SAS muss Winterflugplan auf der Langstrecke erneut anpassen

Ein A321LR von SAS. Foto: Robert

Für Scandinavian Airlines, kurz SAS, nimmt die Langstrecke eine immer wichtigere Rolle ein. Mit dem baldigen Beitritt zur SkyTeam-Allianz hat sich in den vergangenen Monaten schon einiges am Flugplan getan. Nun hat die Fluggesellschaft nochmals nachjustiert. Dabei wurden einige Frequenzen und eingesetzte Flugzeuge geändert.

Die Airline SAS macht eine turbulente Zeit durch. Zunächst ist Air France/KLM bei den Skandinaviern eingestiegen und zum 1. September 2024 steht ein Wechsel von der Luftfahrtallianz Star Alliance zu SkyTeam an. Und während gerade ein deuticher Ausbau im Regionalfluggeschäft ansteht und bis zu 90 Flugzeuge beschafft werden sollen, wirkt das, was auf der Langstrecke passiert, ebenfalls sehr dynamisch.

Bereits vor einigen Wochen kündigte SAS an, ab dem Winterflugplan 2024/25 fünf Mal pro Woche mit einem Airbus A350-900XWB Atlanta (ATL) von Kopenhagen (CPH) anzusteuern. Atlanta ist eines der großen Drehkreuze der SkyTeam-Schwester Dealt Air Lines. Parallel wurden die Frequenzen auf weiteren Flügen in die USA angepasst.

Nun gibt es weitere Anpassungen des Winterflugplans:

  • Von derzeit drei auf bis zu sieben Flüge pro Woche von Kopenhagen nach Bangkok (BKK).
  • Tägliche Flüge von Kopenhagen nach Boston (BOS) mit einem Airbus A330 statt dem bisher geplanten A321LR.
  • Einsatz eines Airbus A350-900XWB statt A330-300 nach Chicago (ORD) und Anpassung der Frequenzen.
  • Von der Route Kopenhagen nach Miami (MIA) wird der A350 abgezogen. Stattdessen bleibt es beim Einsatz eines A330.
  • Ursprünglich sollte es 13 Mal pro Woche mit einem Airbus A321LR von Kopenhagen nach New York (JFK) gehen. Hier bleibt es ebenfalls bei einem Airbus A330-300, der dann nur noch täglich einmal fliegt.
  • Der A321LR kommt stattdessen zwischen Kopenhagen und Washington Dulles (IAD) mit sechs Flügen pro Woche zum Einsatz.
  • Auch von Stockholm Arlanda (ARN) wird kein Airbus A350-900XWB nach Miami fliegen. SAS musste umplanen und bietet die zwei wöchentlichen Flüge in einem A330 an.

SAS muss Winterflugplan auf der Langstrecke erneut anpassen | Frankfurtflyer Kommentar

Die aktuellen Buchungszahlen und der Flottenbestand haben dazu geführt, dass das zukünftige SkyTeam-Mitglied Scandinavian Airlines nochmals einige Langstrecken umplanen musste. Zu verschiedenen Destinationen kommt nur noch anderes Fluggerät zum Einsatz, als es bisher geplant war. Dementsprechend ändern sich bei einigen Zielen auch die Frequenzen.

Die meisten Fluggäste dürften diese Anpassung wohl nur spüren, wenn sie plötzlich an einem anderen Tag oder zu einer anderen Uhrzeit fliegen. Ob ein Flug in einem Airbus A321LR oder einem Airbus A330 angenehmer ist, hängt vermutlich auch viel von den Präferenzen des jeweiligen Reisenden ab.

Mich würde es aber nicht wundern, wenn das nicht der letzte Wechsel im SAS-Winterflugplan 2024/25 war.

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