Es ist wieder so weit, das Wochenende das Wochenende steht vor der Tür und wird blicken auf die vergangene Woche. Im Frankfurtflyer Coffeebreak stellen wir für Euch einige Kurznachrichten zusammen, über die wir auf unserem Blog nicht berichtet haben. In der Lektüre, die wunderbar als Begleitung zum Kaffee am Morgen passt, findet Ihr oft mehr als nur ein paar Randnotizen. Die Kaffeepause servieren wir Euch samstags um 8:30 Uhr.
Japan Airlines bestraft Führung nach erneutem Alkoholvorfall
Alkoholprobleme bei Crews beschäftigen Japan Airlines seit Jahren, nun hat ein weiterer Vorfall erneut Konsequenzen bis in die Konzernspitze. In der Folge verzichtet die Präsidentin der oneworld-Fluggesellschaft für zwei Monate auf rund 30 Prozent ihres Gehalts. Nach dem letzten Fall fordert nun auch das japanische Verkehrsministerium einen umfassenden Maßnahmenplan. JAL reagierte mit weiteren Verschärfungen und untersagt Crews während dienstlicher Aufenthalte vorerst vollständig den Konsum von Alkohol.
Qantas bestätigt London als erstes Ziel für Project Sunrise
Qantas hat einen wichtigen Meilenstein für das lang geplante Project Sunrise bekanntgegeben, London wird das erste Ziel der künftigen Nonstop-Langstreckenflüge ab Sydney sein. Die Verbindung soll im Oktober 2027 aufgenommen werden und mit modifizierten Airbus A350-1000ULR durchgeführt werden. Ohne den Zwischenstopp werden die Flüge etwa 22 Stunden dauern.
Neue Boeing 737 MAX Modelle vor der Zulassung
Nach jahrelangen Verzögerungen rückt die Zertifizierung der Boeing 737MAX 7 und MAX 10 offenbar in greifbare Nähe. Vertreter der US-Luftfahrtbehörde FAA und der europäischen EASA zeigten sich auf einer Sicherheitskonferenz optimistisch. Demnach könnte die kleinere MAX 7 noch im Sommer 2026 zugelassen werden, während die größere MAX 10 bis zum Jahresende folgen soll. Als letzte größere Hürde galten Anpassungen am Enteisungssystem der Triebwerke. Alleine Ryanair hat 150 Exemplare der größeren Variante bestellt.
Austrian Airlines setzt Boeing 787 auf Berlin-Strecke ein
Die Lufthansa-Tochter plant im Oktober 2026 mehrere Kurzstreckenflüge zwischen Wien und Berlin mit einer Boeing 787-9. Der Dreamliner soll an drei Mittwochen auf den Umläufen OS227 und OS228 eingesetzt werden. Normalerweise bedient Austrian Airlines die Strecke mit Airbus-A320-Familienflugzeugen oder Embraer-Jets. Hintergrund sind oft Trainings für die Crew oder längere Standzeiten zwischen Langstreckenflüge.
Zwölf Tote bei Flugzeugabsturz nahe Kansas City befürchtet
Im US-Bundesstaat Missouri ist es zu einem schweren Flugzeugunglück gekommen. Nach Angaben der Missouri State Highway Patrol wird befürchtet, dass alle zwölf Menschen an Bord ums Leben gekommen sind. Der Absturz ereignete sich südlich von Kansas City. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort, konnten jedoch offenbar keine Überlebenden finden. Medienberichten zufolge befanden sich neben dem Piloten elf Fallschirmspringer an Bord der Maschine.
Sechs Tote nach Hubschrauber-Kollision in Rio de Janeiro
Über der brasilianischen Millionenmetropole Rio de Janeiro sind zwei Hubschrauber zusammengestoßen. Alle sechs Insassen der beiden Maschinen kamen ums Leben. Die Helikopter kollidierten in der Luft und stürzten anschließend auf das Gelände eines Autohändlers. Einer der Hubschrauber explodierte beim Aufprall, wodurch mehrere abgestellte Fahrzeuge in Brand gerieten. In einer Maschine befanden sich vier Passagiere und ein Pilot, im zweiten Hubschrauber saß lediglich der Pilot.
Air India testet neuen Tarif ohne Mahlzeit
Air India will auf einigen Inlandsstrecken einen neuen „Basic“-Tarif in der Economy Class testen. Das Angebot umfasst zwar Handgepäck und sogar 15 Kilogramm Aufgabegepäck, im Gegensatz zu den bisherigen Tarifen sind Mahlzeiten aber nicht mehr automatisch enthalten. Tee oder Kaffee soll es aber weiterhin für alle Fluggäste geben.
Miles & More benennt Award-Tarife um
Miles & More hat die Tarifbezeichnungen für Prämienflüge angepasst. Die bisher als „Saver“ und „Base“ bekannten Award-Tarife heißen künftig „Comfort“ beziehungsweise „Comfort Plus“. An den Leistungen oder Bedingungen der Tarife ändert sich dabei nichts. Die Umbenennung betrifft ausschließlich die Bezeichnungen im Buchungsprozess. Nach Angaben des Vielfliegerprogramms soll die neue Namensgebung für mehr Einheitlichkeit sorgen und sich stärker an den Tarifstrukturen der Partnerfluggesellschaften orientieren.
Lufthansa erwartet zum Ferienstart weniger Passagiere
Zum Beginn der Sommerferien in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland rechnet Lufthansa mit einem geringeren Passagieraufkommen als im Vorjahr. Für das Wochenende vom 26. bis 28. Juni erwartet die Airline rund 158.000 Fluggäste am Drehkreuz Frankfurt, etwa 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Trotz des Rückgangs stehen mehr als 950 Abflüge auf dem Programm. Lufthansa will den Reiseverkehr mit zusätzlichem Personal und angepassten Schichtplänen bewältigen.
BeOnd zahlt ausstehende Gehälter nach Kritik aus
Der maledivische Premiumferienflieger Beond hat nach Berichten über finanzielle Schwierigkeiten sämtliche ausstehenden Gehälter beglichen. Auslöser der Diskussion war ein internes Schreiben des Unternehmenschefs, in dem bestätigt wurde, dass sich die Airline mit Gehaltszahlungen um bis zu zwei Monate im Rückstand befand. Als Ursache wurden verzögerte Finanzierungszusagen im Zusammenhang mit dem geplanten Flottenausbau genannt. Gegenüber Medien erklärte BeOnd nun, die Probleme inzwischen gelöst zu haben, alle offenen Zahlungen wurden mittlerweile vollständig geleistet.

EU einigt sich auf Reform der Fluggastrechte
Nach jahrelangen Diskussionen haben sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf eine Reform der Fluggastrechte verständigt. Die bisher vor allem durch Urteile des Europäischen Gerichtshofs geprägten Entschädigungsansprüche werden damit erstmals umfassend gesetzlich festgeschrieben. Reisende sollen weiterhin Anspruch auf Ausgleichszahlungen bei erheblichen Verspätungen oder Flugannullierungen haben. Verbraucherschützer begrüßen die Einigung ausdrücklich und sehen darin die Verhinderung einer deutlichen Abschwächung bestehender Passagierrechte.
Wasserrohrbruch legt Teile des Bahnverkehrs am Flughafen Frankfurt lahm
Ein Wasserrohrbruch hat am Frankfurter Flughafen für erhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr gesorgt. In einer Nacht trat Wasser aus einer Leitung in der Decke des Regionalbahnhofs aus. In der Folge musste eines von drei Gleisen gesperrt werden. Betroffen sind sowohl die S-Bahn Rhein-Main als auch Regionalzüge der Linie zwischen Frankfurt und Mainz beziehungsweise Koblenz. Reisende mussten zeitweise mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Nachdem die Wasserversorgung gestoppt wurde, untersuchen Experten der Deutschen Bahn die betroffenen Anlagen.
Busunfall am Frankfurter Airport verletzt vier Menschen
Am Flughafen Frankfurt hat sich am Montagmorgen ein Verkehrsunfall mit zwei Bussen ereignet. Nach Angaben der Polizei beschleunigte ein Busfahrer im Bereich einer Haltestelle plötzlich und fuhr auf einen vorausstehenden Bus auf. Anschließend prallte das Fahrzeug gegen eine Mauer. Insgesamt wurden vier Menschen verletzt, zwei von ihnen mussten zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden. An beiden Bussen sowie an der Mauer entstand erheblicher Sachschaden.
Eurowings hält auch im Winter an Mallorca fest
Eurowings und die Regierung der Balearen wollen Mallorca stärker als Ganzjahresziel etablieren. Deutschlands größter Ferienflieger wird dazu im Winterflugplan 2026/27 erstmals sechs Flugzeuge auf der Insel stationieren. Damit verdoppelt die Lufthansa-Tochter ihre Winterpräsenz innerhalb von zwei Jahren. Ziel sei es, die touristische Nachfrage besser über das Jahr zu verteilen und zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb der Hauptsaison zu schaffen. Darüber hinaus prüft Eurowings den Aufbau eines Technikstandorts in Palma, wodurch neue Arbeitsplätze entstehen könnten.
Das ☕ Frankfurtflyer Coffeebreak Titelbild stammt diese Woche aus folgendem Beitrag:
Review: SWISS Business Class Mittelstrecke im Airbus A320neo
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