Für Fluggäste, die einen Status haben und viel unterwegs sind, dürfte der Loungezugang der wertvollste Vorteil eines Vielfliegerprogramms sein. Vor dem Abflug kann man hier noch einen Kaffee trinken, etwas essen, arbeiten, sich ausruhen oder schon einmal auf den Urlaub anstoßen. Wie angenehm der Aufenthalt tatsächlich ist, hängt allerdings nicht nur vom Angebot, sondern auch von der Auslastung ab. Volle und teilweise überfüllte Lounges sorgen immer wieder für Kritik, ein Problem, das auch Lufthansa gut kennt. Eine Neuerung beim Miles & More Programm dürfte die Situation allerdings kaum entspannen. Im Gegenteil.
Wer sich beim Lufthansa Vielfliegerprogramm die goldene Miles & More Kreditkarte holt, kann derzeit auf ein besonderes Angebot zugreifen. Für eine Zuzahlung von 650 Euro oder 80.000 Prämienmeilen bekommt man den Frequent Traveller Status, ohne dafür ins Flugzeug zu steigen. Die silberne Statuskarte wird in dem Fall sofort ausgestellt und ist bis Ende Februar 2027 gültig. Damit hat man sofort die Vorteile eines Status und kann u. a. mit einer entsprechenden Bordkarte auch die Business Lounges besuchen.
Diese Nachricht hat überrascht und verwundert, einigen dürfte sie aber auch sauer aufstoßen, da man befürchtet, dass die Lounges noch voller werden. Man kann sich zwar jetzt den Status über die Kreditkarte auch kaufen, wer in die Lounge will, muss aber trotzdem einen Flug buchen und eine Bordkarte vorweisen. Wir werden also noch abwarten müssen, um zu sehen, ob es einen Unterschied geben wird.
Ob mit oder ohne Kreditkarten-Fast-Track: Das Problem wird zumindest zu Stoßzeiten bleiben. Vor der Lounge bilden sich Schlangen und darin findet man dann keinen Sitzplatz, ein abgegrastes Buffet und keine Ecke, um in Ruhe zu arbeiten oder zu entspannen. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, um das Problem in den Griff zu bekommen. Hier ein paar Gedanken, wie man das Problem angehen könnte:
Senator Lounge nur für Senatoren
An den großen Standorten hat Lufthansa drei verschiedene Lounge-Typen. Neben den First Class Lounges gibt es noch die für Gäste der Business Class und die Senator Lounge, in die man nur mit dem Star Alliance Gold Status oder First Class Ticket kommt. Die Business- und Senator Lounges unterscheiden sich im Angebot nur wenig, der größte Unterschied ist die restriktivere Zugangsregel. Trotzdem sind die hochwertigeren Senator Lounges oft genauso voll.

Ein Grund ist auch, dass die Passagiere mit dem Star-Alliance-Gold-Status auch einen Gast mitbringen dürfen. Diese müssen seit geraumer Zeit zwar zwingend auf demselben Flug wie der Statuskarteninhaber gebucht sein, diese Restriktion hat aber kaum eine spürbare Änderung gebracht. Um die Anzahl der Besucherinnen und Besucher zu limitieren, könnte man darüber nachdenken, den Zugang zur Senator Lounge auch nur den Senatoren zu ermöglichen. In dem Fall müssten sich alle, die die goldene Karte von Aegean Airlines, Turkish, United & Co. haben, mit der einfacheren Business Lounge begnügen.
Zugang für FTL begrenzen
Der Frequent Traveller ist insofern wertvoll, da man trotzdem in die Lounges darf. Dies gilt zwar nicht für Vertragslounges und es können auch keine Gäste mitgenommen werden, trotzdem kann man vor dem Abflug mit einem Flug der Lufthansa Group oder einen Partners bei Austrian, Brussels, ITA, LOT, Lufthansa oder SWISS in die Lounge.
Einen solchen Vorteil gibt es auch bei einer vergleichbaren Stufe in anderen Programmen, bei manchen ist die Anzahl der Besuche aber begrenzt. Man bekommt mit dem Silber-Status also ein paar Gutscheine oder ein gewisses Kontingent, von dem bei jedem Besuch ein Zugang abgezogen wird.
Business Class only
Während bei Lufthansa bzw. Miles & More der Status quasi alles überschreibt, verfolgen manche Gesellschaften einen anderen Weg. Die amerikanischen Carrier haben ihre Lounges in den letzten Jahren ziemlich aufgewertet, wer mit American, Delta oder United unterwegs ist, bekommt schon am Boden ein Premium-Produkt. Voraussetzung ist allerdings ein (bis auf einige Ausnahmen) internationales Ticket in der Business Class.

Ein solches Konzept verfolgt auch beim oneworld-Partner Qatar Airways. Dort gibt es mit dem Emerald zwar einen besonders hochwertigen Allianzstatus, mit dem man bei vielen Fluggesellschaften sogar Zugang zu den First Class Lounges erhält. Bei Qatar Airways gelten jedoch andere Regeln: Für den Zugang zu den meist hochwertig eingerichteten Business Class Lounges benötigt man auch ein entsprechendes Ticket in dieser Reiseklasse.. Bei Lufthansa wäre es vielleicht auch eine Überlegung wert, bestimmte Einrichtungen nur mit Business-Ticket zugänglich zu machen.
Basic & Light-Tarife ausschließen
Auch Lufthansa bietet schon längst Flugtickets im Basic- oder Light-Tarif an, in dem Fall sind diverse Zusatzleistungen wie Aufgabegepäck, Sitzplatzreservierung oder Umbuchung nicht inbegriffen bzw. nur gegen Aufpreis möglich. Wer einen Status hat und mit einem so günstigen Ticket fliegt, darf aber trotzdem in die Lounge. Dem könnte man einen Riegel vorschieben und die Billigtickets vom Loungebesuch ausschließen.
Mehr Platz statt weniger Gäste
Die naheliegendste Lösung wäre natürlich, nicht die Zahl der Gäste zu reduzieren, sondern mehr Platz zu schaffen. Lufthansa könnte bestehende Lounges vergrößern, zusätzliche Einrichtungen eröffnen oder weitere Flächen in den Terminals für die eigenen Premiumkunden nutzen. Damit müsste man weder einen Status abwerten noch bestimmte Tarife oder Kundengruppen vom Loungebesuch ausschließen.

In der Praxis dürfte dieser Weg allerdings nicht ganz so einfach sein. Gerade an großen Drehkreuzen wie Frankfurt und München sind geeignete Flächen in den Terminals begrenzt und entsprechend begehrt. Neue oder größere Lounges kosten außerdem viel Geld und benötigen Zeit für Planung und Umbau. Langfristig wäre mehr Kapazität aber wohl die angenehmste Lösung für die Fluggäste. Ein gutes Beispiel war die Übernahme der Panorama Lounge in Frankfurt.
Keine Aktionen
Zu bestimmten Zeiten wie in den Ferien kann man den Zugang zur Lounge bei Verfügbarkeit auch kaufen. In der Regel sind die Einrichtungen während der Urlaubszeiten zwar etwas leerer, trotzdem gibt es auch dann Stoßzeiten und volle Lounges. Würde es solche Aktionen wie auch die aktuelle Promo mit dem Fast Track durch die Kreditkarte nicht geben, würde man den Zugangsregelungen wieder etwas Exklusivität geben.

Überfüllte Lounges – Wie Lufthansa das Problem in den Griff bekommen könnte | Frankfurtflyer Kommentar
Es ist und bleibt eine Gratwanderung mit den Lounges, die Fluggesellschaften möchten den treuen und wichtigsten Kunden einen Rückzugsort bieten, aber gleichzeitig auch Geld einnehmen. Je nach Allianz muss die Airline, die die Statuskarte oder das Ticket ausstellt bzw. den Flug durchführt, den Eintritt für die Lounge übernehmen. Für den Betreiber ist dies eine wichtige Einnahmequelle.
Manche Anbieter treiben das auch auf die Spitze, indem sie praktisch jeden reinlassen und gleichzeitig nur ein dürftiges Sortiment an abgepackten bzw. haltbaren Snacks und Billigprodukten anbieten.. Lufthansa hat zwar – verglichen mit so manchen anderen Einrichtungen – einen gewissen Standard, wenn die Lounge überfüllt ist, ist dieser aber kaum zu halten.
Es gibt durchaus Ideen, an den Zugangsregelungen zu schrauben, doch diese bergen immer ein gewisses Risiko. Damit kann man einen Status abwerten oder/und die Bestimmungen so verkomplizieren, dass sie kaum noch jemand versteht.
Was denkt Ihr? Hat Lufthansa überhaupt eine Möglichkeit, das Problem in den Griff zu bekommen? Welche Änderung würdet Ihr am liebsten umsetzen?
Vielleicht wäre Singapore Airlines ein Vorbild. In Singapore gibt es 3 Klassen von Lounges.
1. First Class, nur mit First ticket
2. Business Class, nur mit Bus.Class Ticket
3. SilverKris Lounge für Statuskunden mit Eco-Ticket.
Es gibt bei Singapore Airlines sogar noch eine vierte Kategorie: Lounges. Das ist nämlich der Private Room, in den man nur mit Singapore Airlines First Class Ticket darf.
In die First Class Lounge und die Business Class Lounge darf man ja auch mit Singapore Airlines PPS Status. Dieser Status ist allerdings streng nach Umsatz vergeben.
Die GoldKris Lounges sind dann mehr oder weniger für KrisFlyer Gold Kunden oder Star Alliance Gold Kunden. Es führt bei Singapore Airlines ja auch öfters zu Verwirrungen, dass die GoldKris-Lounges niedriger im Wert sind als die SilverKris-Business- oder SilverKris-First-Class-Loungers. Ich glaube, deshalb wurden die Gold Lounges inzwischen auch in KrisFlyer Gold Lounges umbenannt.
Genau so: alles nicht so einfach. LH hat ja streng genommen auch eine vierte Kategorie: das FCT.
Ganz ehrlich: für alle, die nicht Frankfurt oder München als Abflughafen nutzen können, ist jeder Status bei der Star Alliance für den A…. Ich fliege selbst häufig ab DUS und bin Star Alliance Gold Member via Aegean. In DUS ist die Senator Lounge selten überfüllt. Das ganze Konzept der Lufthansa mit Eurowings und discover ist schon peinlich genug. Da ist es ja im Endeffekt günstiger, ausschliesslich Business zu buchen, als überhaupt noch auf irgendeine Alliance in Deutschland zu setzen,, die es de facto nicht gibt.
Aber ist es nicht gerade ab Düsseldorf mit den ganzen Aerovings-Flügen hilfreich, den SEN zu haben? Als Star Alliance Gold kommt man ja nicht in den Lounge.
Das würde ich auch präferieren.
Wenn ab 1.10 endlich die Amex Kunden ausgesperrt werden sollte das eine gewisse Entlastung bringen. Des weiteren ist eine Überlegung wert den Zugang zur Senator Lounge für Star Alliance Gold restriktiver zu gestalten. Zum Beispiel nur in Verbindung mit intl. Business Class wie bei der United Polaris Lounge. Ich erwarte schon, dass ich beim LH Konzern als Senator privilegierte Behandlung gegenüber Star Gold erhalte.
Mich würde es ja tatsächlich sehr interessieren, wie viele Gäste wirklich über die AMEX Platinum in die Lounge gehen und wie weit das ins Gewicht fällt. Ich weiß allerdings, dass Lufthansa diese Zusammenarbeit beendet hat, da es Probleme mit dem Füllgrad der Lounges gibt.
Tatsächlich finde ich auch, dass ein Senator besser gestellt sein sollte als ein Star Gold Member. Allerdings scheint es auch innerhalb der Star Alliance eine sehr schwierige Diskussion zu sein mit den Partnern. Eine bessere Stellung im Lounge Zugang hat man allerdings durch den Lounge Zugang bei Ankunft mit dem Senator Status und auch bei den Gästen.
Interessant wäre auch die Quote der anderen *G Inhabern. Ich schätze mal, dass der Anteil der Senatoren in den Lufthansa Lounges 80 % übersteigt.
ganz toll macht das Oman Air in BKK. ich besuche diese Lounge mit sindbad gold (einen Emerald haben sie immer noch nicht hingekriegt) seit 10 Jahren bis zu 10 mal pro Jahr. klein aber, fein, vor allem die 2 liegen mit Vorhang. mittlerweile darf man in den ruhigen Teil nur noch als sindbad member. zumindest beim einzigen Abflug 0910 nach mct. ich war in den letzten 12 Monaten auch auf jedem cathay pacific Flug in der Oman Lounge und ich war jedes Mal die einzige Person. nach 9 morgen ist die Lounge 22 Stunden leer.
Warum macht man das nicht wie bei anderen Drehkreuzen, dass man noch eine Etage oben draufsetzt und die komplette obere Etage nur für Lounges nutzt? So wie ZRH im E Terminal ganz oben. Da hätte man sogar so viel Platz um auch Terrassen anzubieten was dazu führt, dass FRA als Business Standort viel attraktiver wird. Auch für F Gäste würde es dazu führen, dass das FCT nicht mehr so voll ist.
Kostet natürlich erstmal ordentlich Geld aber löst viele andere Probleme und wäre eine riesige Chance sein Produkt in C und F viel attraktiver zu machen. Aktuell saniert man doch T2…gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt um das zu planen bevor man mit T1 anfängt.
wieder so ein unsinniger Beitrag. ich war zig mal in der Lounge (und ja als FTL) und nie Probleme gehabt mit Warteschlangen und co wie hier propagandistisch verteufelt wird). Aber Hauptsache wieder gegen LH stänkern.
Kommt auch immer darauf an in welche Lounge man geht, und zu welcher Uhrzeit. Wenn man etwas weiter geht kann es auch leerer sein. Aber was geboten wird ist schwach, ich sag nur es gab den ganzen Tag Frankfurter Würstchen, kein Obstsalat, auch keinen Kuchen. Egal ob vormittags, mittags, oder am Nachmittag, ebenso am Abend. Mehrere Bekannte waren auf den Tag verteilt in dieser Lounge.
Sehr viele Airlines (auch SQ) haben for die Gold Kunden eine andere lounge. ich denke wenn es eine Star Alliance gold lounge geben würde, in die Senator lounges dann nur noch Senatoren (oder Hon) dürften, würde das auch schon viel helfen.
Mir fallen da ehrlich gesagt gar nicht so viele Airlines außer Singapur Airlines ein, die eigene Lounges für Gold haben. Was es natürlich gibt, sind Airlines wie United, American oder Delta. Die Lounges nur für Business-Class-Gäste haben da kommt man dann aber mit Status nicht rein, genauso übrigens wie bei Singapur Airlines.
Bei SQ gibt es dann noch die Ausnahme, dass die PPS in die Business- und First-Class-Lounges dürfen, je nachdem, wie viel Umsatz man gemacht hat.
Ich meine, man kann das diskutieren, aber ich glaube, ein PPS-Solitaire muss eine Viertelmillion Dollar umgesetzt haben, um in die First-Class-Lounge zu kommen. Und eigentlich sind die SQ First Class Lounges gar nicht so toll, denn in dem Private Room kommt man weiterhin nur mit SQ First Class Tickets.
Ich finde es interessant, dass SQ hier immer angeführt wird. Aber für mich war SQ zwar immer ein Beispiel von dem, was wirtschaftlich bei Lounges sicherlich Sinn macht, aber in Kundensicht gar nicht so toll ist. Außer man ist natürlich High Spender
Für eine Airline interne *Gold Lounge brauchst Du gar nicht mal so weit zu reisen. In die Polonez Lounge Gold in WAW kommen auch nur SENs und HONs rein. Alle anderen *G Stauskunden müssen sich mit der Business Lounge Polonez zufrieden geben.
„Die Business- und Senator Lounges unterscheiden sich im Angebot nur wenig…“ und dann wenig später „mit der einfacheren Business Lounge begnügen.“
Wie nun, unterscheiden sie sich nicht oder ist Business schlechter?
Ich versuche, es mal so zu erklären. Der Unterschied zwischen Business- und Senator-Lounge ist gar nicht so gravierend. Allerdings ist im Detail die Senator-Lounge aufgewertet. Sei es bei der Getränkeauswahl und beim Essensangebot, aber vor allen Dingen sollen die Senator Lounges auch grundsätzlich etwas mehr Platz und Ruhe bieten.
In der Realität finde ich persönlich, dass der größte Unterschied kaum mehr darin liegt, dass es in die Senator Lounge einfach schwieriger ist, zu kommen und das das Gefühl von Exklusivität vermittelt.
Lufthansa stellt die Senator Lounge über die Business Lounge, was aber nur an den Zugangsregeln liegt.
Bei Angebot gibt es keine klare Linie. Man findet Business Lounges mit Bar & Barista-Service und Senator Lounges in denen man sich Kaffee und Longdrink selbst zubereitet.
Ich habe bisher noch keine überfüllte Lounge erlebt. Reise aber auch oft alleine, maximal zu zweit. Selten gibt’s im Senator Café MUC keine zwei Sitzplätze nebeneinander.
Wäre doch völliger Bullshit in FL zu begrenzen. Was hat der Status dann noch für einen Wert? Durch den Wegfall der Amex Besucher dürfte sich die Situation, zumindest die Business Lounges etwas entspannen.
Ob man mit einem Goldstatus zwingend in die Senator Lounge muss. Auch wenn man nicht mit der Lufthansa unterwegs ist oder Business fliegt, ist für mich auch nicht 100 % nachvollziehbar. Die Business Class Lounge würde doch da auch reichen.
Spannendes Thema. Und nachwievor ein interessanter Business Case mit den Lounges. Die Beendigung der Kooperation mit Amex begrüße ich sehr und hoffe, dass es den Druck auf die Lounges in Frankfurt, München und Berlin etwas rausnimmt. Was ich noch gerne sehen würde: Star Alliance Gold mit Eco Ticket nur in die Business Lounge. So wie es SIA macht. Das dürfte recht fair segmentieren.
Bei United am Flughafen SFO habe ich es erlebt, dass ich trotz Star Alliance Gold Status (LH SEN) nicht in die Lounge gelassen wurde, obwohl es am Eingang sogar ein Hinweisschild auf Star Alliance Gold gab.
Auf meine Nachfrage hieß es, dass auch ein LH HON nicht darein dürfe, obwohl er viel mehr fliegen würde als ich.
Ich verwies dann nochmals auf das Star Alliance Gold Schild am Eingang und verlangte eine Begründung für die Entscheidung. Mir wurde geantwortet, dass ich jetzt sofort gehen soll anstatt zu diskutieren.
Zum Glück gibt es noch Kreditkartenlounges. Der LH Senator war bei United absolut wertlos.
Das lag aber wohl daran, dass kein Business class ticket vorhanden war. Ich bin vier Mal im Jahr dort und es gibt als Senator nie Zugangsprobleme, allerdings immer mit Business Class ticket.
Ich hatte in der Tat ein Economy ticket; mit einem Business Ticket habe ich doch sowieso Loungezugang und brauche keinen Status mehr.
Selbst wenn das der Grund gewesen sein sollte, was ich nicht glaube, hätte man mir das doch ganz einfach erklären können.
Das Problem hat sich Lufthansa in der Star Alliance mit dem FTL selbst geschaffen, das es vergleichbares woanders nicht gibt. Richtig ist dass Business Class bei anderen in die höherwertige BIZ Lounge kann und Gold in die eigene Gold Lounge. Sen auf Sen Lounges zu begrenzen ist eher eine Neiddebatte das zumindest in Muc ca 90% Senator sind . Selbst TK hat eine Gold und eine BIZ Lounge. Das würde sehr viel Druck rausnehmen.
Richtig ist dass der Wert eines FTL Status sich in Grenzen halten würde, bekäme dieser keinen oder nur 10 Lounge Aufenthalte, aber gut, so ist’s woanders auch.
Mir wären mehr Lounges lieber oder in Fra und Muc mehr Paid Lounges (in BKK sind die Paid Lounges besser als zb Thai).
Und in LHR sitz ich freiwillig in der BIZ Lounge als in der Sen, das den Namen nicht verdient hat.
Vielleicht nicht ganz passend zum Thema: Wie wertig sind denn für euch die Sen Lounges ohne Barista und Live Cooking – dann ist’s nur ne BIZ Lounge / FTL Lounge ohne kostenlose Zeitschriften
Das liegt aber daran, dass ein FTL eben deutlich schwerer, als ein vergleichbarer Star Alliance Silver Status zu erfliegen ist. Es sei denn, du fliegst vier mal Business Long und bezahlst damit schon genug, dass sich die Airline die FTL in den Lounges leisten kann.
Gerne noch mal:
Ich weiß nicht wie ihr darauf kommt, dass Amex und FTL ein Überfüllungsgrund wären.
Es sind die vergleichsweise viel einfacher zu erreichenden Miles Bonus, Miles and Smiles und früher noch Eurobonus.
Ethopian wurde ja glücklicherweise abgeändert mit den Segmenten.
Bei United muss jede Menge Geld für Gold fließen.
Auch wäre es grundsätzlich gut, die Langstrecken mit einem anderen und festen Multiplikator für Reiseklassen zu versehen. Das ist gerade bei LH das unfaire.
200 Punkte für Dubai und New York, aber auch für Tokio und Los Angeles. Aber Hurghada zählt 40 Punkte, wie auch die Kap Verden.
Deutschland 2026. Lufthansa wird ja wohl wissen wer sich mit welchem Status in der Lounge zu welcher Zeit aufhält. Eine Ki-Auswertung drüber laufen und der neue Zugangsplan ist fertig. Ich verstehe das Problem nicht.
Wenn man Doha als Beispiel nimmt, dann sollte man nicht verschweigen, dass die Gold/Platinum Lounges für Statuskunden mit Eco- oder Awardticket mehr zu bieten haben als Kartoffelsalat und Würstchenmit zwei Sorten Pudding.
Vom Angebot her sind diese Lounges eher Senator bzw. Senator+.
Man müsste die Lounges erstmal deutlich aufwerten.
Eine Durchschnitts-BC Lounge von LH kommt ja manchmal nicht einam an die Priopass Lounges ran…
Gerne lese ich den Frankfurtflyer, immer informativ und interessant. Ich glaube dies ist mein erster Kommender. Lächeln muss ich manchmal bei der Diskussion zu einzelnen Themen- gerade wenn es dabei um Lounges geht. Bis 2020 bin ich sehr viel Lufthansa, Swiss etc. geflogen. War schon vor Miles und More Senator (bei PanAm übrigens Platinum). Heutzutage sind noch über 1 Mill. Meilen auf mein MM Konto.
Ich möchte hier keineswegs angeben oder jemanden angreifen, denn jeder kann seine eigene Meinung haben, die auch respektiert werden sollte.
Aber zu den Lounges. Ich bin immer ungern in die Lounges gegangen, habe mir eher ein ruhiges Plätzchen auf dem jeweiligen Airport gesucht. Das Publikum in den Lounges war nicht so meins. Ich habe die meisten Menschen als überheblich, unfreundlich etc. empfunden. Das ergab jedesmal eine schlechte Atmosphäre für mich. Bei längeren Aufenthalten habe ich mich schon in die Lounge begeben, jedoch nur auf einen ruhigen Platz und habe meine Mitmenschen ausgeblendet.
Dieses musste ich hier einfach mal loswerden- hoffe niemand fühlt sich auf den Schlips getreten. Und Christoph weiter so- den Frankfurtflyer möchte ich nicht missen. Danke!
Du darfst eines nicht vergessen, dass die fliegende Population im laufe der Jahre stetig zunimmt. So auch der ständige Wachstum an Statuskunden und bevölkerung der Lounges oder aber auch der schwindenden ruhige Plätzchen auf den jeweiligen Airports. Das war zu PanAm Zeiten oder kurze Zeit danach sicherlich noch weitaus angenehmer als den Massen an Leuten die sich heutzutage das Fliegen leisten können.
Das Fliegen müsste wieder zum Privileg werden. Dann würden sich die Probleme mit den überfüllten Lounges und ruhigen Plätzchen an den Airports auch wieder legen.
aber du kannst dich nicht mal erinnern, ob du schon mal einen Kommentar gepostet hast. Dummschwätzer
Die Light- und Basic- Tickets auszuschließen wäre ein Schritt in die richtige Richtung.
Oder bezahlte Lounge-Mitgliedschaften, wie bei den US-Carriern längst üblich. Bei United, Delta oder American gibt‘s auf Inlandsflügen keinen Zugang für eigene Statuskunden.
das halte ich für den völlig falschen Weg. Ein C Ticket ist eine C Ticket und sollte die Lounge immer enthalten – ich halte den Trend dies auszuschließen für absolut inakzeptabel. Und ich hoffe das Lufthansa diesen Weg nicht auch noch einschlägt. Lieber SA Gold oder andere Statusinhaber einschränken statt die eigenen Kunden mit C Ticket. Ich beobachte oft dass viele nur kurz einen Kaffee und/Snack holen – vielleicht könnte man dies anderes handhaben wie damals mit den übergabgsweise angebotenen grab&go Kiosken – das fand ich eine super Idee für kurze Transfers und wenn man nur einfach schnell kurz was trinken/essen möchte ohne sich unnötig anzustellen oder extra Geld auszugeben … ich könnte mir vorstellen dass das einige in Anspruch nehmen würden.
Ich sehe (eigene) Business Kunden auch in der obersten Priorität. Allerdings sollten FTL und Senatoren als eigene Airline Kunden genauso Priorität gegenüber reinen anderen Statuskunden genießen, die bei LH vielleicht noch keinen einzigen Cent gelassen haben. Amex Kunden tun dies dagegen bei jedem Flug, da sie sonst gar keinen Zugang bekämen.
Ich schätze, Miles + Bonus zahlt Unmengen an Loungegebühren für Flieger, die AEGEAN selbst nie nutzen (wenn dann nur für die Mindestsegmente). Dies schließen viele andere Programm durch schlechte Verrechnungen und Multiplikatoren aus. TK ist hier besonders restriktiv. M&M dagegen gibt genauso viele Points für andere Fluggesellschaften.
Schön wäre mal eine klare Auswertung mit Begründung zu diesem Schritt zu sehen. Die Lounges müssen ja abgerechnet werden. Also kann man auch nach Airline/Programm und Ticket die Besucherzahlen auswerten.
Hierzu gab es keine weitere Begründung.
Wenn man einfach nach der reinen Frequenz geht, sind die überwiegenden Verbindungen reine Inlandsverbindungen.
Als meist angeflogener Flughafen gilt London Heathrow. Davon ein nicht unbeträchtlicher Teil durch Oneworld.
Frankfurt Berlin ist die wichtigste Verbindung. Die FNP hatte mit Zahlen vor Corona 2019 mal ausgewertet: Fast 75% wird von der LH Group selbst, United und Condor geflogen.
Da Condor nur mit Business rein darf, entfällt dieser Anteil.
Die Top 5 Ziele 2019 waren Berlin, London-Heathrow, Hamburg, München und Paris (Charles de Gaulle). Zu der Zeit war der Flughafen mehr frequentiert als jetzt.
Speziell im Sommer kommen noch TK und A3 hinzu.
Durch den Wegfall vieler SAS Verbindungen baut LH zudem seit Mai 26 immer mehr Skandinavien Kapazitäten aus.
https://newsroom.lufthansagroup.com/lufthansa-group–im-sommer-2026-mit-ueber-14000-woechentlichen-verbindungen-zu-330-zielen-in-rund-100-laendern/
das halte ich für den völlig falschen Weg. Ein C Ticket ist eine C Ticket und sollte die Lounge immer enthalten – ich halte den Trend dies auszuschließen für absolut inakzeptabel. Und ich hoffe das Lufthansa diesen Weg nicht auch noch einschlägt. Lieber SA Gold oder andere Statusinhaber einschränken statt die eigenen Kunden mit C Ticket. Ich beobachte oft dass viele nur kurz einen Kaffee und/Snack holen – vielleicht könnte man dies anderes handhaben wie damals mit den übergabgsweise angebotenen grab&go Kiosken – das fand ich eine super Idee für kurze Transfers und wenn man nur einfach schnell kurz was trinken/essen möchte ohne sich unnötig anzustellen oder extra Geld auszugeben … ich könnte mir vorstellen dass das einige in Anspruch nehmen würden.
Wenn ab dem 1.10. endlich die Amex-Kunden ausgesperrt werden, sollte das bereits eine gewisse Entlastung bringen. Aus meiner Sicht braucht es aber weitere, deutlich konsequentere Massnahmen.
Fremde Star Alliance Gold Mitglieder sollten grundsätzlich keinen Zugang mehr zur Senator Lounge erhalten. Diese sollte primär Senatoren und HON Circle Members vorbehalten sein. Auch bei Economy Light und Economy Basic sollte es keinen Loungezugang geben, ausser für SEN und HON.
Eine Überlegung wert wäre zudem das Konzept von United, bei dem der Zugang zu bestimmten Premium-Lounges an ein entsprechendes Langstreckenticket gekoppelt ist. Ein ähnliches Modell könnte auch bei Lufthansa zumindest versuchsweise eingeführt werden.
Vor allem aber müssen die zahlreichen Zugänge über Kreditkarten sowie käufliche Loungeoptionen konsequent abgeschafft werden. Es darf nicht mehr praktisch jeder gegen Bezahlung oder über irgendeine Kreditkarte Zugang zu den Lounges erhalten. Eine Lounge sollte wieder ein echter Status- und Premiumvorteil sein.
Auch der Zugang zur Senator Lounge für Star Alliance Gold sollte deutlich restriktiver gestaltet werden, beispielsweise nur in Verbindung mit einem internationalen Business-Class-Ticket, ähnlich dem Konzept der United Polaris Lounge.
Als Senator im Lufthansa-Konzern erwarte ich eine spürbar privilegiertere Behandlung gegenüber einem beliebigen Star Alliance Gold Mitglied. Wenn der eigene Vielfliegerstatus am Ende kaum noch einen Unterschied macht, verliert er zunehmend an Wert.
Dann müsste man aber konsequenterweise Senatoren alle Zugänge zu Star Alliance Lounges verbieten (was ja ursprünglich der Sinn einer Allianz ist)
Und natürlich die Privilegien als geldwerten Vorteil voll versteuern, außer man hat die Points Privat erfolgen.
Das! Ist der größte Punkt. Vielflieger über Firma ist eh schon lange ein Thema, da weder der Kunde, noch der Status, noch die Meilen eigentlich dein Eigentum sind.
Dann muss die senatorlounge aber auch an Qualität zulegen, wenn sie auf einer Stufe mit Polaris stehen soll …
Ich muss sagen, es muss ja nicht immer die grosse lounge sein, aber bspw das Sen Cafe in MUC ist grandios, sowas auch woanders nur für Sen (+Hon) wäre echt nett, nicht so viel Platz, aber irgendwo das Gefühl etwas wertigeres zu bekommen als der klassische FTL, da man dem Konzern ja ein paar euro mehr einbringt wäre nett
Das Bsp. einer reinen SEN/HON Lounge gibt es bereits im MM-Netzwerk. Die Polonez Lounge Gold in WAW.
Grundsätzlich gehören die ganzen Amex und Priority Pass Kunden nicht in eine Airline Lounge, und man sollte niemand erlauben Gäste mitzubringen, den Status hat schließlich auch nur der Karteninhaber erflogen und nicht seine Gäste.
Das kommt auf das Abo an. Und man sieht ja an US Airports wo die Reise hingeht.
Inlandsflieger plus angrenzende Staaten haben dort grundsätzlich keinen Lounge Zugang über Vielflieger Status. Das gilt bei Delta selbst für Business „Domestic First“ Kunden.
Und Die SkyClubs sind ausdrücklich noch mit Amex Platinum besuchbar.
Viel konsequenter wäre, dass leichte Programme wie Aegean keinen Star Gold in den unteren Levels bekommen. Meinetwegen mit einer Regelung wie bei Skyteam oder Oneworld.
Die Auswertung der letzten Hürden ergab doch, dass so gut wie keiner mit AEGEAN selbst fliegt.
Mit Aegean Gold Status ist der Zugang vielleicht auch bald Geschichte da es ab November den Platinum Status gibt
Du meinst dass der Aegean Miles+Bonus Gold dann nicht mehr dem Star Alliance Gold Status entspricht?
Unwahrscheinlich. Die Anforderungen für den Platinum sind dann doch zu hoch gegriffen.
Sehe ich gerade im Vergleich zu den „großen“ United, Lufthansa und Group, ANA und Singapore nicht so. Auch Thai oder South African sind deutlich schwerer zu erreichen.
Dagegen ist selbst ein Platinum Miles Bonus ein Witz.
Miles + Bonus Gold ist vom neuen Level her ein FTL. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich hatte über einige Jahre hinweg die Amex Platinum Karte und ich bin während dieser Zeit auch mehrmals pro jahr geflogen. Ausgangspunkt war immer MUC.
Ich habe es in dieser Zeit genau EINMAL in die LH Business Lounge (Schengen) im Termnial 2 geschaftt. Warum? Weil man mit einem Eco Flug von United, Aegean, Discover und AirDolomiti eben auch mit der AMEX nicht in die Lounge gehen kann.
Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte: Wenn am 01.10. der Zugang für die AMEX-Leute wegfällt, dann wird das denn „Befüllungsgrad“ der LH Business-Lounges kaum merklich verändern.
Ob man die Amex-ler jetzt in die Senator Lounge lassen soll oder nicht, keine Ahnung. Ich würde sagen, eher nicht.
Dass das Thema Lounges am MUC insgesamt ein eher traurig ist, haben viele ja schon oft hier geschrieben.
Die Diskussion – insbesondere über die Senator-Lounges – finde ich schon interessant. Der Mehrheit scheint es hier wichtiger zu sein, dass (überspitzt formuliert) maximal drei Personen in der Senator-Lounge sitzen und der Rest in die Business-Lounge oder in gar keine Lounge gehört. Das wird für LH nicht wirtschaftlich sein, jede Lounge sollte zu einem bestimmten Prozentsatz ausgelastet sein, damit sie sich trägt. Natürlich muss eine Senator-Lounge mehr bieten, als die Klasse darunter. Daran sollte die LH arbeiten. Restriktionen im Zugang zur Senator-Lounge führen doch nur dazu, dass die Business-Lounge noch voller wird.
Eine Entwertung der FTL-Leistungen um den Loungezugang würde diesen Status ad absurdum führen. Von der Logik her bringt der einfache Status Zugang in die einfach Lounge, der mittlere Status bringt mich in die Senator-Lounge und der höchste Status in die beste Lounge. Das passt in meinen Augen und sollte auch nicht geändert werden.
Bin sehr gespannt, ob der Wegfall des Amex-Zugangs (scheinen ja Unmengen zu sein) wirklich eine Entspannung bringt, oder ob der Schritt nur Amex eine Menge Geld spart.
In den Kommentaren gab es schon einige gute Ideen wie das konsequente Aussperren der diversen KK-Zugängen, die Vergrößerung des flächenmäßigen Angebots oder die Einschränkung der zusätzlichen Gäste von Statuskunden. Das alles könnte helfen, die Auslastung zu regeln soweit es notwendig ist. Bisher hatte ich persönlich noch keine Probleme, mit Status, Ticket oder Kreditkarte einen Platz in einer LH-Lounge in Deutschland oder einer Lounge der LH-Gruppe in A/CH zu finden. Vielleicht hatte ich aber auch nur Glück…
War denn die FCL voll durch Amex Centurion?
Hab das einmal in München erlebt, aber der war mit seiner Frau und bei der niedrichen Besucherzahl sind sie nicht aufgefallen (ausser, dass mit den beiden nun die unglaubliche Menge von 4 Personen in der Lounge war)
Also wer eine Amex Centurion hat, gibt vermutlich mehr bei Airlines aus, als ein HON Member. Dagegen ist die Quali dort nahezu lächerlich.
Man spricht von Millionen Umsätzen im Jahr um überhaupt in Frage zu kommen.
Ich vermute mit guter Routen Verbindung und Zubringer hat ein Amex Centurion mit 5 Return Flügen First die monetäre Möglichkeit einen HON lebenslang zu halten.
Im Übrigen ist auch der Blick auf den Platinum Kundenstamm schon spannend: Die meisten davon haben obere sechsstellige Jahresgehälter und könnten daher auch ohne weiteres HON rein monetär so erfliegen. Um Geld gehts da sicher nicht. Zumal wie schon erwähnt ausschließlich LH Group Zugang berechtigt.
Legenden… Ich hatte mit ca. 200000€ Umsatz (privat) im Jahr vor ca. 6 Jahren von Amex eine Einladung zur Centurion bekommen. Als ich mir das für und wider angeschaut habe, kam es für mich nicht in Frage.
Dann wäre ich da jetzt auch kurz schon davor. Allerdings kriegst du für 200.000 € ohne weiteres einen Lifetime Senator organisiert.
Jedenfalls betrifft ja die Jahresgebühr auch eine Summe, die ohne weiteres auch für einen Gold reichen würde.
Hatte mir mal was ausgerechnet dem Platinum Medaillon bei Delta gegenübergestellt.
Ich meine das, was Lufthansa ja aktiv betreibt, ist ja eine klare Ausnahme.
Ich kenne kein anderes Programm, wo man als Vielflieger in vermeintlich bessere Lounges kommt, als mit einer Business Class verbundenen Eintrittsberechtigung.
Eher andersherum würde ein Schuh draus werden.
Dass die anderen Star Airlines auch in die Senator Lounges dürfen, ist wahrscheinlich auch dem Umstand geschuldet,
dass die Business Lounges sonst noch voller wären.
Wirklich abgrenzend geht Lufthansa erst bei der First Class vor.
Ich glaube, hier liegt auch der Sinn der Senatoren Lounges.
Man möchte den eigenen Vielflieger einen besseren Service bieten, ohne gleich die eigenen First Class Lounges zu überfüllen, da der Senator am Boden abgesehen von Lounge und Transfer so gut wie alle First Class Benefits am Boden abbildet.
Und das tun ja im Gegenzug die Gold Status nicht.
Der HON ist eine positive Ausnahme und erlaubt mehr als ein Emerald.
Sowas macht weder Qatar, noch British Airways, noch Airfrance.
Hier brauchts mindestens überall Business Class Tickets oder den noch viel teureren Guest List Status.
SQ soll übrigens einen gehörigen Unterschied zwischen den umsatzbasierten und den streckenbezogenen Vielfliegern machen. Als PPS hast du deutlich mehr Services.
Und das ist auch die Reise, die ich seit einigen Jahren beobachte. Die Airlines wollen schließlich auch Geld verdienen. Und da ist es erst mal zweitrangig, ob derjenige häufig oder eben wenig im Flieger sitzt. Was nützt jemand, der ständig Basic Economy fliegt und dem Unternehmen weniger einbringt, als jemand, der zweimal im Jahr First fliegt.
Die Amex aufzuschließen wird meiner Meinung nach kaum was bringen. Wenn die günstigen Status Programme nun reihenweise auslaufen. Und das geht bei AEGEAN wie gesagt schnell- dann ist schon mal viel weniger in den Lounges los.
Leider schon ein bisschen bezeichnet, dass Miles+Bonus keine Mitgliederzahlen öffentlich machen will. An einem einzelnen Gewinnspiel haben bereits 150.000 Leute teilgenommen.
Ich würde es jedenfalls nicht wundern, wenn weltweit Miles+Bonus mehr Mitglieder als Miles&More hätte, eben weil die den Status fast verschenken.
Das sieht man auch schön daran, dass egal bei welchem Status Match Miles+Bonus nie möglich ist. Das Programm wird von keinem Partner außerhalb der Allianz als ebenbürtig mit anderen Gold Programmen gesehen.
Sehr gut, meine volle Zustimmung.
Es wird sich zeigen, was der „Amex Wegfall“ wirklich bewirkt. Ich vermute, wie schon weiter oben geschrieben, wenig bis nichts.
Sehe ich genauso wie du.
Was wir viel eher bemerken werden ist, wenn die drastische Verschärfung zur AEGEAN Qualifikation greift und man als „günstige“ Alternative bleibt hier dann nur noch TK.
Dass man bisher mit gerade einmal vier Segmenten und lächerlichen 12.000 Punkten einen Gold Status requalifiziert bekommt, bei dem man die gleichen Benefits allianzweit haben soll, wie mit einem LH, United oder Singapore Status und der nicht nur monetär, sondern vor allem auch von der Restriktion her Welten unter den drei genannten liegt ist die große Frage.
AEGEAN wurde ja schon zig mal mehr oder minder gezwungen die Schrauben anzuziehen, damit es keinen Unmut gibt.
Daher behaupte ich: Das werden wir merken.
Amex Kunden dagegen müssen LH Group fliegen, damit sie überhaupt reinkommen können. Und Business für die Senator Lounge.
Dass eine kleine Airline nun endlich angemessene Regeln einführt; und die bis auf ihr eigenes Land keine Lounges betreibt so hochgehalten wird ist das Problem und im eigenen Programm den Kauf von Tickets zu Dumpingpreisen im 10er bis 30er Pack erlaubt wird eher für weniger Druck auf die LH Lounges sorgen.
Hauptsponsoren (Kunden) von LH sind VW und Siemens; wahrscheinlich danach viele Beratungen – wenn die erst genannten Firmen den Rotstift ansetzen, werden einige Senatoren wegfallen und es ist wieder leerer. Hier werden alle Privat-Senatoren in Jubel ausbrehcne
Ehrlich gesagt verstehe ich den Unmut einiger nicht.
Eine Lounge ist ein grundsätzlicher Benefit und die LH Lounges sind im europäischen und amerikanischen Vergleich wirklich gut ausgestattet
Mich stören vor allem vier wesentliche Punkte, die mitunter auch bald behoben sein dürften:
1. Das Genörgel über Premium Kreditkarten Zugang. Amex Platinum und Centurion Inhaber fliegen meist viel und lassen auch viel Geld da.
Was vielleicht eher unberechtigt ist, warum Business Karten, die zu bis zu hundert Zusatzkarten enthalten hier auch Zugang bekommen sollten.
2. Das Ungleichgewicht innerhalb der Star Alliance.
FRA und MUC stellen fast ausschließlich LH Lounges. Lediglich Air Canada hat eine Maple Leaf Lounge eingerichtet.
An so großen Drehkreuzen sehe ich auch andere Airlines in der Pflicht. LH Lounges gibt es fast überall auf der Welt.
3. Die einfache Statuserreichung
Zum Glück muss ich sagen hat sich das Thema AEGEAN bald erledigt.
Schätzungsweise jeder dritte läuft hier mit diesem Pass in die Lounge, obwohl er von der Wertigkeit nicht mal einem Oneworld Ruby entsprechen sollte.
Turkish Airlines sollte auch stärker restriktiv gehandhabt werden.
Warum werden die Anforderungen für eine Allianz nicht gleichgesetzt, wenn die Benefits für Silver und Gold allianzweit gleichberechtigt werden sollen?
Mann kann ja eine Zwischenstufe einbauen die eben Silver und Gold als Zwischenetappe bewerten.
Zum Vergleich:
5 Segmente TK FRA-Tokio Economy ergeben Star Alliance Gold.
4 Segmente erheben bereits AEGEAN Gold
Dass hier endlich die Programme schwerer gemacht werden wäre eher lobenswert, als pauschal Amex auszuschließen, die eben nur für LH Flüge überhaupt reingelassen werden.
4.
Bezahlter Zusatzeintritt
Wie Qatar oder Emirates könnte man Lounges einfach kostenpflichtig machen. Business Pauschal ergibt eben dann keinen Eintritt.
Und warum müssen „Vielflieger“, die kaum Geld bei den Gesellschaften lassen besser gestellt werden, als Kunden mit teuren Tickets?
Fragen über Fragen. Ich behaupte ab 2027/2028 wird es weil AEGEAN für 99% der Leute rausfällt und nur noch TK als günstige Alternative übrig bleibt.
Noch mal: Es herrscht ein großes Ungleichgewicht innerhalb der Allianz. Selbst bei Skyteam wäre ein AEGEAN Status ganz am unteren Ende.
Na, da ist aber ne ganze Menge durcheinandergeraten…
„LH Lounges sind im europäischen und amerikanischen Vergleich wirklich gut ausgestattet“ kommt eben immer auf den Maßstab an. An Polaris oder auch „nur“ ne A3-Lounge in ATH kommt weder die LH Business noch die SEN Lounge ran
„LH Lounges gibt es fast überall auf der Welt“, wie natürlich z.B. in GIG, GRU, EZE, SFO, LAX, MIA, DFW, HKG, SIN, BKK, HND, NRT, …^^
„5 Segmente TK FRA-Tokio Economy ergeben Star Alliance Gold“
Das reicht nicht, nicht mal in den teuersten Buchungsklassen Y oder B, geschweige denn in den günstigeren
„Dass hier endlich die Programme schwerer gemacht werden wäre eher lobenswert“
Nur weil Airlines wie LH ihre Programme immer weiter abwerten und gleichzeitig ihre Hürden anheben, verpflichtet das automatisch andere, das auch zu tun?
„Wie Qatar oder Emirates könnte man Lounges einfach kostenpflichtig machen. Business Pauschal ergibt eben dann keinen Eintritt.“
Business alleine reicht bei QR, nur eben nicht Light.
Du ich hab’s mir grad erst ausgerechnet direkt bei TK.
Mein nächster Status Run wird FRA-HND und bringt 8981 für 867 Euro in Buchungsklasse O 😊
Gerne mal schauen. Hat mich selbst überrascht.
Vor allem bei der Requali ist das einfach.
Also MS ist bei langen Strecken super einfach.
Dann zeig mal wo AEGEAN eigene Lounges außerhalb Griechenland betreibt? Jedenfalls liegt die Überfüllung nicht an Amex. Ihr werdet es noch sehen 🙂
Über welchen Status Run mit welcher Airline für welches Programm sprechen wir hier bei einem Flug von Frankfurt nach Tokyo?
Buchungsklasse O ist bei LHG ein Award Flight in First.
Das sind die Buchungsklassen, die Turkish Airlines direkt angegeben hat.
PrimeFly,
Q-Q Buchungsklasse ergibt 8981 Meilen nach Haneda
Und
PrimeFly
O-O Buchungsklasse ergibt 8981 Meilen nach Narita.
Hat mich auch gewundert, da auf zwei Jahren gerechnet der Status hier Miles+Bonus sogar toppt.
Miles+Bonus ist mit nem 30er Pack Flügen Thessaloniki-Athen/Heraklion mit den ab November gültigen 32 Flügen.
Ok, wirklich nicht schlecht.
Das ist aber auch eine etwas eigene Betrachtungsweise, auch wenn sie zutreffend und folgerichtig ist. Danke für den Input!
Es wäre auch interessant zu sehen, wie viele Zutritt über Vielfliegerprogramme haben und wie viele über gekaufte Tickets.
Denn ein nicht unerheblicher Teil gerade in FRA kommt auch von Condor, die ihr Streckennetz massiv ausgebaut haben und gleichzeitig das Sammeln für Oneworld ermöglichen.
Dass die Qualität bei einigen schwindet, möchte ich gar nicht anzweifeln.
In den USA ist es jedenfalls seit geraumer Zeit so, dass nur internationale Tickets überhaupt nicht Einlass gewähren und zudem die eigenen US Vielflieger gar nicht mehr so reindürfen.
Ein harter Kurs, der sich in Europa fortsetzen könnte.
Zu den Lounges. Ja, in den genannten betreibt LH keine eigenen. Doch weltweit gesehen ist LH vorne dabei.
In der Polaris war ich noch nicht.
Wer seinen Schwerpunkt rein auf gute Speise Lounges setzt, ist meiner Meinung nach aber eh mit Oneworld besser beraten.
Bleibt spannend.
LH würde sich einen Gefallen tun, die Lounges aufzuteilen in Vielflieger und rein zahlende Kunden.