Im Jahr 2010 hat Lufthansa den ersten Airbus A380 eingeflottet und ab Frankfurt eingesetzt. Die folgenden Exemplare wurden dann ebenfalls am größten Hub der Airline stationiert. Erst nach ein paar Jahren hat man einige Superjumbos nach München verlegt. Nach der Pandemie und dem vorübergehenden Grounding der gesamten Subflotte sind die reaktivierten Maschinen nur noch von und nach Bayern unterwegs. Das soll auch so bleiben.
✈️ Airbus A380 bleibt dauerhaft am Lufthansa-Standort München stationiert.
💶 München bietet laut Lufthansa niedrigere Kosten pro Passagier als Frankfurt.
🛫 Neue Airbus A350-1000 mit First Class stärken den Münchner Langstreckenstandort zusätzlich.
Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat die Zukunft des Airbus A380 innerhalb des Konzerns erneut bekräftigt. Die Süddeutsche Zeitung zitierte den Konzernchef, der auf einer Mitarbeiterveranstaltung erklärte, dass die acht verbliebenen Superjumbos auch künftig in München stationiert bleiben werden. Damit hat man Spekulationen über eine mögliche Rückkehr der Flugzeuge nach Frankfurt ausgeräumt.
Bereits seit der Reaktivierung der Airbus-A380-Flotte nach der Pandemie setzt Lufthansa ausschließlich auf München als Heimatbasis. Von dort werden die Flugzeuge auf besonders nachfragestarken Langstrecken eingesetzt. So fliegt der große Vierstrahler fast durchgehend nach Los Angeles und Neu-Delhi. Andere Ziele wie Boston oder Washington gibt es nur im Sommer, im Winter geht es dann nach Bangkok.

München gewinnt innerhalb des Konzerns weiter an Bedeutung
Die Stationierung der Airbus A380 ist Teil einer größeren Strategie. München wird innerhalb des Lufthansa-Konzerns weiter an Bedeutung gewinnen. Nach Angaben des Managers liegen die Kosten pro Passagier dort rund zehn Euro unter denen am Hauptdrehkreuz Frankfurt. Entsprechend soll der Standort auch künftig stärker wachsen. In den kommenden Jahren soll der Flughafen München weiter ausgebaut werden, die Kapazitäten können durch die Erweiterung Satellitenterminals hochgefahren werden.
Parallel arbeitet Lufthansa an der Modernisierung ihrer Langstreckenflotte. Noch in diesem Jahr werden die ersten Airbus A350-1000 eintreffen, die ebenfalls nach Bayern gehen. Die Jets werden übrigens alle mit einer First Class ausgestattet, die Nachfrage nach Premiumsitzen ab München scheint also entsprechend hoch zu sein.
Spohr bestätigt: Der Lufthansa Airbus A380 bleibt in München | Frankfurtflyer Kommentar
Als Lufthansa den Airbus A380 bekommen hat, war es vollkommen klar, wo die Flugzeuge beheimatet sein werden. Als die ersten Superjumbos dann von Frankfurt nach München verlegt wurden, klang das zunächst nach einer vorübergehenden Maßnahme. Inzwischen sind die verbliebenen acht Exemplare alle in Bayern und werden vermutlich bis zu ihrem Einsatzende dort bleiben.
Doch was ist in der Fliegerei schon sicher? Mit der Corona-Pandemie kam das vorübergehende Grounding der A380-Flotte, die Rückkehr wurde zuvor mehrfach ausgeschlossen. Dann wurden sie doch alle aus der Wüste zurückgeholt und sind derzeit nicht wegzudenken.
Die first muss auch nicht AB München gut gebucht sein sondern VIA München. Und da interessiert es den Kunden dann vielleicht auch nicht, ob MUC oder FRA …
Herr Bayerstein schlägt bestimmt gerade mit der Faust auf den Tisch!
München ist für mich out…no fly…dann mit anderer Airline oder notfalls Zürich
weil?
ja genau – was gibt es denn am MUC für probleme die FRA nicht auch hätte? außer dass der kalbsspiess am döner massiv an qualität verloren hat???
Herr Spohr muss weg, den A380 bekommt man in München kaum voll, in Frankfurt ist es kein Problem. Die A380 sind nur in München, weil die Fraport sich von Herrn Spohr nicht alles gefallen lässt und mit Ryanair Geschäfte macht, weshalb Spohr sauer auf Fraport ist. Ein Kindergarten par Excellence. Es gibt keine einzige andere Fluggesellschaft , die in München mit größeren Flugzeugen als in Frankfurt fliegt, das sagt alles. Lufthansa ist nicht ganz dicht. Bevor ich in München umsteige, kann ich auch in Paris, London oder Madrid umsteigen und mit anderen günstigeren und besseren Linien fliegen.
Hallo Herr Bayerstein.
Emirates fliegt übrigens ebenfalls ab München mit dem A380 und es sind beinahe alle LH Flüge ab München mit dem A380 bis auf wenige Plätze ausgebucht.
Aber Sie scheinen ganz besonders viel Wissen zu besitzen, dafür dass Sie so wenig Ahnung haben.
Die Stückkosten sind in München wohl 10 Euro pro Passagier im Schnitt niedriger als in Frankfurt. Man hat bei LH in München zwar noch strukturelle Nachteile gegenüber Frankfurt, wie Netzwerk, Cargo und Wartung, aber diese versucht man nach und nach Wegzubauen, weil man in München einfach in manchen teilen einen günstigeren Partner gefunden hat.
Zu glauben, dass diese Entscheidungen immer aus Befindlichkeiten des Vorstandes getroffen werden, insbesondere wegen einer Person, gleicht schon fast an kindliche Naivität. Natürlich spielt der menschliche Faktor eine Rolle, vor allen beim verhandeln, aber auch ein Carsten Spohr (der auch nicht alleine Entscheiden wie Gott in Frankreich), muss seine Entscheidungen begründen können und zwar mit Sinnhaften Rechnungen. Und Spoiler Alert: Dass kann er auch. Ob die Rechnung am Ende aufgeht, sieht man halt hinterher.
Es ist aber schon traurig, dass man es in MUC als erstem und einzigen 5* Airport in Europa z.T. nicht schafft, das Upper Deck bei LH auch direkt oben zu boarden.
Hier gibts dann die „Hilfskonstruktion“ 3. Brücke an Tür M1R, da darf dann jeder der „Premiumgäste“ sein Handgepäck erstmal nach oben buckeln.
Ja, einfach furchtbar!
Ja das ist furchtbar, ein A380 tauglicher Airport muss eine dritte Jetbridge für das Oberdeck anbieten, ist beim A380 Standard. Niemand will die Treppe im Flieger nehmen müssen, in Frankfurt gibt es Rolltreppen für die Brücke in das Oberdeck, so geht A380 Komfort Boarding für First und Business Class.
Häh??? seit wann denn das nicht ???
Bei den Gesamtüberlegungen FRA vs. MUC dürften neben den Passagierzahlen auch die Frachtkapazitäten von B-747 und A-380 eine Rolle spielen.
Angesichts der Kommentare von Herrn Bayerstein musste ich wiederholt grübeln, ob er eine echte Person ist und wirklich so tickt, oder ob hier immer wieder für Klicks und Kommentare mit einer Fake-Identität polarisiert werden soll.
Einen Vertrag hat der CEO noch bis 2028. Bis dann dürften wir langsam abschätzen können, wo und wie die Gruppe steht, wie sich die Änderungen am Vielfliegerprogramm auswirken, wie erfolgreich Allegris ist und wohin die Reise geht.