Der my junior PICO2 – unser liebster Reisebegleiter

Wer unseren Blog verfolgt weiß, dass wir glückliche Eltern von einjährigen Zwillingen sind. Bei unseren letzten Reisen mit den Kindern hatten wir immer wieder Probleme mit unserem Zwillingsbuggy, mit dem wir beispielsweise im Hilton Galatzo auf Mallorca nicht in den Aufzug und auch nicht durch die Zimmertür gekommen sind. Ebenso hatten wir nach einer Reise nach Berlin Probleme unseren Buggy, der mit „Delivery at Aircraft“ gekennzeichnet wurde nach dem Flug zu bekommen, denn er wurde eben nicht wie besprochen am Flugzeug ausgegeben. Nach diesen Erlebnissen war klar, dass wir um Einzelbuggies für unsere Reisen nicht herumkommen, also machten wir uns nach Buggies auf die Suche, die man sogar mit ins Flugzeug nehmen kann, um auch das zweite Problem möglichst galant zu lösen.

Der my junior PICO2 – unser liebster Reisebegleiter | Gesucht und gefunden

Nach einer längeren Recherche wurden wir bei my junior fündig. Der my junior PICO2 bot alles was wir uns vorstellten. Er sah leicht aus, die Beschreibung klang nach einer einfachen Handhabung und gut anzusehen war er auch (das ist ja für mich auch ein wichtiges Kriterium :D). Gerade noch pünktlich, am Nachmittag vor Beginn unserer Reise, kam das Paket an und wurde direkt ausgepackt. Zu unserer Überraschung ist im Preis nicht nur ein Buggy inbegriffen, sondern auch eine Transporttasche, ein Fußsack, ein Tragegurt, ein Regencover, ein Moskitonetz und ein Getränkehalter. Dies hat mich wirklich positiv überrascht. Sowohl bei unserem Kinderwagen, als auch beim darauffolgenden Zwillingsbuggy mussten wir jeden Posten separat kaufen, was die Kosten natürlich in die Höhe trieb.

Im Vergleich zu unserem Zwillingsbuggy fiel uns auch direkt die hochwertige Verarbeitung auf und der Stoff, der aussah, als wäre er leicht zu reinigen (dazu komme ich später nochmal). Die Zwillinge durften direkt Probe sitzen und wir übten das Anschnallen, um es im Fall der Fälle direkt und ohne nachdenken erledigen zu können. Ihr werdet Euch wundern, aber nahezu jeder Kinderwagen und Buggy hat einen leicht unterschiedlichen Verschluss. Bereit für die Reise luden wir die my junior PICO2 ins Auto, um sie das erste Mal am Flughafen in der Praxis zu testen.

Der my junior PICO2 – unser liebster Reisebegleiter | Unsere Erfahrungen

Am Flughafen

Eine meiner großen Sorgen bei zwei Wägen war, dass es uns nicht mehr möglich sein wird alleine unterwegs zu sein. Das hat uns auch bisher davon abgehalten Einzelwägen zu kaufen. Die my junior PICO2 fuhren zu unserer Überraschung aber so flüssig, dass man beide problemlos mit je einer Hand lenken konnte – auch um schmale Kurven. Im Verlauf des Urlaubes ließ er sich auch auf unebenem Grund wunderbar fahren, was mit Sicherheit an der 4-Fach Federung und den Luftkammerreifen liegt. Wer den Fraport kennt, weiß, dass es einige sehr kleine Aufzüge gibt, in die nur ein Gepäckwagen passt. Hier passte ich auch mit beiden my junior PICO2 hinein, es war also nur eine Fahrt nötig.

 

Check-In

Beim Check-In wurde direkt ein Auge auf die Wägen geworfen und man wollte sie „taggen“. Das heißt, dass die Wägen am Flugzeug (je nach Flughafen) aufgegeben werden sollen, und man sie nach der Landung am Flugzeug wieder bekommt. Genau dies wollten wir vermeiden und wiesen nett darauf hin, dass der Buggy IATA-kompatibel ist, also zusammengeklappt Handgepäcksmaße hat und somit mit in das Flugzeug genommen werden darf. Dies war an allen Flughäfen die wir damit bisher bereist haben (Frankfurt, Wien, Bangkok, Phuket, Abu Dhabi, Dubai und München) nie ein Problem und das Personal wusste direkt Bescheid.

Boarding und De-Boarding

Beim Boarding gab es oft das selbe Spiel. Es wurde sich gewundert, dass der Buggy noch kein Tag hatte und es wurde gesagt, dass man es taggen möchte. Nach dem gleichen Hinweis war die Reaktion verschieden. Von „kein Problem“ bis „lets see if it will fit“ war alles dabei. Trotz allem hat man uns immer ohne Diskussion passieren lassen und an der Flugzeugtür gab es lediglich den Hinweis, dass der my junior PICO2 vor der Flugzeugtür gefaltet werden muss. Dies war kein Problem, denn mit dem praktischen Tragegurt kann man ihn sich einfach über die Schulter „werfen“ und passt trotzdem noch durch die schmalen Gänge. Und nun der mit Spannung erwartete Moment. Passt der Buggy wirklich in jedes Gepäckfach? Tatsächlich passt er in jedes Gepäckfach. Von asiatischer Billigairline (Thai Smile) bis in die Business Class Kabinen von Austrian, Lufthansa und Etihad.

Außer bei unserem letzten Flug haben wir immer darauf gewartet, dass die meisten Passagiere ausgestiegen waren, denn wir hatten neben den my junior PICO2 noch einiges an Handgepäck dabei. Auch hier gab es wieder die Regel, den Buggy erst außerhalb des Flugzeuges aufzuklappen, wobei es bei einer leeren Kabine von Austrian und Etihad ohne Nachfrage genehmigt wurde ihn im Flugzeug aufzuklappen, um die Hände frei zu haben.

Transport zum Hotel

Mit Kindern ist Reisen wie umziehen. Wenn wir aber an unseren Urlaub vergangen April nach Dubai denken, war es tatsächlich so. Alleine der Kinderwagen bestand aus drei Transporttaschen. Für das breite Gestell eine, für die Wannen jeweils auch eine. Auch unser Kofferraum war alleine mit dem Kinderwagen voll. Dies verhielt sich diesmal anders. Wir konnten immerhin zwei Koffer unter die my junior PICO2 laden und haben somit jede Menge Platz gespart. Auch bei der Auswahl des Transportmediums zum Hotel wurde es somit einfacher, weil wir mit 5 Personen plus Gepäck noch gerade so in ein großes Auto gepasst haben. Noch beim Beladen haben die Fahrer das für Unmöglich erklärt, aber nachdem die Buggies gefaltet waren passte plötzlich doch alles hinein.

Sonnen- und Insektenschutz

Wer Kinder hat weiß wie sehr man zu Beginn die Haut schützen muss. Reines eincremen hilft hier wenig. Beim Schwimmen greift man zusätzlich auf UV Kleidung zurück und bei dem Gefährt muss ein möglichst großer Sonnenschutz her. Der my junior PICO2 hat ein großes UV 50+ Sonnensegel, dass den Kindern bis zu den Knöcheln Schatten spendete. Zum Vergleich: bei unserem Zwillingsbuggy lagen schon Teile der Arme bei voll ausgeklapptem Sonnenschutz frei. Nicht besonders praktisch, wenn man nach Dubai, Abu Dhabi oder Thailand reist. In tropischen Gebieten muss man zusätzlich aufpassen, dass man nicht gestochen wird, denn Moskitos können Krankheiten wie Gelbfieber und Dengue übertragen, für die Kinder je nach Alter noch nicht geimpft werden können. Auch hier war es praktisch, dass wir ein perfekt sitzendes Moskitonetz hatten, das mitgeliefert wurde.

Hitze

Ich bin unglaublich hitzebeständig und liebe es im Hochsommer in Dubai durch die Sonne zu spazieren. Im vergangenen April in Dubai merkten wir, dass die Kinder wohl darin nicht meine Gene haben, denn sie haben bei 35 Grad und nur im Kurzarmbody bekleidet extrem geschwitzt. Auch der Kinderwagen war immer super nass nach Spaziergängen. Sehr unpraktisch, wenn man danach in hochklimatisierte Hotels geht. Auch dieses Problem konnten wir in diesem Urlaub unbewusst lösen, denn der my junior PICO2 hat zwei integrierte Belüftungsfenster, die dafür sorgen, dass das darinliegende Kind nicht überhitzt. Unser Kinder haben in den Buggys gut geschlafen. NIcht nur weil die Luft im Buggy nicht stand, sondern auch, weil sich die Liegefläche komplett in eine 180° Position flach stellen lässt.

Auf und zu klappen

Das Hyatt Regency auf Phuket war mit Buggy nicht unbedingt das cleverste Hotel, beziehungsweise das zugewiesene Zimmer, ganz oben auf dem Hotelgelände war unpraktisch. Hier mussten wir besonders für die Fahrt hoch oft auf die Golf-cars zurückgreifen, also auch die Buggies immer klappen. Hier hat sich für uns aber absolut ausgezahlt, dass die my junior PICO2 sich unglaublich einfach nach Betätigen von zwei Knöpfen von selbst zusammenfalten. Unsere Kinder sind noch nicht so fest auf den Beinen, also hatten wir die beim Klappen im Arm. Auch das Aufklappen ging wunderbar einhändig mit Betätigen der Knöpfe und einem kleinen Schwung. So einfach, dass alle Fahrer nach zwei Tagen das System kannten und es uns abgenommen haben, während wir uns mit Kindern schon setzen konnten. Der Buggy ist auch super leicht und lässt sich nicht nur „normal“ wie ein Koffer tragen, sondern man kann ihn sich mit einem Tragegurt auch über die Schulter hängen oder als Trolley ziehen.

Reinigung und Abnutzung

Wer Kleinkinder hat kennt das Problem, dass Autositze, Kinderwägen oder der Buggy schnell wie ein Schweinestall aussehen. Angelutschte Snacks werden am Poster abgewischt, im Essen wird gepantscht oder das Kind hat sich in irgend etwas gesetzt, was man zu spät entdeckt. Natürlich hat man mit Zwillingen doppelt so viel Dreck. Unser schwarzer (ja, ich weiß, die Farbwahl war nicht so clever) Zwillingsbuggy sieht trotz Reinigung nicht sonderlich hübsch aus. Ich habe auch bei den my junior PICO2 nicht mit viel gerechnet, denn Kleinkinder sind doch eine Belastungsprobe der etwas anderen Art. Extrem positiv überrascht war ich, als ich „einfachen Schmutz“ sogar mit einfachen Feuchttüchern entfernt bekam. Angelutschte Snacks wie Maisstangen (der Teufel in Snackform – Eltern wissen wovon ich rede…) konnte man mit nassen Handtüchern super abwaschen. Die Buggies konnten zwischendurch immer wieder in die Anfangsform wieder hergestellt werden. Das war richtig angenehm anzusehen.

Wenn man zwei Buggies alleine fährt kann es bei Unachtsamkeit dazu kommen, dass sie aneinander stoßen. Auch das Ein- und Ausladen in Autos, Overhead Bins oder die Fahrt in Aufzüge führen in der Regel zu gewissen Abnutzungsspuren. Auch wir dachten bereits in Phuket „Wow, die sind aber schon verkratzt.“. Pustekuchen! Nicht die Buggies hatten Abnutzungsspuren, sondern vermutlich die Dinge mit denen sie aneinander geraten waren. Denn die „Kratzer“ konnten wir einfach abreiben. Das Material ist also super robust, ein weiteres fettes Plus!

Einziges Manko

Ein kleines, wenn auch vorhersehbares Manko war für uns, dass man die Buggies nicht einhändig fahren kann, was klar ist, wenn man zwei hat. Christoph war von den Buggies genauso begeistert wie ich, weshalb er plant ein entsprechendes Verbindungsstück im 3D Drucker zu drucken, dass wenn man doch mal die eine Hand (z.B. zum Telefonieren) braucht, man sie einfach kurz verbinden kann. Diese Arbeit würde er sich sicher nicht machen, wenn die Einzelbuggies unsere Zwillingswägen auch alleine um Welten schlagen.

Der my junior PICO2 – unser liebster Reisebegleiter | Fazit

Auch wenn es sich anhört, als würde ich für diesen Beitrag einen vierstelligen Betrag bekommen – so ist es nicht. Es ist ernsthafte Begeisterung. Anfangs dachte ich, dass es einfach ein hübscher und praktischer Buggy ist. Aber dass er uns doch so sehr überzeugt, dass wir mittlerweile auch Zuhause kaum noch den „richtigen“ Zwillingskinderwagen nutzen (nicht zu verwechseln mit dem Zwillingsbuggy), sagt schon viel aus. Die Sitzhöhe ist perfekt, sodass die Kinder und nah waren und die gerade Sitzposition verhindert ein „Einsacken“ und somit nicht nur eine Überhitzung sondern fördert eine gesunde Haltung.

Auch die hochwertige Verarbeitung hat es mir so angetan, dass ich meiner schwangeren Schwester, ohne ihn persönlich getestet zu haben, einen Kinderwagen von my junior empfohlen habe. Das hochwertige Komplettpaket, das my junior bei seinen Produkten zu einem wirklich fairen Preis bietet, ist toll!

Übrigens ist der PICO2 vom unabhängigen Prüfungsgremium des Institut Gesundheit und Ergonomie (IGR e.V.) als „ergonomisches Produkt“ ausgezeichnet. Solche Dinge finde ich als ehemalige Kinderkrankenschwester ja immer besonders wichtig. Eine fehlerhafte Haltung kann viele Schwierigkeiten für das ganze Leben mitbringen, wenn sie nicht zeitnah korrigiert wird. My junior scheint sich dem Produkt auch sicher zu sein und bietet daher eine lebenslange Garantie auf den my junior PICO2, wodurch man noch länger etwas von dem Buggy hat.


Transparenz: Die my junior PICO2 wurden uns für unsere Reisen zur Verfügung gestellt. Von my junior wurde keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Tätigkeit genommen. Dieser Beitrag spiegelt die ehrliche Meinung der Autorin wieder. 


 

6 Kommentare

  1. Danke für den Bericht! Wir suchen auch gerade nach einem Kinderwagen, den man mit in die Kabine nehmen kann. Unsere Tochter ist jetzt elf Monate alt und wir haben auf den letzten vier Flüge mit ihr immer den Bugaboo Kinderwagen mitgenommen. Der ist zwar eigentlich klein, aber muss immer aufgegeben werden und das kostet einiges an Zeit.

    Danke dass Ihr hier eure Erfahrungen mit den Reisen mit euren Kindern teilt, dass hilft vielen Eltern sehr und lasst euch von den blöden Kommentaren, dass Kindern nicht fliegen dürfen (schon garnicht in der Business Class) nicht entmutigen. Bitte mehr davon!

    • Lieber Ralf,
      Sehr gerne! Da wir an Bord ungefragt sowohl von Mitpassagieren und der Crew immer wieder hören wie entspannt und lieb unsere Kinder sind, werden wir genau so weitermachen!

      Liebe Grüße
      Nicole

      • Die meisten Kinder sind auch entspannt und wenn nicht, liegt es meistens eher an den Eltern. Was ich da schon erlebt habe.
        Ich denke noch an einen 747 Flug BA Upper Deck zurück, bei mir schrägt gegenüber ein Baby und das war ein Nachtflug. Alle haben mit den Augen gerollt. Und das hat den ganzen Flug ganz brav bei Papa an der Brust geschlafen. Das war so süß, als ich da zum Bad oder zur Galley vorbei bin. Ich glaube, das Kind war in der Business sogar entspannter, weil es mehr Platz gab.
        Anderes Extrem, Eltern ließen ihr Kind in der Business von LH über alle Sitze klettern. Das liegt aber doch an den Eltern, die nur mit ihrem Handy beschäftigt waren.
        Macht weiter so. Jeder hat das Recht unterwegs zu sein und auch in der Klasse, in der er mag.

  2. Ich finde es super, dass ihr mittlerweile so bekannt seid, dass man euch die Kinderwagen schenkt. Bist du das unter der Anzeigetafel?

    • Das ist das international anerkannte Supermodel, das wir extra für den Zweck engagiert haben. Du kennst uns doch.. wir scheuen keine Mühen und Kosten. 😉

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