Bahn investiert ins Netz & Air China beglückt Airbus ☕ Frankfurtflyer Coffeebreak

Willkommen zum ersten Frankfurtflyer Coffeebreak 2026! Wir läuten an dieser Stelle wieder das Wochenende ein und blicken auf die vergangene Woche. Hier stellen wir für Euch einige Kurznachrichten der letzten Tage zusammen, über die wir auf unserem Blog nicht berichtet haben. In der Lektüre, die wunderbar als Begleitung zum Kaffee am Morgen passt, findet Ihr oft mehr als nur ein paar Randnotizen. Die Kaffeepause servieren wir Euch immer samstags um 8:30 Uhr.

Eurowings baut Codeshare mit Smartwings aus

Eurowings erweitert zur Sommersaison 2026 ihre Codeshare-Partnerschaft mit Smartwings. Im Mittelpunkt stehen zusätzliche Ferienverbindungen ab Prag zu Zielen in Italien und Griechenland. Mehrere Flüge werden operativ von Smartwings durchgeführt, aber unter Eurowings-Flugnummern vermarktet. Dazu gehören nun die Strecken von Prag nach Kerkyra, Kos, Lamezia Terme, Larnaca und Thessaloniki.

American Airlines setzt A321XLR verstärkt transkontinental ein

American Airlines plant für den Sommer 2026 einen erweiterten Einsatz des Airbus A321XLR auf inneramerikanischen Langstrecken. Zwischen Los Angeles und Boston ist ab dem 2. Juli 2026 ein Einsatz mit zunächst drei täglichen Flügen vorgesehen, ab August steigt die Frequenz auf vier Umläufe. Auch auf der Strecke New York-JFK–San Francisco wird das Angebot deutlich ausgebaut: Von einem täglichen Flug ab Mai erhöht American die Frequenz schrittweise auf bis zu fünf tägliche Verbindungen ab Oktober 2026.

Deutsche Bahn investiert Rekordsummen ins Schienennetz

Die Deutsche Bahn will 2026 mehr als 23 Milliarden Euro in die Modernisierung des Schienennetzes investieren – so viel wie nie zuvor. Der Großteil der Mittel fließt in das bestehende Netz, ergänzt durch Investitionen in Digitalisierung, Neu- und Ausbau sowie Bahnhöfe. Bereits 2025 lagen die Ausgaben bei rund 19 Milliarden Euro. Trotz der hohen Summen müssen Fahrgäste weiter mit Verspätungen rechnen, da viele Bauprojekte langfristig angelegt sind und Engpässe nicht sofort beseitigen.

GOL könnte nach Europa kommen

Die brasilianische Fluggesellschaft GOL erwägt den Einstieg in den Langstreckenverkehr. Geprüft werden Verbindungen nach Paris-Charles de Gaulle, New York-JFK und Orlando. Zur Debatte stehen Airbus A330, die ab 2026 Teil der Flotte werden könnten. Nach Medienberichten hat Gol für diese und weitere Ziele bereits Slots beantragt. Eine Genehmigung für Flüge nach Porto im Sommerflugplan 2026 liegt vor, während Slots für Lissabon und London nicht verfügbar waren.

Air China bestellt 60 Airbus A320neo

Airbus kann zum Jahresende einen weiteren Großauftrag aus China verbuchen. Air China hat 60 Flugzeuge der A320neo-Familie bestellt, die zwischen 2028 und 2032 ausgeliefert werden sollen. Die genaue Aufteilung auf A319neo, A320neo und A321neo steht noch nicht fest. Der Listenpreis des Auftrags liegt bei rund 9,5 Milliarden US-Dollar, allerdings sprach die Star Alliance Airline von erheblichen Preiszugeständnissen. Die neuen Jets sollen sowohl ältere Flugzeuge ersetzen als auch die Gesamtkapazität der Flotte erhöhen.

Hunde flüchteten zu Silvester an Flughäfen

Für viele Hunde ist Silvester purer Stress, weshalb Flughäfen zunehmend als Rückzugsorte genutzt werden. Mehrere Flughäfen und Airporthotels hatten diverse Angebote für die Vierbeiner und deren Besitzerinnen und Besitzer. Auf Flughafengeländen gilt ein striktes Feuerwerksverbot, zudem sind Terminals gut schallisoliert. Ähnliche Konzepte gibt es auch in anderen Ländern wie Schweden, wo an mehreren Flughäfen kostenlose Parkmöglichkeiten für Hundebesitzer angeboten werden.

Brussels Airlines setzt auf afrikanische Küche

Ab Januar 2026 führt Brussels Airlines auf Langstrecken aus Subsahara-Afrika neue, regional inspirierte Menüs ein. In der Business Class stehen unter anderem Cape-Malay-Schmorhuhn auf der Karte, in der Economy Class ein kamerunisches Gericht namens Cod Mbongo. Die Airline will damit ihr Bordprodukt stärker an ihre wichtigsten Märkte anpassen. Die neuen Speisen sind Teil größerer Investitionen in das Kundenerlebnis, zu denen auch ein überarbeiteter Service und eine neue Lounge in Brüssel zählen.

Mit dem Flugzeug ins alte Jahr zurück

Dank der Zeitzonen konnten Passagiere auf einigen Flügen das neue Jahr zweimal feiern. Laut Daten von Aeroroutes gibt es 14 Nonstop-Flüge, die am 1. Januar starten und noch am 31. Dezember landen. Dazu zählen Verbindungen von Ostasien an die US-Westküste oder von Neuseeland auf die Cookinseln.

Ryanair-Flug nach Turbulenzen abgebrochen

Eine Boeing 737 MAX von Ryanair geriet auf dem Weg von Birmingham nach Teneriffa über dem Ärmelkanal in schwere Turbulenzen. Mehrere Passagiere wurden verletzt, die Crew setzte den Notfallcode 7700 und kehrte um. Nach der Landung mussten einige Insassen medizinisch versorgt werden. Nach unbestätigten Berichten könnten die Luftwirbel eines Militärjets eine Rolle gespielt haben. Ryanair selbst spricht von starken Turbulenzen als Grund für den Abbruch des Fluges.

Neue Suche nach MH370 startet

Mehr als elf Jahre nach dem Verschwinden von Flug MH370 soll erneut nach dem Wrack gesucht werden. Die Spezialfirma Ocean Infinity beginnt im Indischen Ozean eine bis zu 55 Tage dauernde Mission. Grundlage ist ein „Kein Fund, keine Bezahlung“-Vertrag mit der malaysischen Regierung. Für die Angehörigen der 239 Opfer ist die Suche von großer emotionaler Bedeutung. Bis heute fehlt vom Hauptrumpf der Boeing 777 und den Flugrekordern jede Spur.

Uganda Airlines im operativen Chaos

Uganda Airlines kämpft seit Wochen mit massiven Problemen, nachdem einer der beiden Airbus A330-800 außer Betrieb ist. Die Folge sind Flugausfälle und Verspätungen von teils mehreren Tagen. Berichte über chaotische Zustände an Flughäfen und fehlende Informationen häufen sich. Die kleine Langstreckenflotte lässt kaum Spielraum für Ausfälle. Kritisiert wird vor allem das Krisenmanagement der Airline, die ohnehin seit Jahren hohe Verluste einfährt.

Viva-Piloten sorgen für Aufsehen in New York

Ein Airbus A321neo der mexikanischen Billigairline Viva geriet beim Anflug auf New York JFK in Schwierigkeiten. Die Crew zeigte sich mit dem komplexen Anflug auf die Piste 13L offenbar überfordert und steuerte zeitweise sogar die falsche Bahn an. Nur durch ein Go-Around konnte ein ernster Zwischenfall vermieden werden. Die ruhige Reaktion der Fluglotsen wurde gelobt, an dem Verhalten der Piloten gibt es Kritik.

Das ☕ Frankfurtflyer Coffeebreak Titelbild stammt diese Woche aus folgendem Beitrag:

Review: Marriott Resort Palm Jumeirah, Dubai | Mit Nightly Upgrade Awards in die Palm Suite

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