Lufthansa First Class Prämienflüge lassen sich nur noch über Miles&More buchen | Nur ein Anfang?

Foto: Lufthansa

Traditionell war die Lufthansa First Class immer eine sehr beliebte Option, um Prämienmeilen einzulösen, und dies nicht nur für Meilensammler bei Miles&More, sondern vor allem auch bei anderen Meilenprogrammen. Oftmals galt die Lufthansa First Class auch als Sweet Spot, und wer sich noch an die Zeiten erinnern kann, als es in der Boeing 747-400 ganze 16 First-Class-Sitze gab, der erinnert sich sicherlich auch noch daran, wie einfach es war, 4+ Prämienflüge in der Lufthansa First Class auf einigen Strecken zu bekommen.

Das Wichtigste auf einen Blick:

🎟️ Lufthansa gibt First-Class-Prämienplätze offenbar nicht mehr an Partnerprogramme frei.
💳 Miles & More profitiert aktuell von der exklusiveren Verfügbarkeit.
✈️ Weitere Einschränkungen mit der neuen Lufthansa First Class gelten als wahrscheinlich.

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Die Zeiten, in denen Lufthansa-First-Class-Prämienflüge einfach zu bekommen waren, sind wohl schon lange vorbei, und auch für Partnerprogramme (also alles, was nicht Miles&More ist) hat man schon vor Jahren den Zugang begrenzt. So konnte man nur bei Miles&More Lufthansa-First-Class-Flüge mehr als zwei Wochen vor dem Abflug überhaupt buchen, und für Partner wie United Airlines oder Singapore Airlines wurden die First-Class-Awards bei Lufthansa nur noch kurzfristig freigegeben.

Schon seit Wochen gibt es Berichte, vor allem von US-Vielfliegern, dass es absolut keine Verfügbarkeiten mehr für Lufthansa-First-Class-Prämienflüge gibt, und dies auch, wenn man bei Miles&More auf Flügen nur 7 Tage im Voraus gleich mehrere Prämienflüge auf denselben Flügen buchen kann.

Auch wenn die offizielle Bestätigung von Miles&More noch aussteht (oder es noch nicht final entschieden ist), dass man für die Lufthansa First Class den Zugang für fremde Vielfliegerprogramme komplett sperren wird, scheint dies nun zumindest gängige Praxis zu sein.

Lufthansa wäre dabei nicht die erste Airline, die einen solchen Schritt geht, und Airlines wie z. B. Singapore Airlines machen die Suite Class nur den eigenen Meilensammlern zugänglich, und auch bei SWISS kann man die First Class nur über Miles&More und dann sogar nur mit Senator-Status oder höher mit Meilen buchen.

Tatsächlich halte ich es sogar für wahrscheinlich, dass der Zugang zu Lufthansa-First-Class-Prämienflügen in absehbarer Zeit noch einmal deutlich restriktiver wird, als er jetzt schon in der gelebten Praxis ist. Gerade mit der Einführung der neuen Lufthansa First Class ist es eigentlich zu erwarten, dass man sich bei Lufthansa an der SWISS First Class orientieren wird und diese nur noch mit einem entsprechenden Status bei Miles&More buchen kann.

Bei nur noch drei Sitzen in vielen Flugzeugen muss Lufthansa die Verfügbarkeit der First-Class-Awards ohnehin sehr stark einschränken, und hier ist es vielleicht auch ein erster, sehr sinnvoller Schritt, dass man die wenigen First-Class-Awards den eigenen Meilensammlern zugänglich macht.

Lufthansa-First-Class-Prämienflüge lassen sich nur noch über Miles&More buchen | Frankfurtflyer Kommentar

Es scheint so zu sein, als hätte Lufthansa den Zugang zu First-Class-Prämienflügen für Partnerprogramme komplett abgedreht; zumindest ist dies aktuell die gelebte Praxis. Für Meilensammler bei Miles&More sind dies aber eigentlich sehr gute Nachrichten, denn hierdurch sollte es etwas einfacher sein, Prämienflüge in der Lufthansa First Class zu bekommen, insbesondere da man kurzfristig nicht mit US-Meilenjägern mit Millionen von Meilen bei United Airlines oder anderen Star-Alliance-Partnern konkurriert.

Ich gehe aber fest davon aus, dass dies nur eine der ersten Restriktionen für die Lufthansa First Class sein wird, denn spätestens mit Einführung der neuen First Class auf mehr und mehr Strecken macht es nur allzu viel Sinn, dass man dem Vorbild von SWISS und Air France folgt und Prämienflüge in der First Class nur noch Statuskunden zugänglich macht. Dann aber bitte mit guter Verfügbarkeit!

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