Emirates kündigt gleich neun Ziele für die neue Airbus A350 Business Class an

Foto: Emirates

In diesem Jahr bekommt Emirates mit dem Airbus A350 Zuwachs in der Flotte. Dort dominieren derzeit der Airbus A380 mit rund 120 Exemplaren, von den Boeing 777 hat der Golf Carrier sogar noch mehr. Ab September sollen die ersten der 65 bestellten Airbus A350-900 eintreffen. Die Fluggesellschaft aus Dubai setzt diesen zunächst auf kürzeren Flügen in der Region ein, Ende des Jahres kommt der Neuling auch nach Europa und wird dort drei Ziele bedienen.

Nach vielen Jahre weht in Kürze frischer Wind in der Flotte des arabischen Carrier. Im Sommer soll der erste Airbus A350 ausgeliefert werden, bis zum 31. März 2025 erwartet man zehn neue A350 in Dubai. Auf welchen Strecken der moderne Jet fliegen soll steht auch schon fest. Emirates hat neun Ziele bekannt gegeben, auf denen die Kunden das neueste Produkt erleben werden.

Diese ersten 10 Emirates A350 -Flugzeuge werden drei Kabinenklassen bieten, darunter auch eine Business Class der nächsten Generation. Dort werden 32 Passagiere Platz nehmen können und von jedem Platz direkten Zutritt zum Gang erhalten. Für 21 Passagiere gibt es komfortable Sitze in der Premium Economy, 259 Gäste reisen in der Economy Class.

Emirates Airbus A350 Business Class

Für die Airline sind auch Kurzstrecken an der Tagesordnung, da es keine Narrowbodies gibt, werden auch diese mit Großraumjets geflogen. Auch der neue A350 wird gleich auf einem solchen Hüpfer eingesetzt, der Erstflug führt am 15. September nach Bahrain, die Route will man wenig später auf zwei A350-Frequenzen pro Tag erhöhen.

Schon einen Tag nach dem Erstflug kommt Kuwait dazu, ab dem 1. Dezember folgt Maskat im Oman. Am gleichen Tag ist auch der erste Einsatz von Dubai nach Lyon in Frankreich sowie Bologna in Italien eingeplant. Bereits am 4. November kommt Edinburgh in Schottland dazu. Weitere Ziele sind Mumbai und Ahmedabad (ab 27. Oktober) und Colombo (ab 1. Januar 2025).

Great Circle Mapper
Emirates A350 Ziele | Adnan Kazim, stellvertretender Präsident und Chief Commercial Officer von Emirates:

„Der A350 wird für Emirates eine entscheidende Wende sein und es uns ermöglichen, regionale Punkte im Nahen Osten und den GCC-Staaten, Westasien und Europa mit überlegener Betriebseffizienz und Flexibilität zu bedienen. Mit den Kabinenprodukten der neuesten Generation, darunter mehr unserer begehrten Premium Economy für mehr Städte, erstklassige Bordunterhaltungstechnologien und eine Fülle anderer kundenfreundlicher Funktionen, baut der Emirates A350 auf unserem langjährigen Engagement für Investitionen auf Das allerbeste Kundenerlebnis der Welt. Wenn wir mit der A350 in so kurzer Zeit neun Städte anfliegen, bieten wir unseren Kunden mehr Premium-Kabinenoptionen und eine größere Auswahl in allen Regionen und stellen sicher, dass wir unseren Wettbewerbsvorteil und unsere branchenführende Position behalten.“

Emirates kündigt gleich neun Ziele für die neue Airbus A350 Business Class an | Frankfurtflyer Kommentar

Es wird viel passieren, Emirates bekommt in den nächsten Jahren über 300 neue Flugzeuge. Nicht nur der A350 ist neu, mit dem Boeing 787 Dreamliner und der neuen Boeing 777X werden weitere Maschinentypen Premiere feiern. Emirates hat sich jeweils für die kleineren (787-8 und 777-8) sowie die größeren (787-10 und 777-9) Modelle entschieden. Für die 787 ist noch kein Datum bekannt, bei der 777X zeichnen sich weitere Verspätungen ab.

Mit dem Airbus A350-900 kommen weitere Premium Sitze ins Netz, insbesondere die Verfügbarkeit der Premium Economy Class steigt. Mit der aufgefrischten Business Class gibt es zudem noch mehr Komfort.

2 Kommentare

  1. Dubai – Bahrain, der arme A350, da ist dann ja gerade mal eine Badewanne Sprit nötig, der Tank bleibt zu 90 % leer. Ein A350 will lange Strecken fliegen, je länger desto besser, dafür ist er gebaut. Auf vielen kurzen Flügen leidet das Flugzeug und altert viel schneller.

    • Das ist tatsächlich die Preisfrage. Man kann den A350 in unterschiedlichen Spezifikationen bauen lassen und wohl auch Zyklenfeste Versionen wählen um mehr Kurz- und Mittelstrecken fliegen zu können, wie es z.B. JAL gemacht hat.

      Aber Emirates will mit dem A350 nach meinem Wissen dann auch lange Flüge nach Australien und in die USA fliegen, was aber erst kommt, wenn man genug Flugzeuge hat.

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