
Die oneworld-Allianz wächst weiter: Das Bündnis um American Airlines und British Airways wird bald 15 Mitglieder haben. Noch vor dem Beitritt von Oman Air ist nun die kleinere Fiji Airways ein vollständiges Mitglied geworden. Dadurch entstehen Vorteile für die Fluggesellschaft aus dem Südpazifik, deren Partner sowie auch für die viel fliegende Kundschaft. Das Buchen, Einchecken und Umsteigen wird einfacher, Statuskunden haben Zugang zu fast 700 Lounges weltweit. Fiji Airways war schon längere Zeit ein „oneworld Connect“-Partner, seit dem 1. April hat der Carrier den Status eines vollwertigen Mitglieds erreicht.
Fiji Airways ist nun Vollmitglied: Die Airline wechselt von „oneworld Connect“ zum vollwertigen Status.
Neue Strecken & Verbindungen: Bessere Anbindungen zwischen Australien, Neuseeland, Asien und Nordamerika.
Vielflieger-Programmwechsel: Fiji Airways integriert sich in das AAdvantage-Programm von American Airlines.
Fiji Airways erweitert das oneworld-Streckennetz
Mit ihrem Drehkreuz am Nadi International Airport (NAN) verbindet Fiji Airways insgesamt 25 Ziele in 14 Ländern mit der Welt. Besonders wichtig sind dabei die anderen oneworld-Hubs wie z.B. Hongkong, Sydney und Tokio. Bei dem jüngsten Ziel Dallas handelt es sich um eines der wichtigsten Drehkreuze von American Airlines. Mit den Amerikanern wird Fiji Airways nun ohnehin noch enger zusammenarbeiten.
„Die vollständige Mitgliedschaft in oneworld ist für uns ein bedeutender Meilenstein. Sie zeigt unser Engagement für erstklassigen Service und globale Vernetzung, während wir die herzliche Gastfreundschaft Fidschis in die Welt tragen.“
Andre Viljoen ist CEO von Fiji Airways. Der Manager freut sich verständlicherweise sehr. Die kleine Gesellschaft hat nur 15 Flugzeuge und wird künftig an das riesige Netzwerk der Allianz angeschlossen. Aber auch die anderen oneworld-Partner sollen profitieren. Bisher war in der Region Ozeanien – wenn überhaupt – nur Qantas vertreten. Die Aufnahme von Fiji Airways bietet neue Verbindungen zwischen Australien, Neuseeland, Asien und Nordamerika.
Mehr Vorteile für Vielflieger
In der Pressemitteilung werden die Kunden in den Fokus gestellt – gerade die Vielfliegenden sollen von den vollständigen Allianz-Vorteilen profitieren. Benefits sind Priority-Check-in, -Boarding und -Gepäckabfertigung. Knapp 700 Lounges gehören zu dem Angebot der Allianz, darunter die neuen oneworld-Lounges in Amsterdam und Seoul.
Zusätzlich wurde auch die regionale Tochtergesellschaft Fiji Link als oneworld-Partner aufgenommen, wodurch Passagiere nahtlosen Zugang zu innerfidschianischen und südpazifischen Zielen wie Tonga, Samoa, Tuvalu und Vanuatu erhalten.
Zu den Vorteilen gehört auch das Sammeln von Meilen bzw. Punkten. Wer bei British Airways, Cathay Pacific, Iberia, Finnair, Qatar Airways & Co. sammelt, wird nun auch auf Fiji-Airways-Flügen für die Treue belohnt. Der Carrier aus dem Pazifik hatte bisher ein eigenes Treueprogramm, der Tabua Club wird aber nun mit dem Allianzbeitritt eingestellt.
Fiji Airways nutzt künftig das AAdvantage-Programm von American Airlines. Fiji-Fluggäste sammeln also nun AAdvantage-Meilen, die Statusvorteile basieren auf den Tier-Stufen des US-Carriers. Die Meilen können ebenso für Prämienflüge innerhalb der gesamten oneworld-Allianz eingelöst werden.
Die oneworld Allianz wächst: Fiji Airways tritt bei & wechselt Vielfliegerprogramm | Frankfurtflyer Kommentar
Mit der vollständigen Integration von Fiji Airways wächst das oneworld-Netzwerk um den kleinen Carrier aus dem Pazifikraum. Die erweiterten Lounge- und Statusvorteile bieten Vielfliegenden einen Mehrwert, wobei hier auf den ersten Blick die kleine Airline als klarer Gewinner hervorgehen dürfte.
Die Airline wird zudem voll in das mächtige Programm von American Airlines integriert. Einen Schritt, den schon andere kleine Gesellschaften zuvor gegangen sind. Nicht immer war eine solche Entscheidung sinnvoll, manche sind inzwischen wieder zu ihren eigenen Treusystemen zurückgegangen.
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