Review: BCS Domestic Lounge Peking | Premium am Flughafen Daxing

BCS Domestic Premium Lounge Peking Daxing, Foto: Robert

Peking hat zwei größere internationale Flughäfen in Betrieb, neben dem Capital International Airport (PEK) gibt es seit 2019 auch den Daxing Airport (PKX) im Süden der Stadt. Der Flughafen wächst, inzwischen nutzen Gesellschaften wie China Southern diesen als Drehkreuz. Wir sind heute mit Air China abgeflogen, das Mitglied der Star Alliance bietet hier nur wenige Starts an. Vermutlich hat man deswegen hier noch keine eigene Lounge, die berechtigten Fluggäste werden daher in die Einrichtung eines Partners geschickt. Dass die Domestic Premium Lounge ein sehr gutes Angebot hat, möchten wir Euch in dieser Review zeigen:

BCS Domestic Premium Lounge Peking Daxing | Lage, Zugang & Öffnungszeiten

Die Lounge befindet sich – wie der Name schon sagt – im Domestic Bereich. Schon beim Check-in wurden wir auf die genaue Lage der Räumlichkeit hingewiesen, die Mitarbeiterin meinte, dass wir auf den Hermes-Shop achten sollen, da sich die Lounge direkt darüber befindet.

Eine Treppe führte zum Eingang, die Öffnungszeiten sind täglich zwischen 4 und 23 Uhr. An der Rezeption haben wir unsere Einladungskarten abgegeben, diese bekommen die Passagiere von Air China wenn sie einen Status haben (Star Alliance Gold) oder in der Business Class fliegen.

Peking Daxing, Foto: Robert

Den Zugang kann man auch vorab online oder bei Verfügbarkeit auch direkt am Schalter kaufen.

Wie ist die BCS Domestic Premium Lounge Peking Daxing eingerichtet?

Die Lounge ist komplett offen gestaltet. Alle Zonen sind mehrfach etwas voneinander abgetrennt, es gibt aber keine Wände, daher bekommt man das Geschehen im Terminal mit. Es war aber keineswegs zu laut. Im Eingangsbereich ist ein großer Rezeptionstresen, von hier kann man auch auf das Vorfeld blicken.

BCS Domestic Premium Lounge Peking Daxing, Foto: Robert

Unser Besuch fand morgens gegen 10 Uhr statt, die wenigen Gäste haben sich in der Lounge verteilt, daher hatten wir bei den Sitzgelegenheiten die Qual der Wahl.

BCS Domestic Premium Lounge Peking Daxing, Foto: Robert

Es gibt zahlreiche Sessel, Sofas, Hochtische mit Barhockern oder reguläre Tische mit Stühlen, die zum Teil etwas voneinander abgetrennt sind.

An den meisten Plätzen sind Steckdosen vorhanden. Mit dem Internet hatten wir hier keine Probleme, da wir uns einfach in das Flughafennetz einloggen konnten. Häufig benötigt man für den Login eine chinesische Handynummer oder die Passdaten.

Zur Einrichtung gehören auch einige Massagesessel und ein Spielbereich für Kinder.

Auf einer Anzeigetafel kann man den Flugstatus verfolgen. Die Waschräume sind ordentlich und sauber, laut Betreiber gibt es auch Duschen.

Was kann man in der BCS Domestic Premium Lounge Peking Daxing essen und trinken?

Das Sortiment kann sich sehen lassen, wie in vielen ähnlichen Einrichtungen in Asien ist die Auswahl sehr üppig. Da gibt es zunächst diverse Snacks, Obst und Softdrinks, die man sich an mehreren Stationen nehmen kann.

Im Angebot stehen darüber hinaus auch alkoholische Getränke wie Bier und Wein, es gibt aber auch einige Spirituosen wie Gin, Whiskey, Rum o.ä.

Am Buffet waren zahlreiche Vorrichtungen für warme Speisen, an einer Durchreiche konnte man Suppen und Bowls nach den eigenen Wünschen zubereiten lassen.

Um 11 Uhr wurde das Lunch-Buffet bestückt, die Auswahl war groß und beinhaltete diverse Fleisch- und Nudelgerichte, Curries, Gemüse und Beilagen.

Wir konnten also ein volles Mittagessen inkl. Vorspeise, Salat und Dessert einnehmen. Die Qualität war gut, alles schmeckte frisch und gut.

BCS Domestic Premium Lounge Peking Daxing | Frankfurtflyer Kommentar

Meine Erwartungen halten sich bei Partner-Lounges meist eher in Grenzen. Erfahrungsgemäß haben die großen Airlines in ihren Heimatmärkten die besten Lounges, sofern sie diese selbst betreiben. Dies ist eine Ausnahme, die BCS Lounge ist wirklich Premium, hier lohnt es sich auch einen Zugang zu kaufen sofern dieser nicht im Ticket inkludiert ist.

Highlight war das üppige Mittagsbuffet, wir konnten daher satt und glücklich zum Gate marschieren.

 

Hier die weiteren Teile des Tripreports:

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