen hatte und bislang auch keine gegenteiligen Pläne hegt, betreibt der Flughafen die Lounge nach Corona nun glücklicherweise in Eigenregie. Dabei wurde auch das LH-Mobiliar übernommen und die ehemalige Aufteilung in Senator- (am Vorfeld) und Business-Lounge (fensterlos) aufgehoben. M.E. ein Gewinn für die Gäste.

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