Als wir unsere Jungs gefragt haben, was sie sich zum Geburtstag wünschen, haben die beiden sehr bescheiden geantwortet: „Wir wollen auf die Malediven fliegen!“. Und wer Christoph kennt weiß, dass dies für ihn eine willkommene Challenge für eine Überraschung ist. Gesagt getan, hat er sich an die Flugplanung gesetzt und ich mich an die Hotelplanung. Und was dabei rausgekommen ist, seht Ihr in unserem Tripreport zur Reise.
Check-In
Nachdem wir mit dem Taxi von unserem Zuhause in Dubai zum Flughafen gefahren wurden, sind wir zum Check-In gegangen, der nach einer kurzen Wartezeit schnell erledigt waren. Die Jungs hatten die Zeit ihres Lebens, denn in ihren Kapitänsuniformen haben sie selbstverständlich für einige Lacher gesorgt.
Die Kinder waren sehr aufgeregt, weshalb wir uns entschieden haben in keine Lounge zu gehen, sondern an den Gates zu warten, damit sie sich etwas austoben können.
Pünktlich wurde dann auch zum Einsteigen aufgefordert, nach der üblichen Reihenfolge. Hand in Hand rannten unsere Kinder zur Flugzeugtür, wo der Purser sie freundlich als Kapitäne begrüßte.
Die Kabine
Da es definitiv nicht zu meinen Stärken zählt Flugzeugkabinen zu beschreiben, möchte ich Euch hier gerne auf eine tolle Review von Alexander verweisen. Alles zur Konfiguration und Besonderheiten findet Ihr HIER.
Wir hatten je einen Fenster- und einen Mittelplatz in zwei hintereinander liegenden Reihen, damit beide Kinder am Fenster sitzen konnten.
Grundsätzlich fällt mir bei Emirates immer die Sauberkeit in den Kabinen auf, so auch diesmal. Leider hatten wir bei unseren Sitzen nicht so viel Glück, denn ein Vordersitz ist regelrecht auseinander gefallen. Von gelöster Verkleidung, sichtbarer Verkabelung bis hin zu einem schiefen Tisch, war da fast alles dabei. Das ist definitiv nicht der Standard, für den Emirates steht.
Das Catering
Auf dem 4,5 Stunden Flug von Dubai nach Malé gibt es das volle Catering inklusive warmer Mahlzeit. Für Kinder wird, wenn die Buchung nicht super kurzfristig ist, immer automatisch ein Kidsmeal bestellt und auch serviert.

Ich habe mir für mich Pangasius bestellt und Christoph hatte das Hähnchen. Beides war essbar, aber hat leider keinen Preis gewonnen. Auch das Kinderessen kam bis auf den Kuchen nicht so gut an, aber unsere Kinder sollten hier nicht der Maßstab sein, denn die beiden leben nach dem Motto „Was der Bauer nicht kennt….“.
Mit Getränken wurden wir kurz nach dem Start versorgt und auch über den Flug hinweg wurde gerne nachgeschenkt.
Der Service
Der Service war diesmal besonders herzlich und freundlich, was sicher nicht zuletzt daran lag, dass ich das erste Mal als Kapitänsmutter unterwegs war. Die Crew fand die beiden so süß, dass sie gefragt haben ob sie mit ihnen ein Bild machen können. Das Einzige, was mich mit zwei kleinen Kindern immer etwas stört ist, dass es gefühlt immer recht lange dauert bis die Tabletts wieder abgeräumt werden.
Kurz vor der Landung konnten wir einen ersten Eindruck vom Paradies bekommen und die Jungs waren hin und weg und konnten die Landung, aber auch den anstehenden Flug mit dem Wasserflugzeug kaum noch abwarten.

Emirates Economy Class in der Boeing 777-300er von Dubai nach Malé | Frankfurtflyer Kommentar
Der Flug war sehr angenehm und auch die Dauer ist für mich mit Kindern perfekt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht wüsste, ob ich mit meinen beiden Chaoten von Deutschland aus ohne eine Nacht als Stopp in Dubai auf die Malediven fliegen würde. Die beiden sind nach unseren Deutschlandflügen schon ziemlich bedient – aber das wird mit dem Alter sicher auch irgendwann entspannter.
Weitere Teile des Tripreports:
Gebucht: Malediven Getaway mit zwei wilden Jungs
Review: Emirates Economy Class in der Boeing 777-300er von Dubai nach Malé
Review: Noovilu Seaplane Terminal Business Lounge Malé
Review: Mit dem Wasserflugzeug von Malé zum Hotel und zurück – Trans Maldivian Airways
Review: Sirru Fen Fushi







Antworten