Lufthansa darf ab sofort 21 weitere Business Class Sitze in der Boeing 787 vergeben

Foto: Lufthansa

Nach vielen Pannen und zahlreichen Verzögerungen erreicht uns nun eine positive Nachricht, was die neue Lufthansa Business Class angeht. Nachdem die meisten Sitze der Premiumklasse in der Boeing 787-9 blockiert werden mussten, dürfen diese nun früher als zunächst erwartet belegt werden. Damit können im Dreamliner ab sofort 21 weitere Plätze in der Business Class verkauft werden, drei Allegris-Sitze bleiben weiterhin gesperrt.

Das Wichtigste auf einen Blick:

🛫 Neue Freigabe: Lufthansa darf nun 25 der 28 Allegris Business-Class-Sitze im Dreamliner nutzen.
💺 Deutlich mehr Kapazität: Statt nur vier können jetzt 21 zusätzliche Business-Class-Plätze verkauft werden.
🌍 Erste Einsätze: Dreamliner fliegen ab Frankfurt u.a. nach Toronto, Rio, Mumbai und künftig auch Kapstadt.

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Hintergrund ist eine neue Zertifizierung für die Allegris Business Class in der Boeing 787-9. Lufthansa hat nun die Freigabe für insgesamt 25 der 28 Business-Class-Sitze im Dreamliner erhalten. Damit verbessert sich die Situation deutlich, denn bislang konnten wegen fehlender Zulassungen nur vier Plätze in dieser Kabine verkauft werden.

Der erste Flug mit den neu freigegebenen Sitzen fand bereits am Sonntag, den 15. März 2026, statt. Dabei setzte Lufthansa laut Pressemitteilung die Boeing 787-9 mit der Registrierung D-ABPM „Potsdam“ auf der Strecke von Frankfurt nach Toronto ein. Auch die übrigen Dreamliner mit Allegris-Kabine sollen nun schrittweise mit der neuen Konfiguration unterwegs sein. Kurzfristige Buchungen der zusätzlichen Business-Class-Sitze sind bereits möglich, der Kranich hat eine entsprechende Promotion aufgelegt.

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Massive Einschränkungen zum Start

Für Lufthansa ist die Freigabe ein wichtiger Schritt. Die neue Allegris Business Class wurde im Dreamliner bereits seit Monaten eingesetzt, allerdings mit einer massiven Einschränkung. Da ein Großteil der Sitze noch nicht zertifiziert war, musste die Airline die meisten Plätze blockieren und konnte nur einen kleinen Teil der Kabine verkaufen. Dies führte dazu, dass viele Flüge mit eigentlich moderner Business-Class-Kabine nur eine sehr begrenzte Anzahl an Premiumtickets anbieten konnten.

Mit der neuen Zulassung kann Lufthansa nun einen deutlich größeren Teil der Kabine vermarkten. Insgesamt bietet die Allegris Business Class im Dreamliner 28 Sitze, von denen nun 25 genutzt werden dürfen. Die Boeing 787-9 fliegt derzeit ab Frankfurt unter anderem nach Rio de Janeiro, Bogotá, Austin, Hyderabad, Mumbai und Toronto. Mit Beginn des Sommerflugplans kommen weitere Ziele hinzu, darunter Kapstadt, Shanghai und Hongkong. Später im Jahr sollen außerdem New York JFK, Los Angeles und Delhi folgen.

Lufthansa darf ab sofort 21 weitere Business Class Sitze in der Boeing 787 vergeben | Frankfurtflyer Kommentar

Es waren wohl ziemlich verlustreiche Monate, was das Dreamliner-Netz von Lufthansa angeht. Auf jedem Flug konnten lediglich vier Business-Class-Sitze vergeben werden, was die Marge jedes einzelnen Fluges ziemlich geschmälert haben dürfte. Davon abgesehen war die Verfügbarkeit der Premium-Sitze stark eingeschränkt, zahlreiche Fluggäste mussten vertröstet werden, viele erhielten im Vorfeld ein Downgrade.

Hinzu kommen die entgangenen Einnahmen aus den Sitzplatzreservierungen, denn die meisten Plätze können nur gegen Aufpreis reserviert werden. Immerhin geht es nun etwas früher los: Die Freigabe wurde zunächst für den 15. April angekündigt und dann auf den 29. März vorgezogen.

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