Nach unserem angenehmen Flug nach Malé und dem Flug im Wasserflugzeug sind wir am Abend an unserem Ziel angekommen, dem Sirru Fen Fushi. Wir waren schon etwas aufgeregt und haben uns, wie die anderen 4 Gäste, sehr auf die Zeit im Hotel gefreut. Was das Hotel alles bietet zeige ich Euch heute in dieser Review.
Sirru Fen Fushi – Private Lagoon Resort | Buchung und vor der Anreise
Als für uns fest stand, dass das Allgemeinziel die Malediven sind haben wir uns natürlich nach einem passenden Hotel/Angebot umgesehen. Hier wollten wir ganz bewusst etwas Neues testen und uns vor allem so orientieren, dass die Kinder eine gute Zeit haben. Priorität waren also bei der Buchung vor allem ein privater Pool (was auf den Maldiven fast Standard ist), ein Kids Club mit tollem Angebot und eine hochwertige Auswahl bei den Restaurants. Bei Frankfurtflyer Hotels gab es eine Promo, bei der man zum Preis einer Rate mit Frühstück ein kostenfreies Upgrade auf Halbpension bekommen hat, weshalb wir uns für die Buchung im Portal entschieden haben. Im Anschluss habe ich auf der hoteleigenen Webseite ein weiteres Angebot was mit Buchungszeitraum und Reisezeitraum perfekt zu uns gepasst hat, wonach Kinder unter 12 nicht nur kostenlos mit dem Wasserflugzeug fliegen, sondern auch kostenfrei im gebuchten Mealplan der Eltern mit essen.
Per Whatsapp habe ich im Hotel nachgefragt ob das auch für unsere Buchung anwendbar ist, was bejaht wurde – das war natürlich eine tolle Ersparnis von gut und gerne 2000-2500 Euro!
Sirru Fen Fushi – Private Lagoon Resort | Check-In
Der Check-In wurde bereits in der Flughafenlounge von der Personal Assistant des Hotels durchgeführt, weshalb wir nach unserer Ankunft im Hotel direkt in unsere Villa oder das Restaurant weiterziehen konnten. Das ist natürlich extrem angenehm, vor allem mit zwei kleinen Kindern. Wir haben uns entschieden kurz die Lage in unserer Villa zu checken, um nach dem Abendessen entsprechend auf die Nacht vorbereitet zu sein und sind erst dann zum Abendessen gegangen.
Sirru Fen Fushi – Private Lagoon Resort | Villa
Vor der Buchung haben wir uns die Kategorien der Villen angeschaut und uns bewusst gegen eine Overwater Villa oder Beach Villa entschieden, da uns das mit zwei noch nicht komplett sicheren Schwimmern irgendwie zu riskant war. Auch die Beach Villa haben wir uns unangenehm vorgestellt, falls mal ein Erwachsener beschäftigt ist und ein Kind am Pool ist und das andere zum Strand rennt. Perfekt erschien uns daher eine „Safari tent villa with pool“ die auf der Insel in der Mitte untergebracht ist und mit einem Zaun begrenzt wird. Hier kann so schnell kein Kind „abhanden“ kommen und man hat immer den Überblick.
Safari Tent Villa
Um zu der Villa zu gelangen ging man durch ein türkisfarbenes Holztor, wohinter sich der Garten inklusive Pool befindet. Nach einer kleinen Treppe geht es durch die Doppeltür in die Villa, die ihrem Namen gerecht wird und tatsächlich aus einem Zelt besteht. Die Villa teilt sich innen in vier offene Bereiche. Links angeordnet ist das Hauptschlafzimmer, in der Mitte ist der Wohnbereich und rechts ein Tisch mit Stühlen.
Hinter dem Wohnbereich wurden für unsere Kinder zwei Zusatzbetten aufgestellt, wodurch wir alle genügend Platz und auch etwas Ruhe hatten. Im Zimmer waren nicht nur Flip Flops und Bademäntel für Erwachsene und Kinder, sondern auch ausreichend Handtücher, ein Schminkbereich und eine Kommode mit Wasserkocher, Kaffeemaschine und einer Minibar unter gebracht.
Hinter dem Schlafbereich führt eine Tür raus zum Außenbad, welches nicht nur großzügig ist, sondern die nötige Privatsphäre bietet. Hier lagen auch Amenities, die jeden Tag aufgefüllt wurden. Hier konnte man sich zwischen freistehender Badewanne und einer großzügigen Dusche entscheiden. Am Doppelwaschbecken gab es mehr als ausreichend Platz und die Toilette war dankenswerterweise separat und etwas vor Krabbeltieren und Geckos geschützt.

Am Ankunftstag hat uns eine kleine Überraschung auf dem Bett und auf dem Tisch erwartet, um den Geburtstag unserer Kinder zu feiern. Ebenso wurde jeden Abend eine Art „Betthupferl“ aufs Zimmer gebracht, bestehend aus Crackern, Keksen, Obst oder anderen Sachen.
Vor der Villa befindet sich der Garten in angenehmer Größe und der Pool. Leider sind die Bilder nicht ganz so schön, da wir mit dem Wetter etwas Pech hatten, obwohl wir eigentlich außerhalb der Regenzeit vor Ort waren. Der Lieblingsort unserer Kinder war natürlich der Privatpool, in welchem sie so einige Stunden verbracht haben.
Beach Villa
Um Euch einen Eindruck der anderen Kategorien zu verschaffen, haben wir sie uns zeigen lassen. Als Beach Villa gibt es unterschiedliche Ausführungen, von einem Schlafzimmer über zwei bis hin zu vier Schlafzimmern – von denen wir die Bilder für sich sprechen lassen.
Over Water Villa
Auch bei den Over Water Villen gibt es verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel auch zwei zusammengeschlossene Villen, die sich perfekt für Familien eignen.
Sirru Fen Fushi – Private Lagoon Resort | Ausstattung
Das Hotel hat eine tolle Ausstattung, die jedem gerecht wird – nur eine Sache hat uns gefehlt. Was das war, erfahrt ihr später.
Pool
Der Pool ist im Sirru Fen Fushi definitiv eine Besonderheit, denn der Infinity Pool zieht sich von einer Seite der Insel zur anderen und ist dabei in der Bereiche aufgeteilt, die sich nicht nur in der Tiefe unterschieden, sondern zwei Bereiche sind mit Salzwasser gefüllt und einer mit gechlortem „Süß“-Wasser.
Hier stehen auch mehr als ausreichend Liegen zur Verfügung, welche angenehm luftig gestellt sind. Ganztägig gibt es hier auch eine Getränkestation, bei er man sich an Wasser und Obst bedienen kann.
Strand
Der Strand erzieht sich, wie auf den Malediven üblich, einmal um die komplette Insel. In fast allen Bereichen hat man auch Zugang dazu, nur bei den Beach Villen ist es schwieriger – was natürlich verständlich ist. Rund um den Hauptpool ist auch der breiteste Abschnitt, inklusive Strandbar, Liegen, Schaukeln und Spielen für die kleinen und erwachsenen Kinder.
Die Sandqualität war phänomenal, die Wellen unsern Kindern aufgrund des Wetters etwas zu hoch.

Kids Club
Der Kidsclub im Sirru Fen Fushi ist auf den Malediven bei Reisenden bekannt und wird oft in der Liste der „besten Kids Clubs auf den Malediven“ genannt. Ober er dieser Auswahl gerecht wird, haben wir uns sehr genau angeschaut. Er befindet sich in einem Gebäude, welches sich unweit des Hauptpools befindet. Im Grunde ist es ein großer Raum mit zwei Stockwerken, wobei sich das obere Stockwerk nur durch ein Netz abgrenzt. Der Kids Club hat auch eigene, saubere Waschräume.
Von oben nach unten kommt man über eine Treppe und eine Rutsche und das Netz lädt zum Toben ein. Natürlich gibt es hier auch allerlei Spielsachen, von Bauklötzen über Gesellschaftsspiele bis Tischkicker war alles dabei.
Es waren immer zwei Betreuerinnen anwesend, die sich toll um die Kinder gekümmert haben. Hier ging es nicht nur darum sie zu beaufsichtigen, sondern alle Teammitglieder waren aktiv, haben auch gerne mal fangen oder verstecken gespielt und saßen nicht nur am Rand rum, wie man das aus so manchen Kids Clubs kennt.

Besonders toll fanden unsere Jungs aber das Programm, welches über Schilfkunst, Sandbilder, Traumfänger basteln bis hin zu Pizza backen ging. Manche wenige Dinge kosten extra und bedürfen einer Anmeldung, wie in unserem Fall das Pizza Backen. Wenn wir heute von Hotelbesuchen sprechen, nennen unsere Kinder immer wieder diesen Kids Club und sagen, dass sie wieder dort hin möchten.
Gym
Das Sirru Fen Fushi hat ein gut ausgestattetes Gym, welches über allerlei Kraft- und Kardiogeräte verfügt. Mit einem tollen Blick auf den Pool und das Meer kann man sich hier auspowern.
Arts Corner
Neben dem Gym gab es noch einen überdachten Freizeitbereich mit Tischkicker und allerlei Möglichkeiten sich künstlerisch zu betätigen – gegen eine Bezahlung.
Diving Center
Gepäck ist auf den Maldiven immer so eine Sache, denn das Gewicht ist streng begrenzt und es wird immer kontrolliert. Daher ist es eine tolle Sache, dass man zumindest ins Sirru Fen Fushi kein Schnorchelequipment mitnehmen muss. Im Preis inklusive ist, dass man sich unbegrenzt oft Zubehör ausleihen kann. Das haben wir natürlich getestet. Es hat sehr unkompliziert funktioniert und das Zubehör war in tadellosem Zustand und in ausrechender Menge sowie unterschiedlichen Größen vorhanden. Natürlich kann man hier auch Ausflüge wir Delfintouren oder ähnliches buchen – das haben wir aber diesmal nicht getestet.

Sustainability Hub
In diesem Bereich des Hotels kann man viel darüber erfahren was das Hotel tut um möglichst nachhaltig zu sein und auch viele Informationen zum selbst angelegten Korallenriff, um die Artenvielfalt zu unterstützen, kann man hier erhalten.

Spa
Das Spa ist am Rand des Infinity Pools angesiedelt und bietet eine Reihe unterschiedlicher Behandlungen an. Selbst haben wir keine getestet, da wir die Zeit mit den Kindern intensiv nutzen wollten, aber andere Gäste waren sehr begeistert und ein Paar kommt sogar extra wegen des Spas in genau dieses Hotel.
Sirru Fen Fushi – Private Lagoon Resort | Restaurants und Frühstück
Auf der Resort Insel findet man drei Restaurants. Im Hauptrestaurant neben dem Pool wird nicht nur das Frühstück in Buffetform angeboten, sondern auch Abendessen á la Carte und einem Buffetabend pro Woche. Bucht man Halbpension ist nicht nur dieses Restaurant inbegriffen, sondern man kann beide der anderen Restaurants einmal im Rahmen dieses Pakets besuchen.
Raha Market
Das Hauptrestaurant auf der Insel war unser häufigster Anlaufpunkt und definitiv der Favorit unserer Kinder. Hier gibt es eine sehr hochwertige Auswahl an internationalen Speisen, gesunden Optionen und leckeren Sünden. Wir haben uns an den verschiedenen Abenden gerne durch die Karte probiert und alles war sehr lecker und qualitativ ansprechend.
Besonders gut hat mir das Tartar geschmeckt und die Nachtische. Am Morgen kann man hier viele tolle Dinge am Buffet finden, aber auch kunstvolle Pancakes, Eierspeisen oder Nudeln an den entsprechenden Stationen oder von der Karte bestellen.
Azure Restaurant – Seafood
An einem Abend haben wir selbstverständlich auch dem Azure einen Besuch abgestattet. Hier hat man eine große Auswahl aus frischen Meeresfrüchten und Fisch, welcher an der Bar auch schön präsentiert wird.

Etwas untypisch für ein Seafood Restaurant hat Christoph sich ein ordentliches Steak bestellt, aber sowohl die Vorspeisen als auch die anderen Optionen waren so gut, dass wir gerne nochmal bestellt hätten.
Kata Restaurant – Japanese
An unserem vorletzten Abend waren wir in diesem schönen Restaurant, welches komplett über dem Wasser liegt. Hier kann man auch wunderbar Fische, Rochen und andere Meereslebewesen beobachten, muss aber etwas aufpassen, dass die Kinder vor Begeisterung keinen Kopfsprung machen.
Sirru Fen Fushi – Private Lagoon Resort | Service
Wie in Malediven Hotels dieser Klasse üblich, bekommt man auch hier persönliche Assistenten zugeteilt, die theoretisch Tag und Nacht erreichbar sind, falls man etwas braucht. Sei es ein Problem mit einem Fahrrad, der Wunsch mit dem Golfcart wohin gefahren zu werden oder die Organisation eines Tischs in einem Restaurant, sie stehen immer mit Rat und Tat zur Seite. Wir hatten tatsächlich zweimal Probleme mit dem Fahrrad, welche sehr schnell gelöst wurden. Ebenfalls hatten wir leider Anti-Mosquito Spray vergessen und unserem PA sind am Tag nach der Anreise diverse Mückenstiche bei einem unserer Jungs aufgefallen. Ohne ein Kommentar und ohne Fragen haben wir ein entsprechendes Spray in unserer Villa vorgefunden. Das fanden wir super – zumal mal dieses auch für 35 US$ im Shop hätte kaufen können.
Auch in den Restaurants war der Service sehr zuvorkommend, hilfsbereit, kinderfreundlich und proaktiv. Insgesamt eine sehr positive Erfahrung!

Sirru Fen Fushi – Private Lagoon Resort | Frankfurtflyer Kommentar
Wir hatten im Hotel eine wirklich tolle Zeit und würden das Hotel grundsätzlich in der Auswahl auch wieder in Betracht ziehen. Was wir etwas vermisst haben war auf jeden Fall ein Außenspielplatz. Bei unserer nächsten Maledivenbuchung werden wir auch definitiv eine Beach Villa mit Pool, statt einer Villa ohne Strandzugang buchen – nicht nur weil die beiden Räuber mittlerweile besser schwimmen können, sondern auch weil man entspannt beides nutzen kann, ohne immer mit dem Fahrrad über die Insel zu radeln.
Weitere Teile des Tripreports:
Gebucht: Malediven Getaway mit zwei wilden Jungs
Review: Emirates Economy Class in der Boeing 777-300er von Dubai nach Malé
Review: Noovilu Seaplane Terminal Business Lounge Malé
Review: Mit dem Wasserflugzeug von Malé zum Hotel und zurück – Trans Maldivian Airways
Review: Sirru Fen Fushi







































































































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