Emirates nutzt über 100 Airbus A380, der Superjumbo ist nach wie vor DAS Aushängeschild der Airline. Am Flugplan werden laufend Anpassungen vorgenommen, um die Doppeldecker möglichst gut auszulasten. Die aktuelle Meldung überrascht dennoch: Emirates reduziert den Einsatz des Vierstrahlers von und nach Düsseldorf im kommenden Winter erheblich. Das kommt zu einem interessanten Zeitpunkt, nachdem gerade erst beschlossen wurde, dass eine Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten künftig ein fünftes Ziel in Deutschland anfliegen darf.
🇩🇪 Weniger A380 in Düsseldorf: Im November 2026 und ab Februar 2027 soll die Boeing 777-300ER statt des Superjumbos fliegen.
✈️ Nur zwei Monate mit dem A380: Nach aktuellem Stand ist der Doppeldecker in Düsseldorf lediglich im Dezember und Januar täglich vorgesehen.
🇺🇸 Auch Washington betroffen: Emirates streicht den A380 dort für den gesamten Winterflugplan und setzt ebenfalls auf die Boeing 777-300ER.
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Eigentlich sollte der Airbus A380 im kommenden Winter in Düsseldorf wieder eine deutlich größere Rolle spielen. Nach der bisherigen Planung wollte Emirates ab dem 1. November sogar beide täglichen Verbindungen zwischen Düsseldorf und Dubai mit dem Superjumbo bedienen. Ab Dezember war dann noch ein täglicher A380-Flug vorgesehen.
Diese Planung wurde inzwischen deutlich zusammengestrichen. Das Portal Simple Flying weist auf aktuelle Flugplandaten des Anbieters Cirium hin. Demnach wird Emirates im November überhaupt keinen Airbus A380 mehr nach Düsseldorf schicken. Stattdessen soll auf der Strecke die Boeing 777-300ER eingesetzt werden.
Zum 1. Dezember soll der A380 zwar nach Düsseldorf zurückkehren, allerdings nur einmal täglich. Dieser Einsatz ist derzeit bis zum 31. Januar 2027 geplant. Ab dem 1. Februar soll erneut die Boeing 777-300ER übernehmen. Damit schrumpft der ursprünglich umfangreich geplante A380-Einsatz in Düsseldorf auf gerade einmal zwei Monate zusammen. Emirates könnte den Flugplan allerdings erneut anpassen, Änderungen sind daher weiterhin möglich.

Deutlich weniger Sitzplätze nach Düsseldorf
Mit dem Flugzeugwechsel reduziert Emirates die angebotene Kapazität spürbar. Die für die Verbindung vorgesehene Boeing 777-300ER verfügt laut den aktuellen Planungen über 354 Sitzplätze. Der Airbus A380 bietet in der entsprechenden Drei-Klassen-Konfiguration 489 Passagieren Platz. Pro umgestelltem Flug fallen damit 135 Sitze beziehungsweise knapp 28 Prozent der Kapazität weg.
Düsseldorf ist nicht das einzige Ziel, bei dem die Fluggesellschaft aus Dubai die bisherigen A380-Pläne geändert hat. Der Doppeldecker sollte ab November auch täglich nach Washington Dulles pendeln. Doch auch daraus wird zunächst nichts. Man plant für den gesamten Winter 2026/27 mit der Boeing 777-300ER. Der Superjumbo wird also frühestens zum 28. März 2027 nach Washington zurückkehren.
Von einem Rückzug des Airbus A380 kann dennoch keine Rede sein. Emirates verfügt weiterhin über 116 Exemplare und ist mit großem Abstand der wichtigste Betreiber des Superjumbos. Im Dezember sollen nach den aktuellen Planungen 53 Ziele mit dem A380 angeflogen werden.
Deutschland betroffen: Emirates streicht Airbus A380-Flüge | Frankfurtflyer Kommentar
Emirates bastelt immer wieder am Airbus-A380-Flugplan, die Änderungen fallen dann – so wie in Düsseldorf – ziemlich deutlich aus. Statt zwei täglichen A380-Flügen im November gibt es zunächst gar keinen, und auch danach bleibt der Superjumbo nur für zwei Monate.
Dabei wurde doch gerade erst beschlossen, dass eine Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten künftig ein fünftes Ziel in Deutschland bedienen darf. Emirates hat keinen Hehl daraus gemacht, dass man gerne nach Berlin fliegen würde. Mehr Verkehrsrechte bedeuten aber nicht automatisch höhere Kapazitäten an den bestehenden Flughäfen. Vielleicht kommt der Dicke ja dann stattdessen nach Berlin.
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