Lufthansa Group Airlines führen erste Rettungsflüge aus dem Golf durch

Foto: Lufthansa

Der Angriff der USA und Israels auf den Iran sowie die dadurch ausgelösten Raketen- und Drohnenangriffe des Iran auf US-Stützpunkte in mehreren Ländern der Golfregion führten zu einem weitreichenden Zusammenbruch des Luftverkehrs. Auch wenn die extrem fortschrittlichen Raketenabwehrsysteme in Katar, Bahrain, Kuwait und den VAE sehr zuverlässig funktionieren, sitzen hier nach wie vor Tausende von Menschen fest, die nicht wie geplant reisen können.

Das Wichtigste auf einen Blick:

✈️ Rettungsflüge gestartet: Lufthansa, SWISS und Austrian bringen gestrandete Passagiere aus der Golfregion zurück.

🌍 Muscat als Drehkreuz: Der Flughafen im Oman ist über Land erreichbar und der Luftraum weitgehend geöffnet.

👨‍👩‍👧 Priorität für Familien: Besonders Familien mit Kindern, ältere Menschen und vulnerable Gruppen werden ausgeflogen.

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Besonders in den Vereinigten Arabischen Emiraten scheint es noch Zehntausende von deutschen Touristen zu geben, die aktuell aufgrund der nur sehr eingeschränkt stattfindenden Flüge aus Dubai und Abu Dhabi nicht ausreisen können. Daher haben die Airlines der Lufthansa Group nun auch Sonderflüge nach Muscat im Oman gestartet, um hier vor allem Familien mit Kindern, ältere Menschen und andere vulnerable Gruppen auszufliegen.

Muscat im Oman wurde als Flughafen für diese Flüge ausgewählt, da man den Flughafen der Hauptstadt über den Landweg innerhalb von etwa vier Stunden aus Dubai und Abu Dhabi erreichen kann und der Luftraum dort weitgehend ohne Einschränkungen geöffnet ist. Viele Touristen nutzen daher auch Linienflüge von Oman Air zur Weiterreise aus Dubai.

Lufthansa hat bereits in der Nacht vom 4. auf den 5. März einen Sonderflug mit einem Airbus A340-300 nach Muscat durchgeführt. Die Sonderflüge unter den Flugnummern LH344 und LH345 sollen in den kommenden Tagen wiederholt werden. Buchbar sind diese Flüge allerdings nicht über die Lufthansa-Webseite, sondern die Tickets werden über das Auswärtige Amt an deutsche Staatsbürger vergeben. Die Passagiere müssen die Flüge allerdings im Nachhinein selbst bezahlen.

Auch Austrian Airlines hat einen ersten Sonderflug nach Muscat durchgeführt. Mit einem Airbus A320 flog man von Wien aus, um erste Österreicher zurückzuholen. Ebenso setzte SWISS einen Airbus A340-300 für einen Flug nach Muscat ein.

Neben diesen Rettungsflügen ab Muscat – die sich vor allem an in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestrandete Passagiere richten – hatte die Lufthansa Group bereits zuvor Flüge in der Region durchgeführt.

Schon am 1. März flog Austrian Airlines mit einem Airbus A320 nach Muscat, um Crews der Lufthansa-Group-Airlines abzuholen, die in Dubai und Abu Dhabi während eines Layovers gestrandet waren. So konnte man die Mitarbeiter innerhalb kurzer Zeit zurück an ihre Heimatbasen bringen.

Am 2. März überführte Lufthansa zudem einen Airbus A380 von Abu Dhabi nach München – damals allerdings ohne Passagiere und auch ohne Flugbegleiter an Bord. Das Flugzeug befand sich zuvor zur Wartung in Abu Dhabi, die inzwischen abgeschlossen war. Aus Sicherheitsgründen entschied man sich, den Airbus A380 schnellstmöglich aus der Region abzuziehen.

Lufthansa-Group-Airlines führen erste Rettungsflüge aus dem Golf durch | Frankfurtflyer Kommentar

Seit etwa einer Woche gibt es nun Kampfhandlungen in der Golfregion, und der Luftverkehr ist entsprechend stark eingeschränkt. Die Airlines der Lufthansa Group führen nun Sonderflüge durch, um weitere Passagiere aus der Region ausfliegen zu können.

Gleichzeitig nehmen aber auch Airlines aus der Golfregion wie Emirates und Etihad Airways ihren Flugbetrieb schrittweise wieder auf. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt – und zu hoffen, dass sich die Situation möglichst schnell wieder stabilisiert.

6 Kommentare

      • Es wird nicht berichtet, weil – wie allseits bekannt – nicht wahrheitsgemäß berichtet werden darf.
        Wenn eine Antwort auf eure Fragen kommen sollte, dann die, dass alles ok ist, man sich sicher und gut aufgehoben fühlt und davon ausgeht, dass sich die Lage schnell wieder normalisiert.

  1. Was ist los mit euch? Gibts diesmal keinen, der über Lufthansa was zu maulen hat? Achso, klar… jetzt ist sie ja recht für alle, die festsitzen.
    Ganz zu schweigen von den Flugbegleitern und Cockpits, die FREIWILLIG diese Flüge durchführen – sonst würden sie keiner machen!

    • Was ist mit dir los?

      Und was hat das eine mit dem anderen zu tun? Man soll also deshalb alles gut finden? Nicht zu fassen, was manche Leute so loslassen.

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