Der FlyDubai Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv sorgte für einiges an Aufsehen am Mittwochmorgen, dem 30. September 2026. Während des Flugverlaufs verliefen die ersten 2:20 Stunden absolut normal und unauffällig. Das Flugzeug änderte kurz vor dem Eintreten in den jordanischen Luftraum den Kurs und begann schnell mit einem Sinkflug, woraufhin eine Landung in Saudi-Arabien am Flughafen von Tabuk eingeleitet wurde. Für einen kurzen Zeitraum bestand hier der Verdacht auf eine Flugzeugentführung, welcher allerdings schnell ausgeräumt werden konnte.
🚨 Entführungsalarm: FlyDubai-Flug FZ1073 wechselte während einer Ausweichlandung vom Notfallcode 7700 auf den Entführungscode 7500.
✈️ Landung in Saudi-Arabien: Die Boeing 737 MAX 8 auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv wurde nach Tabuk umgeleitet.
🛡️ Entwarnung: Der Verdacht auf eine Flugzeugentführung wurde später ausgeräumt – was genau an Bord geschah, ist noch unklar.
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Die Crew sendete zu Beginn den Squawk-Code 7700, welcher eine allgemeine Notlage meldet und weiterhin nicht unüblich ist, wenn eine Ausweichlandung eingeleitet wird. Allerdings wurde dieser Notfall-Code kurz darauf auf den Code 7500 umgestellt, welcher für einen unrechtmäßigen Eingriff in den Luftverkehr und unter anderem bei Entführungen verwendet wird. Wie ernst die Situation genommen wurde, sieht man auch daran, dass kurz darauf Kampfjets der israelischen Luftwaffe aufgestiegen sind, um das Flugzeug im Notfall abzufangen.
Der Flugverlauf der Boeing 737MAX8 deutet hier auch tatsächlich darauf hin, dass es einige Konfusionen darüber gab, wie genau dieser Flug weitergeführt werden sollte. Allerdings kann dies auch mit mehreren sich ändernden Entscheidungen der Flugsicherung zusammenhängen. Wie unter anderem die Economic Times berichtet, wird eine Entführung von Israel inzwischen ausgeschlossen und man konnte somit Entwarnung geben.

Israelischen Sicherheitskreisen zufolge wurde der Vorfall offenbar durch eine Auseinandersetzung zwischen den Piloten an Bord ausgelöst. Dabei nimmt Israel jegliche potenziell kritische Situation aktuell sehr ernst, da es aufgrund der bevorstehenden Wahlen eine erhöhte Bedrohungslage im Land gibt.
Update: Inzwischen wird in mehreren Medien berichtet, dass ein Mitleid der Cabin Crew versucht haben soll die Piloten anzugreifen. Hier gibt es aber noch keine Bestätigung.
Update: Nach der Times of Israel, welcher Augenzeugenberichte von Passagieren an Bord hat, hat wohl den Co-Piloten versucht, den Piloten niederzustechen, und bei diesem Versuch auch schwer verletzt. Der Angreifer wurde wohl von Passagieren überwältigt, und der Kapitän war flugunfähig. Das Flugzeug wurde von einer am Bord befindlichen Deadhead-Crew gelandet. in dem Gerangel hat der Co-Pilot offensichtlich versucht, das Flugzeug zum Absturz zu bringen und in einen extrem steilen Sinkflug überführt. Hierbei hat das Flugzeug in einer Minute wohl etwa 16.000 ft an Höhe verloren, was auch zu einer strukturellen Beschädigung am Flugzeug und dem Verlust von Teilen geführt hat.

Verdacht auf Entführung? FlyDubai Boeing 737 muss in Saudi-Arabien landen | Frankfurtflyer Kommentar
Flugzeugentführungen sind in den letzten Jahrzehnten außerordentlich selten geworden, was insbesondere auch an den immer besser werdenden Kontrollmechanismen an Flughäfen liegt. Wenn es hier tatsächlich zu Zwischenfällen kommt, handelt es sich meist nicht um einen besonders ernst zu nehmenden Versuch einer Flugzeugentführung, sondern eher um die Tat von verwirrten Personen, welche dazu führen kann, dass der Code 7500 verwendet werden muss.
Was an Bord des FlyDubai-Fluges nun passiert ist, ist aktuell noch nicht bekannt. Allerdings ist es gut zu wissen, dass es hier inzwischen eine Entwarnung der Behörden gab und keine Flugzeugentführung vorlag. Dennoch wird dieser Vorfall natürlich noch aufgearbeitet werden müssen.
Mehrere andere Medien sowie auch AVH meldeten vorhin schon, das es sich um den versuchten Suizid eines der Piloten handelt, der die Maschine zum Absturz bringen wollte. 7500 passt dann zwar nicht so 100%, ist aber eben dramatisch genug um die Flugsicherung „aufzuwecken“.
Letzte Meldungen besagen, dass der Copilot den Kapitän niedergestochen hat (wie kann er an ein gefährliches Messer an Bord kommen?) und versucht hat, etwas Ähnliches wie am 11. September 2001 zu probieren, dabei gab es einen Kampf im Cockpit, und eine zufällig an Bord gewesene zweite Cockpitbesatzung konnte sich Zutritt zum Cockpit verschaffen, den Copilot überwältigen und das Flugzeug sicher landen, obwohl das Flugzeug beim plötzlichen und langen Sinkflug Teile des Seitenleitwerks verloren hat. Ziemlich gruselig.
Vielleicht solltet ihr nicht versuchen, den Boulevard-Medien Konkurrenz zu machen. Dort gab es bisher jede Menge an Fake-News, von einem quasi russisch-ukrainischen Stellvertreterkrieg im Cockpit war die Rede. Nun ist von einem indischen Piloten/omanischem Ko-Piloten die Rede. Ob es psychische Probleme oder tatsächlich ein versuchtes Terrorattentat war, soll die Untersuchung klären.
Mich würde mehr die Frage interessieren, warum an Bord eines Fliegers Piloten aus einem arabischen Land sein dürfen? Israel ist da normalerweise recht streng. Fly Dubai und Emirates haben sehr viel internationales Flugpersonal.
Könnt ihr als Fachmedium das recherchieren oder gst sonst jemand eine Antwort darauf?
Es dürfen Piloten aus einem arabischen Land an Bord sein, allerdings nur, wenn dieses arabische Land auch diplomatische Beziehungen mit Israel besitzt. Ein Pilot aus Saudi-Arabien dürfte also nicht das Flugzeug nach Israel fliegen, ein Pilot aus den UAE schon. Der israelische Verkehrsminister will aktuell untersuchen lassen, wie es sein kann, dass hier ein Pilot aus dem Oman an Bord des Fly-Dubai-Flugs war. Er hätte diesen Flug wohl eigentlich gar nicht fliegen dürfen, wenn die unbestätigten Fakten aus Stimmen.
Und um ehrlich zu sein, finde ich, dass wir uns mit Spekulationen sehr weit zurückhalten, und ich versuche, hier nur Updates in den Beitrag aufzunehmen, die zum Beispiel vom israelischen Verkehrsminister geteilt werden. Auch wenn ich sie als Spekulation noch kennzeichne, halte ich dies für akzeptabel zu veröffentlichen.
Das, was du schreibst, ist total legitim. Es ist nun mal eine dynamische Lage. Und wenn man warten will, bis alles amtlich bestätigt ist, darf man erst nach Abschluss der Ermittlungen überhaupt einen Bericht schreiben. Insofern sehe ich das genauso wie du. Man muss etwas schauen, wer die Quelle ist, aber die Lage ändert sich bei diesen dynamischen Dingen oft schnell.
Ja, andere Medien berichten, dass der Kapitän den Co-Piloten von einem Suizid mit dem Flugzeug abgehalten hat und mit Hilfe der Passagiere überwältigt hat. Man fragt sich schon, was man von dem Germanwings-Vorfall gelernt hat.
Also allein war der ja nicht im Cockpit. Das war ja das Problem bei Germanwings. Und wie willst du das verhindern? Zumal der ja anscheinend nicht einfach nur Suizid begehen, sondern eher ein Attentat verüben wollte, wie zumindest berichtet wird.
PS: In Europa darf, so weit ich weiß, auch weiterhin ein Pilot allein im Cockpit sein. Vielleicht sollte man das auch mal hinterfragen. Macht aber niemand, weil es nicht für nötig gehalten wird.
Auf nius kann man alles prima nachlesen und Vidoes gibt es auch dazu. Und einen Piloten, der nach dem Mordversuch des Co-Piloten blutüberströmt ist und sich mit letzter Kraft aus dem Cockpit schleppt. Aber ich lese hier und bei anderen Witz-Medien, dass es sich nur um einen kleinen Streit und Diskussion handelt. Alles halb so schlimm…oder wie die Bild sofort berichtet wollte ein Russe sich umbringen. Herzlich willkommen in der twisted reality. Zum Glück gibt es noch(!) die Möglichkeit der unabhängigen Recherche.
Nius und Bild sollen also keine Witz-Medien sein? Na dann gute Nacht!
Es kommt 8mmer die Wahrheit aus Israel. Wollt ihr wirklich diesen Schwachsinn kommentieren?
Es kommt immer die Wahrheit aus Israel. Wollt ihr wirklich diesen Schwachsinn kommentieren?