Es ist einer der längsten Linienflüge der Welt: Qantas-Flug QF5 führt von Perth nonstop nach Rom. Die Fluggesellschaft aus Australien setzt hier Boeing 787-9 ein, die auf dieser Strecke in der Regel 16 bis 17 Stunden in der Luft sind. Am vergangenen Wochenende klagten Passagiere während des langen Fluges über Insektenstiche und Juckreiz. Am Boden konnte man die Ursache feststellen: In der Economy Class wurden Bettwanzen gefunden. Der Rückflug musste annulliert werden.
✈️ Auf einem Qantas-Flug von Perth nach Rom klagten Passagiere über Bettwanzenbisse.
🛏️ Der Befall wurde an einigen Sitzen der Economy Class festgestellt.
🛑 Qantas strich den Rückflug und ließ die Boeing 787-9 reinigen.
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Bettwanzen auf 17-Stunden-Flug von Perth nach Rom
Vergangene Woche landete eine Boeing 787-9 von Qantas nach 16,5 Stunden Flugzeit am Flughafen Rom-Fiumicino. Die Maschine mit der Registrierung VH-ZNI war zuvor als QF5 in Perth gestartet. Für einige Passagiere dürfte die Reise besonders unangenehm gewesen sein. Während des Fluges hatten sich mehrere Reisende in der Economy Class bei der Besatzung über Insektenstiche und Juckreiz beschwert. Die Crewmitglieder versorgten die Betroffenen nach Medienberichten mit Antihistaminika, allerdings reichte der Vorrat an Bord nicht aus.
Nach der Ankunft wurde das Flugzeug untersucht. Dabei wurden in einem Teil der Economy Class Bettwanzen gefunden. Nach Angaben von Qantas war lediglich eine kleine Anzahl von Sitzen betroffen. Woher die Tiere stammten und wie sie in die Kabine gelangt waren, ist nicht bekannt. Die australische Fluggesellschaft entschied sich dazu, die Boeing 787-9 vorerst aus dem Verkehr zu ziehen. Der für den 10. Oktober geplante Rückflug von Rom nach Perth wurde annulliert, damit Wartungs- und Reinigungsteams die betroffenen Bereiche behandeln konnten.

Qantas entschuldigte sich bei den Passagieren. Die betroffenen Reisenden wurden nach Angaben der Airline in Unterkünften untergebracht und auf andere Flüge umgebucht. Die Boeing 787-9 ist inzwischen wieder im regulären Flugbetrieb.
Bettwanzen sind kleine, flügellose Insekten, die sich vom Blut von Menschen und Tieren ernähren. Ihre Bisse können Rötungen, juckende Quaddeln und Hautreizungen verursachen, gelten im Allgemeinen aber nicht als gefährlich. Die Parasiten können beispielsweise über Kleidung oder Reisegepäck eingeschleppt werden. Besonders schwierig ist ihre Bekämpfung, da sie sich in Polstern, Nähten und kleinen Ritzen verstecken können.
Bettwanzen im Qantas-Dreamliner | Frankfurtflyer Kommentar
Ein so langer Flug ist gerade in der Holzklasse schon ohne solche Zwischenfälle anstrengend genug. Wenn man während der Reise auch noch von Bettwanzen gebissen wird, dürfte die Freude über die Ankunft entsprechend groß sein. Immerhin hat Qantas nach der Entdeckung reagiert und die Maschine für eine gründliche Reinigung aus dem Verkehr gezogen.
Bettwanzen können über das Gepäck oder die Kleidung von Reisenden eingeschleppt werden, häufig sind die Parasiten in Hotelzimmern zu finden. Aber auch Flugzeuge sind vor einem Befall nicht geschützt. In der Vergangenheit gab es bereits Berichte über Bettwanzen an Bord von Flugzeugen anderer Airlines, darunter British Airways und Turkish Airlines.
Danke: tagesanzeiger.ch
Und so werden aus BETT-Wanzen JET-wanzen.
Hahahaha, herrlich! Danke für den Lacher am Morgen 😀
so,das war jetzt nun wichtig. interessant wofür man so Zeit hat das alles zu recherchieren und dann daraus einen Bericht zu machen.
ich war mal 1988 auf einem Flug von Lagos nach Port Harcourt (beides Nigeria) und da war eine Ziege im Käfig an Bord. Das war dann so, wenn auch seltsam. gottseidank gab es kein Internet wo ich sowas zur Show hätte machen können. wie gesagt …. zuviel Zeit….
Wenn ich Redakteur oder Reporter bei Euch wäre, würde ich mir bei einigen Kommentaren wohl möglicherweise wünschen… Manche Leute sollten doch: „Einfach mal die Fresse halten!“ … wer könnte mir das Verdenken?
Finde eher, dass man sich so einen Kommentar sparen könnte…
Diese gegenseitigen Vorwürfe (Andreas / Tobi) sind genau so eine destruktive Spirale wie die derzeitigen wechselweisen Vorwürfe zwischen CDU/SPD in Sachen Umgang mit Bärbel Bas. Meine bescheidene persönliche Meinung, die nicht jeder teilen muss: Ich finde solche Hintergrund-Recherchen wie diese QUANTAS-Story durchaus nützlich und informativ.
Gut, dass darüber berichtet wird. Bettwanzen sind weltweit wieder zunehmend ein Thema und keineswegs nur in der Economy Class oder in günstigen Hotels. Sie können sich in ganz unterschiedlichen Bereichen des Reise- und Alltagslebens zeigen. Ihre Bekämpfung wird durch Resistenzen gegen einzelne Wirkstoffe zunehmend anspruchsvoll.
Umso wichtiger ist es, das Problem ernst zu nehmen, statt es kleinzureden oder sich über eine sachliche Berichterstattung zu echauffieren.
Wenn ich mich recht erinnere, hatte Swiss das Problem auch schon in der First!