Review: Philippine Airlines Airbus A320 Economy Class

Philippine Airlines Airbus A320, Foto: Robert

Nach dem Aufenthalt in Manila ging es mit der nationalen Fluggesellschaft der Philippinen weiter zum Badeurlaub. Der Flugverkehr ist für den Inselstaat von immenser Bedeutung, das Angebot ist entsprechend groß. Wir sind mit den beiden größten Airlines des Landes geflogen, heute stellen wir Euch zunächst Philippine Airlines in einer kurzen Review vor. Die Gesellschaft sitzt in Manila und hat eine Flotte von 75 Flugzeugen. Es handelt sich überwiegend um Maschinen von Airbus, Ausnahmen sind einige Boeing 777 und Turboprops von Dash. Für uns ging es in einem Airbus A320 nach Puerto Princesa.

Philippine Airlines Airbus A320 Economy Class| Buchung

Den Flug habe ich etwa zwei Wochen vor dem Start für ca. 50 Euro direkt auf der Homepage gebucht. Auf manchen Flügen wurde sogar eine Business Class angeboten, gelegentlich war lediglich eine Premium Economy Class verfügbar. Ich konnte noch einen Saver Tarif in der regulären Economy Class ergattern, hier waren 10 Kilogramm Aufgabegepäck inklusive.

Philippine Airlines Airbus A320 Economy Class | Flugdaten

Flugdaten
Flugnr.: PR2787
Sitz: 44K, Fenster
Reiseklasse: Economy Class
Konfiguration: 180 Sitze
Buchungsart: Website
Abflug (Tatsächlich): 16:25 (16:24)
Ankunft (Tatsächlich): 17:23 (17:55)
Reisezeit: 0:59h
Vielfliegerprogramm & Status:
Gesammelte Meilen:
Flugzeug: Airbus A320-200
Registrierung: RP-C8393
Alter: ca. 14 Jahre
Champagner:

Philippine Airlines Airbus A320 Economy Class | Check-In

Am Tag vor dem Flug habe ich online eingecheckt, dabei wurden diverse Zusatzleistungen angeboten. Neben den Sitzplätzen am Notausgang konnten wir auch einen freien Mittelsitz dazu buchen oder in die Premium Economy Class upgraden. Letzteres war mit umgerechnet 300 Euro pro Person unverhältnismäßig teuer.

Philippine Airlines Check in, Foto: Robert

Am Flughafen ging es dann noch kurz zum Schalter, da wir Gepäck aufgeben wollten. Mit 12 Kilogramm war eines der Gepäckstücke zu schwer. Die etwas desinteressierte Mitarbeiterin schickte uns daraufhin zum Ticketschalter um die umgerechnet 13 Euro Übergepäck zu bezahlen. Sie fügte gleich hinzu, dass wir andernfalls keine Bordkarten erhalten würden.

Das Gepäck wurde trotzdem angenommen und gelabelt. Eigentlich hatten wir auch schon unsere digitalen Bordkarten auf dem Handy. Trotzdem wollten wir die Situation wegen ein paar Euro nicht eskalieren lassen und sind zur Kasse. Mit mehreren Quittungen und Durchschlägen sind wir dann in den Sicherheitsbereich.

Philippine Airlines Airbus A320, Foto: Robert

Philippine Airlines Airbus A320 Economy Class | Boarding

Die Maschine kam etwas verspätet von dem Vorflug, das Einsteigen startete trotzdem ziemlich pünktlich. Zunächst konnten Familien mit Kindern an Bord, danach ging es nach den einzelnen Gruppen. Der Prozess verlief geordnet und zügig. Die Maschine war nur zur Hälfte ausgelastet, am Gate waren gleich fünf Mitarbeiterinnen zugange.

Philippine Airlines Airbus A320 Economy Class | Kabine & Sitz

Der Airbus A320ceo war knapp 14 Jahre alt und ziemlich dicht bestuhlt. Zwischen den Sitzen auf 1 A, B und C und der Galley gab es nicht einmal eine Trennwand. Diese Premium Economy Class-Sitze waren mit einem „Reserved“ Kopfschoner gekennzeichnet, auf den Sitzen lagen – nur hier – Kissen und Decken. Im Flug saßen hier auch Passagiere auf dem Mittelsitz.

Philippine Airlines Airbus A320, Foto: Robert

Auch im hinteren Bereich der Kabine war es wirklich sehr eng. Die Sitze hatten zwar etwas dickere Rückenlehnen, dies musste man aber mit weniger Beinfreiheit „bezahlen“.

Philippine Airlines Airbus A320 Economy Class, Foto: Robert

An den Notausgängen ging es etwas luftiger zu, je nachdem wie lange der Flug ist, lohnt der Aufpreis. Bei der Gelegenheit kann ich noch einen kleinen Sweetspot mit Euch teilen- wenn Ihr zu zweit unterwegs seid und einen freien Mittelplatz bucht, gibt es diesen auch ohne zusätzlichen Aufpreis in der Notausgangsreihe.

Philippine Airlines Airbus A320, Foto: Robert

Steckdosen oder Internet sucht man vergeblich. In der Maschine sind insgesamt drei Waschräume. Die Passagiere wurden per Ansage gebeten die Toiletten in ihrer „Section“ zu nutzen. Einen Vorhang als Klassentrenner gab es übrigens nicht.

Philippine Airlines Airbus A320 Economy Class | Catering & Service

Nach dem Start wurde tatsächlich eine Kleinigkeit zum Knabbern verteilt, dazu gab es Wasser, Kaffee und Tee. Kurz vor der Landung ist noch eine Flugbegleiterin mit einer Wasserflasche durch die Reihen.

Philippine Airlines Airbus A320, Service. Foto: Robert

Nach dem Start kamen direkt einige Infos aus dem Cockpit, kurz vor der Landung erfolgte eine weitere Ansage mit dem aktuellen Wetter und einigen Details zur Flugroute.

Philippine Airlines Airbus A320, Foto: Robert

Scheinbar plant die Airline die Flugzeiten großzügig ein, denn wir waren über eine halbe Stunde vor der geplanten Zeit am Boden.

Philippine Airlines Airbus A320, Deboarding. Foto: Robert

Das Aussteigen verlief über Treppen, keine fünf Minuten später war das Gepäck schon auf dem Band.

Philippine Airlines Airbus A320 Economy Class | Frankfurtflyer Kommentar

Die Flugreise mit Philippine Airlines verlief unspektakulär, was aber nicht verkehrt ist. Wir waren pünktlich und sicher unterwegs, der Preis war niedrig und der Service ganz okay. Die App ist zwar etwas verstaubt und der Sitzabstand an Bord sehr eng- aber wirklich beschweren darf man sich nicht.

Die Sache mit der Premium Economy Class war etwas merkwürdig, die Klasse war nicht vom Rest abgetrennt, die Mittelplätze wurden belegt. Der Aufpreis war in unserem Fall zumindest beim Check-in unverhältnismäßig hoch. Vermutlich ist das Produkt eher für die umsteigenden Passagiere gedacht, die in der Business Class auf der Langstrecke weiterfliegen.

 

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1 Kommentar

  1. na mit Philippine Airlines hatte ich wohl etwas Pech, ein komplette Flugstornierung, zwei erheblich verspätete Flüge im letzten Jahr. Der Service an Bord ist okay und im Gegensatz zu Dir konnte ich mich nicht über mangelnden Sitzkomfort beschweren, die Beinfreiheit in der A321 und in der Q400 war okay. Beim von Philippine selber stornierten Flug erhielt ich mein Geld ohne Probleme zurück, da die Umbuchung auf einen vier Tage später stattfindenden Flug nicht akzeptabel war. Dafür bin ich dann First Class mit der Fähre Over Nigth nach Surigao gereist.

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