Qantas arbeitet schon seit Jahren daran, neue und besonders lange Ultralangstreckenflüge anzubieten. Die australische Fluggesellschaft möchte unter dem Project Sunrise Nonstop-Flüge zwischen Sydney und London sowie New York aufnehmen. Möglich wird das durch den Airbus A350-1000, der mit Zusatztanks ausgestattet wird. Deren Auslieferung wurde jedoch erneut verschoben, der Linienbetrieb kann vermutlich erst Mitte 2027 aufgenommen werden.
✈️ Project Sunrise verspätet sich erneut – Qantas erwartet den ersten Airbus A350-1000 nun erst 2027.
🌍 Geplant sind Nonstopflüge mit über 20 Stunden Flugzeit.
💺 Die besonderen A350 erhalten nur 238 Sitze, man setzt auf Komfort und viele Premiumreisende.
Eigentlich sollte der erste speziell konfigurierte Airbus A350-1000 bereits Ende 2026 an Qantas ausgeliefert werden. Nun wurde aber bekannt, dass die Australier erst im Frühjahr 2027 mit der Übergabe des ersten Flugzeugs rechnen dürfen. Beim Hersteller Airbus gibt es nach wie vor Probleme mit den Lieferketten.
Damit verschiebt sich auch der Start der prestigeträchtigen Ultralangstrecken weiter nach hinten. Qantas plant mit den Jets Nonstopflüge von Sydney und Melbourne nach London sowie New York. Die Strecken würden Flugzeiten von mehr als 20 Stunden erreichen und zu den längsten kommerziellen Linienflügen der Welt gehören.
Project Sunrise: Technische Herausforderungen bremsen Qantas aus
Die Airline, die der oneworld-Allianz angehört, arbeitet seit fast einem Jahrzehnt an dem Projekt. Neben der Corona-Pandemie sorgten vor allem technische und regulatorische Herausforderungen immer wieder für Verzögerungen. Besonders die Zertifizierung der zusätzlichen Tanks und des höheren maximalen Startgewichts gilt als komplex. Airbus musste die speziell für Qantas entwickelte Variante des Airbus A350-1000 entsprechend anpassen.
Um eine dieser langen Routen täglich anbieten zu können, brauchen die Australier mindestens drei Flugzeuge. Sobald der erste Jet bereitsteht, können zumindest die ersten Trainings für die Crews beginnen, parallel kann der Flugbetrieb vorbereitet werden. Bis es dann mit den langen Linienflügen losgeht, dauert es wohl noch ein gutes Jahr.


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