Auch SWISS lässt Airbus A320 Kabinen umbauen

Foto: Swiss

Anfang 2025 schickt Lufthansa die ersten Airbus A320 in die Werft, die Kabinen der Schmalrumpf Flugzeuge werden umgerüstet und unter anderem mit neuen Gepäckfächern versehen. Nun wurde bekannt, dass auch SWISS ähnliche Pläne hat und einige Jets der A320 Familie umbauen lassen wird. Bei Lufthansa will man die Gelegenheit auch dazu nutzen um neue Sitze einzubauen, diese verfügen über Stromanschlüsse und Ablagen für eigene elektronische Geräte. Dabei steht nicht nur der Kunde im Fokus, nach der Umrüstung können zwei zusätzliche Sitzreihen eingebaut werden, auf denen 12 weitere Kunden befördert werden können.

In den Elbe Flugzeugwerken sind Profis am Werk, zahlreiche Airlines haben dort schon die Kabinen ihrer Flugzeuge umbauen lassen. Im kommenden Jahr wird auch die Lufthansa die ersten von zunächst 38 Maschinen zur Umrüstung nach Sachsen schicken. Der Kranich lässt dort diverse Modifikationen an Teilen der Kurz- und Mittelflotte vornehmen.

Lufthansa quetscht in Dutzende Flugzeuge zwei zusätzliche Sitzreihen ein

Airbus bietet zahlreiche Features an, dazu gehören die Airspace L Gepäckfächer. Dadurch können Trolleys und Rollenkoffer hochkant gestaut werden, es entsteht bis zu 60 Prozent mehr Stauraum. Das Boarding kann beschleunigt werden, dadurch sollen auch die Fluggäste, die zuletzt einsteigen noch einen Platz für das Handgepäck finden. Dies senkt den Stresslevel der Passagiere und der Besatzung, die nicht selten bei „Boarding completed“ überzählige Gepäckstücke zeitaufwendig ausladen lassen muss.

Wie der aeroTELEGRAPH nun berichtet, wird sich auch SWISS den Plänen anschließen. Demnach will die Schweizer Tochter drei Airbus A320 und fünf A321 umgestalten lassen. In wie fern sich die Maßnahme auf die Sitzkonfiguration auswirkt wird sich zeigen, eine Angleichung auf die neueren Jets gilt aber als wahrscheinlich.

Auch SWISS lässt Airbus A320 Kabinen umbauen | Frankfurtflyer Kommentar

Der Einbau von zusätzlichen Sitzplätzen ist für jede Airline lukrativ. Zugegebenermaßen werden inzwischen aber sehr interessante Lösungen angeboten, die sich nicht unbedingt auf die Beinfreiheit der einzelnen Passagiere auswirken. Die neuen Sitze sind meist um einiges leichter und bieten nette Features und Stromanschlüsse. Meist sind diese aber extrem dünn gepolstert, spätestens bei längeren Flügen spürt man das deutlich.

Die großen Gepäckfächer haben sich schon etabliert, viele der neuen NEO-Jets werden schon ab Werk mit den riesigen Ablagen ausgestattet. Neben den Kofferracks und den Sitzen könnten beispielsweise auch neue Waschräume, Beleuchtungselemente und Internetrouter eingebaut werden.

2 Kommentare

  1. Nachdem die Menschen immer kleiner werden, ist es nur konsequent, die Sitze etwas zusammenzuschieben und den Sitzabstand zu verringern. Nur gut, dass die Tierschutzverordnung nicht für Menschen gilt.

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