Manchmal ist die gleiche Hotelmarke es an größeren Flughäfen gleich mehrfach vertreten. Vor einigen Jahren bin ich in Zürich mal ins falsche Radisson Hotel gelaufen, dort gibt es nämlich gleich zwei Flughafenhotels des Labels. In Oslo ist diese Kette gleich mit vier verschiedenen Häusern am Airport vertreten. Man muss also auf den genauen Namen in der Buchungsbestätigung achten. Wir haben ein günstiges Ticket bei Edelweiss mit Start in Oslo gebucht und waren vor dem Abflug im Radisson Hotel & Conference Centre Oslo Airport. Hier ein paar Eindrücke aus dem Airporthotel:
Warum habe ich mich für das Hotel entschieden?
Am und um den Flughafen Oslo gibt es natürlich auch noch andere Hotels, da ich aber durch ein Match einen Status im Radisson Rewards Programm habe, habe ich in erster Linie auf diese Marke geachtet. Das Radisson Hotel & Conference Centre Oslo Airport ist vom Terminal zu Fuß erreichbar, der Preis lag gut drei Wochen vor der Anreise bei ca. 115 Euro und damit unter dem Durchschnitt der anderen Häuser in der Umgebung. Durch den Status waren auch ein Rabatt und Frühstück inklusive, das Sammeln und Einlösen von Punkten spielt für mich in dem Programm leider gar keine Rolle mehr.
Hotel | Buchungsdaten
| Buchungskanal: | Radisson Hotels Direktbuchung |
| Aufenthaltsdauer:: | 1 Nacht |
| Status: | Radisson Rewards VIP |
| Zimmer: | 524 |
| Preis:: | 1.295 NOK |
| Gebuchte Kategorie / Erhaltene Kategorie | Superior Zimmer |
Lage, Anreise & Check-In
Radisson betreibt noch ein Park Inn und ein Radisson BLU, das von uns gebuchte Hotel ist zusammen mit einem Radisson RED unter einem Dach und entsprechend ausgeschildert.
Der Flughafen ist mit einem überdachten Gehweg mit dem Hotel verbunden, vom Gepäckband benötigt man weniger als 10 Minuten bis zur Rezeption.
Wir kamen am späten Abend im Hotel an, an dem Tresen stand eine längere Schlange. Beim Warten fielen uns die Self-check-in Schalter neben der Rezeption auf. Ich habe ein solches Terminal ausprobiert und hatte nach ca. 5 Minuten die Schlüsselkarten in der Hand und die Rechnung im E-Mail Postfach.

Einer der wartenden Gäste meinte nur, dass das bei ihm nicht funktionierte, da die Schlüsselkarte gar nicht oder falsch codiert wurde. Bei uns gab es keine Probleme, die Zimmertür öffnete sich beim ersten Versuch:
Radisson Hotel & Conference Centre Oslo Airport | Zimmer
Ein Upgrade gab es nicht, wir hatten quasi auch niemand, der uns das erzählt hätte bzw. bei dem wir uns danach erkundigen hätten können…

Für uns war dieses Zimmer für einen eher kurzen Aufenthalt aber absolut okay, auch wenn es unterm Strich nichts Besonderes war und der Platz gerade so ausgereicht hat.

Möbel, Einrichtung und Dekor sind zum größten Teil so wie man es in Skandinavien kennt: Holzböden, helle Wände, komplett gefließtes Bad.
Diese sieht zwar eher kalt und ungemütlich aus, in der „Nasszelle“ war es aber beinahe schon zu warm.
Freizeitangebot
Im Hotel gibt es ein etwas kleineres Gym, hier findet man dennoch alles um sich vor oder nach einem Flug auszutoben.
Restaurant und Frühstück
Auf der Lobbyebene ist das Restaurant, das Frühstücksbuffet wird schon um 5 Uhr morgens geöffnet. Wer also schon um 6:30 Uhr abfliegt, hat noch Zeit um hier vorbeizuschauen.
Im Sortiment sind die üblichen Bestandteile, aber auch typisch skandinavische Dinge wie eingelegter Fisch. Direkt neben dem Buffet war ein schöner Lounge-Bereich, der allerdings erst nach dem Frühstück geöffnet wird.

Wer gerne noch etwas arbeiten oder einfach nicht im Zimmer bleiben möchte, kann eine der vielen Sitzgelegenheiten in den öffentlichen Bereichen nutzen.
Status-Anerkennung im Hotel
Als VIP-Mitglied habe ich zusätzliche Punkte erhalten, diese sind aber leider bei der Einlösung kaum etas Wert. Wirklich profitiert haben wir von den 20 Prozent Rabatt und dem Frühstück. Normalerweise bekommt man auch ein Upgrade nach Verfügbarkeit, late Check-out und wenn vorhanden auch Zugang zur Lounge.

Radisson Hotel & Conference Centre Oslo Airport | Frankfurtflyer Kommentar
Man kann nicht sagen, dass ich die Hotels der Radisson-Kette meide, aber normalerweise gebe ich anderen Häusern den Vorzug. In Oslo gäbe es am Flughafen zwar auch ein Best Western, Clarion, Scandic und weitere Optionen, preislich lagen diese jedoch alle bei etwa 100 bis 150 Euro. Am Ende waren mein Status bei Radisson sowie der kurze Weg vom Terminal die ausschlaggebenden Gründe für die Buchung.
In Zeiten, in denen nahezu alles online und digital funktioniert, ist ein Hotel-Check-in am Automaten dennoch ungewohnt. Zwar erledige ich den Check-in bei Hilton, Marriott & Co. meist vorab in der App, muss anschließend aber dennoch zur Rezeption, um die Schlüsselkarten abzuholen. Im Radisson hingegen lief der gesamte Prozess ohne jegliche Kommunikation mit einer Person ab, was ich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig fand. Letztlich kam ich dadurch jedoch schnell an meine Zimmerkarte und habe darüber hinaus nichts wirklich vermisst.
Natürlich ist es angenehm, persönlich begrüßt zu werden, über ein mögliches Upgrade informiert zu werden und direkt zu erfahren, wo sich Fitnessstudio und Frühstücksrestaurant befinden.
Was denkt Ihr über Radisson und wie findet Ihr den digitalen Check-in im Hotel?
Weitere Teile des Tripreports:
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- SAS Lounge Oslo
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