Review: Emirates Economy Class in der Boeing 777-300er von Dubai nach Malé

Als wir unsere Jungs gefragt haben, was sie sich zum Geburtstag wünschen, haben die beiden sehr bescheiden geantwortet: „Wir wollen auf die Malediven fliegen!“. Und wer Christoph kennt weiß, dass dies für ihn eine willkommene Challenge für eine Überraschung ist. Gesagt getan, hat er sich an die Flugplanung gesetzt und ich mich an die Hotelplanung. Und was dabei rausgekommen ist, seht Ihr in unserem Tripreport zur Reise.

Check-In

Nachdem wir mit dem Taxi von unserem Zuhause in Dubai zum Flughafen gefahren wurden, sind wir zum Check-In gegangen, der nach einer kurzen Wartezeit schnell erledigt waren. Die Jungs hatten die Zeit ihres Lebens, denn in ihren Kapitänsuniformen haben sie selbstverständlich für einige Lacher gesorgt.

Die Kinder waren sehr aufgeregt, weshalb wir uns entschieden haben in keine Lounge zu gehen, sondern an den Gates zu warten, damit sie sich etwas austoben können.

Pünktlich wurde dann auch zum Einsteigen aufgefordert, nach der üblichen Reihenfolge. Hand in Hand rannten unsere Kinder zur Flugzeugtür, wo der Purser sie freundlich als Kapitäne begrüßte.

Die Kabine

Da es definitiv nicht zu meinen Stärken zählt Flugzeugkabinen zu beschreiben, möchte ich Euch hier gerne auf eine tolle Review von Alexander verweisen. Alles zur Konfiguration und Besonderheiten findet Ihr HIER.

Wir hatten je einen Fenster- und einen Mittelplatz in zwei hintereinander liegenden Reihen, damit beide Kinder am Fenster sitzen konnten.

Grundsätzlich fällt mir bei Emirates immer die Sauberkeit in den Kabinen auf, so auch diesmal. Leider hatten wir bei unseren Sitzen nicht so viel Glück, denn ein Vordersitz ist regelrecht auseinander gefallen. Von gelöster Verkleidung, sichtbarer Verkabelung bis hin zu einem schiefen Tisch, war da fast alles dabei. Das ist definitiv nicht der Standard, für den Emirates steht.

Das Catering

Auf dem 4,5 Stunden Flug von Dubai nach Malé gibt es das volle Catering inklusive warmer Mahlzeit. Für Kinder wird, wenn die Buchung nicht super kurzfristig ist, immer automatisch ein Kidsmeal bestellt und auch serviert.

Ich habe mir für mich Pangasius bestellt und Christoph hatte das Hähnchen. Beides war essbar, aber hat leider keinen Preis gewonnen. Auch das Kinderessen kam bis auf den Kuchen nicht so gut an, aber unsere Kinder sollten hier nicht der Maßstab sein, denn die beiden leben nach dem Motto „Was der Bauer nicht kennt….“.

Mit Getränken wurden wir kurz nach dem Start versorgt und auch über den Flug hinweg wurde gerne nachgeschenkt.

Der Service

Der Service war diesmal besonders herzlich und freundlich, was sicher nicht zuletzt daran lag, dass ich das erste Mal als Kapitänsmutter unterwegs war. Die Crew fand die beiden so süß, dass sie gefragt haben ob sie mit ihnen ein Bild machen können. Das Einzige, was mich mit zwei kleinen Kindern immer etwas stört ist, dass es gefühlt immer recht lange dauert bis die Tabletts wieder abgeräumt werden.

Kurz vor der Landung konnten wir einen ersten Eindruck vom Paradies bekommen und die Jungs waren hin und weg und konnten die Landung, aber auch den anstehenden Flug mit dem Wasserflugzeug kaum noch abwarten.

Emirates Economy Class in der Boeing 777-300er von Dubai nach Malé | Frankfurtflyer Kommentar

Der Flug war sehr angenehm und auch die Dauer ist für mich mit Kindern perfekt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht wüsste, ob ich mit meinen beiden Chaoten von Deutschland aus ohne eine Nacht als Stopp in Dubai auf die Malediven fliegen würde. Die beiden sind nach unseren Deutschlandflügen schon ziemlich bedient – aber das wird mit dem Alter sicher auch irgendwann entspannter.

 

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22 Kommentare

    • Die Kinder werden 5 Jahre alt und können sich wunderbar artikulieren. Aber danke für solche Kommentare, die mehr über dich aussagen als du zu glauben meinst!

      • naja also du wirst schon zugeben müssen,dass dies für dieses Alter nicht üblich ist. Und dein Kommentar sagt auch viel über dich aus 😉

        • Wir können ja davon ausgehen, dass sie mal dort waren und deswegen den Wunsch äussern. Meine Kinder wünschen sich auch immer wieder spezielle Hotels an die sie gute Erinnerungen haben.

          Ich denke daher, dass man das auch ganz nüchtern betrachten kann. Kinder haben Erinnerungen und können Wünsche ausdrücken.

          So absurd finde ich den Gedanken daher nicht.

  1. Ist doch schön, wieder mal etwas von Nicole zu lesen.
    Dachte schon, du hättest dich in der Wüste Dubais verlaufen und seist von den Beduinen verschleppt worden.
    Ganz anderes Thema: Sind keine frankfurtflyer-Treffen mehr geplant?
    In DXB zum Beispiel —– bin im Oktober wieder einmal dort anzutreffen.
    Falls LX/LH bis dahin immer noch nicht fliegen, müsste ich halt auf „Fremdmetall EK“ umgebucht werden.

  2. Selbstverständlich wünschen sich 5 jährige Kinder einen Maledivenurlaub🤦🏼‍♂️ Kein Wunder, werden diese Kinder verwöhnte Bälger werden!

  3. @Stef, @Der Kritiker, @Michi:

    Mon dieu!

    Ist doch klar, dass die Kids von einem HON immer mal fliegen und die Materie (Fliegen, Geographie) interessant finden.
    Von diesem kleinen Einblick ausgehend Erziehungsmethoden oder gar den Charakter zu beurteilen (Eltern und Kinder), ist ziemlich anmaßend!

    Davon abgesehen: Willkommen im 21. Jahrhundert. Es hat sich ein bisschen was geändert, seit ihr in dem Alter wart.

    • Du sagst es. Immer diese Hater und Neider. Das ist so typisch. Einfach schade.
      Und wer sich hier aufregt, hat eh noch nie OMAAT gelesen. 😀

      PS: Ich finde das Foto mit den zwei Kapitänen richtig niedlich.

  4. ist doch längst worum es manchen hier geht: sich darzustellen. toll fliegen, Status haben. Kinder werden dazu gerne mitgenommen, man hat ja etwas darzustellen als wichtiger Vielflieger bei dem auch das Kaviar notfalls eine Rolle spielt.

    ganz arm in diesen Zeiten.

  5. vermutlich wissen diese Kinder nicht mal was ein Globus ist. woher auch? schön versaut fürs Leben. unter der Lieblingsairline von Papa und der Lieblingslounge von Mama wird nichts mehr gehen. in der realen Welt werden sie Probleme haben.

    Glückwunsch und Danke dafür auch sich für sowas zu hinzugeben. .

    wirklich toller Bericht!!!!

    • Warum klingt eigentlich fast jede Deiner Zeilen, als wärst Du von Negativität, Missgunst und Neid völlig zerfressen?

      Jemand fliegt in mit den Kinder den Urlaub. Economy. Von Status ist nicht die Rede, in der Lounge war man nicht. Die Persönlichkeitsrechte der Kinder werden geschützt, das Foto, auf denen man sie nicht erkennen kann, ist zuckersüß. Schöne Erlebnisse zusammen als Familie sind aktuell vielleicht wichtiger denn je.

      Aber Du musst wieder pesten und diesmal gleich zweimal nachtreten. Hoffentlich hast Du keine Kinder, die in Deiner Blase aus Gift gefangen wären.

      Hobby-Soziologe, -Psychiater und -Pädagoge bist Du auch noch? Dann müsstest Du wissen, dass in der realen Welt Ferndiagnosen generell als unseriös angesehen werden und beindiesem Tripreport noch nicht einmal ansatzweise Daten vorliegen, an denen eine Beurteilung überhaupt ansetzten könnte.

      • Ich schätze Deine vielfältigen und meinungsstarken Beiträge, Estelle.

        Du schreibst, Wolfgang sei „von Neid und Missgunst zerfressen“. Du selber hast in einem anderen Deiner Beiträge sinngemäß geschrieben, dass „nicht jeder Student mit dem Bonus der AMEX Platinum in der First Class sitzen braucht“. Gegen „Sammler und Umtauscher in der Business Class“ hast du dich auch kritisch geäußert.

        Gönne du doch auch diesen Personengruppen First oder Business Class zu fliegen!

        • Hallo Marcel!

          Danke für das Feedback.

          Die von Dir sinngemäß zitierte Passage wurde a) bewusst als Frage, nicht als Feststellung und b) im Konjunktiv II formuliert.

          Also in aller Deutlichkeit:
          Nein, das – er sei von Neid und Missgunst zerfressen – habe ich NICHT geschrieben!

          Schau Dir gerne die vielen Kommentare von Wolfgang über die Jahre an – vielleicht stellst Du Dir auch Fragen.

          Was andere von Dir angesprochene Aussagen betrifft:

          Meine Hauptkritikpunkte sind, dass AMEX nichts für Bestandskunden tut und deren Konditionen immer weiter verschlechtert hat und dass Lufthansa bzw. Miles & More die Konditionen für Bestandskunden ebenfalls immer weiter verschlechtert haben. An anderer Stelle treiben sie Spielchen (Uptrip usw.).
          Hier rede ich nicht über normale preisbedingte Anpassungen über die Jahre, sondern über grundsätzliche Änderungen zu Lasten bestimmter Kundengruppen.
          Meilen sammeln über Boni von Kreditkarten, Payback-Punkte umwandeln und Meilen tauschen war immer Teil des Spiels und Teil des Business. Damit habe ich gegen Mitte meines Studiums angefangen.

          Hier spricht keine Missgunst gegenüber denjenigen, die das Spiel spielen wie ich auch, sondern Ärger über diejenigen, die die Regeln dieses Spiels in den letzten Jahren stark zugunsten bestimmter Player und zulasten anderer Player geändert haben.

        • Ergänzung:

          Das mit Gift (und Galle, die ich mir verkniffen habe) war unangebracht. Dafür entschuldige ich mich.

          Aus meinen Kindern sind großartige erwachsene Menschen geworden. Sie wussten von Anfang an, wie besonders Fliegen ist und Urlaube sind. Und sie wussten immer, dass höhere Reiseklassen und Lounges nicht selbstverständlich, sondern Ergebnis dessen sind, dass ihre Eltern sich das erarbeitet haben.

          Insofern ging mich dieses verallgemeinernde Geschreibsel mit „sich darstellen“, „Kaviar“, „ganz arm“, „Probleme in der realen Welt“ und „versaut fürs Leben“ ziemlich an. Da habe ich mich gefragt, was er seinen Kindern „in diesen Zeiten“ denn so vermittelt oder vermitteln würde und vor allem warum er sich am Bericht von Nicole eigentlich derart abarbeiten muss.

          Nicole und Christoph wissen übrigens auch, was Arbeit ist und sind da nicht die Einzigen.

          • Beim letzten Satz sprichst du mir aus der Seele und was ja oft nicht gesehen wird ist, dass der „Schnösel“ oder „Business Kasper“ in den vorderen Reihen hier meist nicht sitzt, weil er sich etwas ergaunert hat. Oftmals sind dies ja Menschen die ihre 36 Stunden Woche schon Mittwoch Vormittag mal voll haben und dennoch den Rest der Woche und gerne mal am Wochenende „durchziehen“.

  6. Ich freue mich mit euch und den Kindern! Da ich berufsbedingt sehr viel geflogen bin haben meine Kinder in diesem Alter durchaus viel am Globus mit geschaut und dabei kindliche Grundlagen der Euklidischen Geometrie entdeckt.

  7. Danke für diesen Bericht. Ich finde es super, dass ihr das macht, wenn es die Möglichkeit zulässt.
    Meine Töchter 6 und 9 Jahre haben auch schon einige Ecken der Welt erkundet und haben auch gute Erinnerungen an Orte, welche sie wieder einmal besuchen möchten. Ausserdem hat das nichts mit „verwöhnt“ zu tun, wenn die Möglichkeit zum reisen besteht. Ich denke sogar im Gegenteil, dass die Kinder so weltoffener werden und sich besser im 21. Jahrhundert zurechtfinden werden.

  8. Der Zustand der alten Emirates 777 ist wirklich inzwischen peinlich, da wird vor dem Tausch der neuen Kabine offenbar nichts mehr repariert. Einer guten Airline nicht würdig. Und das bei Flügen zu einem Luxusziel wie den Malediven.

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