Coronavirus: Die US-Airlines stellen teilweise Flüge nach China ein

Der Wahnsinn rund um das Coronavirus nimmt kein Ende. Die europäischen Airlines British Airways, Lufthansa, KLM und Air France haben ihre Flüge nach China einstweilen eingestellt. Ebenso Air Canada. Die US-Airlines haben ihre Flüge noch nicht eingestellt, sondern bislang nur reduziert.

Coronavirus: Die US-Airlines stellen teilweise Flüge nach China ein | American Airlines

Eben das soll sich nach Willen der Pilotengewerkschaft von American Airlines ändern. Diese hat in Texas Klage gegen American Airlines eingereicht und ihre Mitglieder angewiesen, keine Assignments mehr auf Flüge nach China anzunehmen. Das wird mit der hohen Gefahr für Leib und Leben der Piloten während ihres verpflichtenden mindestens 32-stündigen Aufenthalts in China.

Coronavirus: Die US-Airlines stellen teilweise Flüge nach China ein | Delta Airlines

Noch entschiedener reagiert Delta: Die Airline hat angekündigt, bis einschließlich 30.04.2020 keine Ziele mehr in China anzufliegen. Das ist von allen bisher bekannt gewordenen Serviceunterbrechungen der längste Zeitraum. Es wird spannend sein zu sehen, ob andere Airlines ihre Frequenzen nach China früher wieder aufnehmen oder dem Beispiel von Delta Airlines folgen werden. Allerdings fliegt Delta noch bis zum 05.02.2020 von und nach China.

Coronavirus: Die US-Airlines stellen teilweise Flüge nach China ein | United Airlines

Wie sich United verhält ist noch nicht ganz klar, wir gehen aber davon aus, dass es in den nächsten Stunden hier ein Update geben wird. Wir werden diesen Artikel dann entsprechend aktualisieren.

Coronavirus: Die US-Airlines stellen teilweise Flüge nach China ein | Chinesische Airlines

Die dann noch bestehenden „sicheren“ Verbindungen gingen dann für non-stop Flüge lediglich über die chinesischen Carrier, die die Strecken nach Europa und Nordamerika weiterhin wie geplant aufrecht erhalten.

Coronavirus: Die US-Airlines stellen teilweise Flüge nach China ein | Frankfurtflyer Kommentar

Es ist schon überraschend, was für eine „Karriere“ das Virus in den letzten Wochen gemacht hat. Von einer lokalen neuen Infektion in der Millionenstadt Wuhan bis zu einer Krankheit, die die Bewegungsfreiheit von und nach China massiv einschränkt.

Dabei scheinen diese Maßnahmen vor allem der Unsicherheit geschuldet. Es gibt und gab bereits Zeiten mit wesentlich ansteckenderen und „schlimmeren“ Krankheiten, die nicht zu so drastischen Maßnahmen geführt haben. Ob die ganzen jetzt implementierten Vorsichtsmaßnahmen vollumfänglich gerechtfertigt sind, wird sich wohl erst im Zeitablauf klären lassen.

Mit Material von OMAAT.

2 Kommentare

  1. Diese lächerliche Hysterie ist typisch für unsere Zeit. Sieht man auch bei der Klimahysterie. Inzwischen muss ja nur jemand niesen und im Umkreis von 1km wird alles evakuiert. Völlig überzogen, wenn man bedenkt, was für massive wirtschaftliche Schäden hier entstehen.

  2. Ich dachte ja auch immer es wäre ein übertriebener Hype. Das Coronavirus ist allerdings in der Lage sehr schnell zu mutieren. Dann ist es von heute auf morgen tödlich. Vllt. sollte man es unter diesem Aspekt betrachten.

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