Einer der wichtigsten Bestandteile der gesamten Customer Experience beim Fliegen findet schon vor dem eigentlichen Flug am Boden statt. Hierbei muss man sich einleitend Gedanken machen, wie man zum Beispiel den Check-in-Prozess angenehmer und effizienter gestaltet, aber auch das Warten auf den Flug spielt hier schon eine entscheidende Rolle. Lufthansa hat hier nun am Gate A16 in Frankfurt das Gate of the Future erstmals vorgestellt, welches vorerst nur ein Experiment ist, aber zeigt, wie sich Lufthansa die Zukunft vorstellt.
🛋️ Mehr Lounge als Wartebereich: Lufthansa testet am Frankfurter Flughafen ein völlig neues Gate-Konzept mit komfortabler Atmosphäre und großen Informationsdisplays.
📱 Mobiles Boarding statt festem Schalter: Gate-Mitarbeiter können über iPads Passagiere betreuen, Anzeigen steuern und den Boarding-Prozess organisieren.
✈️ Zukunftstest am Gate A16: Das „Gate of the Future“ befindet sich in Terminal 1 in Frankfurt und wird bereits im regulären Flugbetrieb getestet.
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Dabei soll das Gate of the Future deutlich anders sein als herkömmliche Gates. Wenn man sich die Bilder anschaut, welche Lufthansa in der Pressemitteilung geteilt hat, sieht man, dass das Gate mehr an eine Lounge als an ein klassisches Gate erinnert, auch wenn das Catering fehlt. Daneben verfügt es über riesige Anzeigetafeln, wodurch alle Informationen zum Flug extrem schnell und transparent geteilt werden können.

Eine weitere wirklich spürbare Veränderung am Gate of the Future ist, dass die Gate Agents keine feste Position mehr haben, sondern das gesamte Gate und alles, was die Passagiere betrifft, über iPads kontrollieren können. Hierbei ist die Idee, dass die Passagiere die Mitarbeiter am Gate direkt ansprechen können, um so alle Fragen und Anliegen zu klären.
Die Mitarbeiter haben hier über die iPads allerdings nicht nur mobil Zugang zu allen Daten der Passagiere, die den Flug betreffen, sondern können zum Beispiel auch die riesigen Bildschirme am Gate steuern, Ansagen abspielen, das Sperrgepäck bestellen und das Boarding an den automatischen Gates steuern, ohne dass man hier an einem festen Ort sein muss.
Lufthansa zeigt „Gate of the Future“ in Frankfurt | Mehr Lounge als klassisches Gate | Frankfurtflyer Kommentar
Das Gate of the Future ist aktuell noch ein Experiment und Einzelstück. Allerdings wird es im normalen laufenden Betrieb in Frankfurt verwendet, und man will damit auch zeigen, dass genau das, was man hier sieht, für die Zukunft möglich ist.
Ich persönlich finde es sehr positiv, dass man sich Gedanken darüber macht, wie man die Wartebereiche am Gate angenehmer und effizienter gestalten kann, und ich denke, dass Lufthansa hier tatsächlich in die richtige Richtung geht. Man kennt es bereits aus anderen Teilen der Welt, wie zum Beispiel aus den USA, wo Flughäfen auch mehr wie große Lounges gestaltet sind als klassische Wartesäle, wie man sie aus vergangenen Jahrzehnten kennt.
Spannend wird nun allerdings sein, wie lange dieser Testlauf dauert und wann wir weitere Upgrades an den Gates in Frankfurt und auch München sehen werden. Wer sich das Gate of the Future anschauen möchte: Es ist frei zugänglich in Frankfurt, Terminal 1, Gate A16. Vielleicht geht hier bald der nächste Lufthansa-Flug innerhalb von Deutschland oder Europa ab.


Das mit den rumlaufenden Agents klingt erstmal nett, ich finde es aber nicht so toll in der Praxis. Royal Caribbean hat das schon vor Jahren getestet beim Check-in für Kreuzfahrten. Irgendwie standen dann alle Leute in Trauben und jeder versuchte zuerst, an den Agent zu kommen. Ich hätte da als Agent Platzangst bekommen. Interessant auch, dass das nirgendwo nachgemacht wurde und alles immer noch am Schalter läuft. Hat sich da also nicht so bewährt. Bin mal gespannt, wie das hier ausgeht.
Wenn alles gutgeht… klappts… Sobald ein Problem auftaucht (Delay, Cancel, Überbuchung etc…) wird das nicht funktionieren. Der Arme Gatemitarbeiter…
Vg
SEN