Review: Lufthansa Allegris Business Class Boeing 787-9 Frankfurt nach Hongkong | Lufthansa kann es wieder

Über Lufthansa wurde viel geredet und geschimpft in letzter Zeit. Mein Flug von München über Frankfurt nach Hong Kong in der Allegris Business Class der neuen Boeing 787-9 hat mir (recht eindrucksvoll) gezeigt, dass sich das Produkt stetig weiterentwickelt und Lufthansa mit dem Allegris Produkt mit Fug und Recht wieder im oberen Segment des Marktes angekommen ist. 

Trotz des hohen Ticket-Preises (über 7.000 Euro für den Hin- und Rückflug in der Business Class mit Lufthansa und SWISS, gebucht ca. 2 Wochen vor dem Flug) hat man wieder das Gefühl, wirklich etwas fürs Geld zu bekommen. Besonders der Service an Bord war durchweg sehr gut und die Crew sehr umtriebig. Am Ende bin ich (durchaus positiv überrascht) mit 10/10 Punkten in Hong Kong gelandet. Ich bin schon öfters in der Allegris geflogen, aber dieser Flug hat definitiv viel Spaß gemacht und hat gezeigt, dass es ja offensichtlich geht – wenn man nur will! Eine absolut runde Sache. Chapeaux. 

Lufthansa Allegris Business Class Boeing 787-9 | Am Bodem

Hier gibt es nichts Spannendes zu berichten. Abflug von G-Gates in München für den Flug nach Frankfurt, Warten in der Senator Lounge links von der Sicherheitskontrolle. Ein netter Touch zur Wiesn-Zeit sind die kleinen bayerischen Leckerein und das Oktoberfest-Bier. Mir war an diesem Abend mehr nach etwas Weißwein, Oliven, Parmesan und so startete ich meine Reise. 

Wir sind nach Westen auf der Südbahn gestartet, sodass man einen schönen Blick auf das Wiesn-Gelände hatte (Wahnsinn wie hell das aus der Luft aussieht). Ansonsten war der kurze Zubringer ereignislos.

In Frankfurt startete der Flug von Z52 – also direkt hinter der Senator Lounge im Non-Schengen Bereich. 

Ja – und stand sie dann auch, die amerikanische Schönheit mit deutscher Bemalung, die uns in die Perle des Orients fliegt. 

Lufthansa Allegris Business Class Boeing 787-9 | Kabine & Sitz

Ich bin ja ein Fan des Dreamliners. Er bietet aus meiner Sicht ein tolles Raumgefühl, vor allem wenn man im hinteren Teil der Business Class sitzt. Dort gibt es in der Mitte keine Overhead-Compartments und der Raum wirkt sehr hoch und großzügig. 

Ich saß in Reihe vier in der Mitte, dem sog. Extra Space Seat (oder auch gerne Thron) genannt. Der bietet besonders viel Privatsspähre, Ablageflächen und einen deutlich größeren Monitor als die normalen Sitze. Man hat faktisch den ganzen Platz zwischen den Gängen. Schaut gerne nochmal hier rein, FrankfurtFlyer hat Euch die verschiedenen Sitzkategorien zusammengefasst.

Nach vorne gibt es jede Menge Platz für die Beine – und ja die Lufthansa Sneakers sind der Crew sofort aufgefallen und haben mich als Fan identifiziert. 🙂

Auf der linken Seite befindet sich eine Leselampe und eine doppelstöckige Ablage – wenn man arbeiten will, bekommt man dort Dokumente, Laptop, iPad und alles was dazu gehört unter. Es ist die vom Einstieg und Service-Korridor abgewandte Seite, sodass man alles zu jeder Zeit dort liegen lassen kann. 

Auf der anderen Seite ist ein verschließbares Fach, dass eine Halterung für die Wasserflasche, die Brille (wichtiges Feature für Brillenträger) und die Halterung für den Kopfhörer beherbergt. 

Am Platz befinden sich Kisse, Decke, Slipper, Auflage, Schlafshirt für den Sitz und das Amenity Kit. 

 

Das Amenity Kit wurde passend zur Wiesn ausgeben, ein Filz Täschen, an dem man einen Schultergurt anbringen kann und es als Tasche verwenden. Für die Damen eine Möglichkeit Handy und Geld beim Wiesn-Besuch zu verstauen. Kann man drüber streiten, aber auch das hat man schon deutlich schlechter gesehen. Im Amenity Kit befanden sich Socken, Ohrstöpsel, Schlafmaske, Zahnpflege sowie zwei kleine Cremes. 

Steuern lässt sich der Sitz entweder über das übersichtliche Bedienpanel oder das Tablet, das man aus der Sitzwand nehmen kann. Darüber kann man auch seine eigenen Bluetooth Kopfhörer an das Entertainment System koppeln. Das finde ich sehr angenehm. 

Der Sitz lässt sich in ein volles Flatbed verwandeln. Ich finde man hat sowohl in der Länge als auch am Oberkörper ausreichend Platz um angenehm zu schlafen. Einziges strukturelles Manko ist, dass der Sitz relativ hart und und zwischen Lehne und Sitzfläche eine Wulst entsteht, auf der man liegt und die man auch merkt. Die Sitzauflage schafft ein wenig Abhilfe. Als ich mich mit dem Purser unterhalten habe, meinte er, dass das Problem bekannt sei und die Sitze demnächst nochmal modifiziert werden. 

Ich fand prima in den Schlaf und habe stabile 7,5 Stunden geschlafen. 

Beim Entertainment System bin ich nicht der Experte. Üblicherweise arbeite oder schlafe ich. Dieses Mal habe ich mir aber die Dokumentation „100 Jahre Lufthansa“ angeschaut, die ich sehr empfehlen kann! 

Lufthansa Allegris Business Class Boeing 787-9 | Service 

Wir wissen es alle, es steht und fällt mit der Crew und deren Motivation. Dieses Mal: Absoluter Volltreffer! Der Purser wirkte und agierte wie ein erfahrener Hospitlity Manager. Auf Zack, adrett, charmant und richtig bemüht. Das fängt an bei der Ansprache mit Namen (und akademischem Titel), dem netten Plausch und das ständige Bemühen den Aufenthalt noch angenehmer zu machen.

Zur Seite stand ihm eine reizende Kollegin, die dem Chef in nichts nachstand. Wir haben uns länger über die Lufthansa und das Produkt unterhalten. Es stellte sich raus, dass der Purser auch am Boden in der Arbeitsgruppe zur Produktverbesserung tätig ist, sodass er sehr interessiert an dem Feedback war. Die Freundlichkeit gipfelte darin, dass ich vor der Landung noch einen kleine „Präsentbox“ bekommen habe, bestehend aus einer Flasche Champagner (…“Sie werden vermutlich erst sehr spät schlafen können, daher brauchen Sie ein Betthupferl…“), einem Schlafanzug mit Hose (eine Suite war nicht belegt) und fünf der schönen Lufthansa-Sammelkarten zu bestimmten Destinationen. Das hat mich natürlich komplett abgeholt (…und ich sag’s Euch – die Fanboy Schuhe helfen sicher).  

Ansonsten sehr solide: Heißes Tuch, Sea-Food Dinner, Käse und Portwein, Frühstück (man wählt neuerdings vor dem Start schon die Zusammenstellung seines Tabletts), Pre-Landing Champagner. 

Ein besonderer Fan bin ich vom „Vinothek Wein“. Es wird immer ein Wein angeboten, der nicht auf der Karte steht. Häufig sind das Weine, die eine Zeit lang in der First ausgeschenkt wurden und noch verbraucht werden. Es gab einen ausgezeichneten (!!) Chardonnay aus Frankreich. Und wie ich schon sagte, sobald sich das Glas dem Niedrigstand näherte, wurde für Abhilfe gesorgt. Der ausgezeichnete Portwein zum Käse hat dann auch für die notwendige Anschubenergie ins Land der Träume gesorgt. 

In Hong Kong habe ich übrigens im Lanson  Place Hong Kong gewohnt. Natürlich gebucht über Frankfurtflyer Hotels. Zusammen mit den damit verbundenen Benefits eine ganz klare Weiterempfehlung. 

Über den Autor: Unser Gastautor Christoph (gehört als „Best-Schwager“ literally zur Frankfurtflyer Familie <3) ist Anwalt in München und viel unterwegs. Dieses Mal war er 3 Tage für Meetings in Hong Kong. 

 

52 Kommentare

  1. Die positiven Eindrücke von Service und Essen in der LH Business Class kann ich leider überhaupt nicht bestätigen.
    Auf unserem Flug von Bangkok nach München mit der „alten“ Bestuhlung war der Service eher lustlos (bis auf eine FA), das vorbestellte Essen auf katastrophal niedrigem Niveau und die Kabine und die Toiletten in der zweiten Hälfte des Fluges völlig verschmutzt.

  2. Sehr nett geschrieben und die Erfahrung deckt sich mit meinem letzten Allegris Flug im Juli vor ORD nach MUC. Dort saß im am Fenster in einem Privacy Seat, den ich nicht als zu hart empfunden habe. Das Platzangebot war überdurchschnittlich und der Service sehr engagiert, was wirklich das wichtigste ist. Danke für den schönen Artikel, ich habe übrigens die gleichen Schuhe und meine auch, dass die gern gesehen sind 😊

  3. Alles schön und gut..finde es schon bemerkenswert,das man mittlerweile etwas positives hervorheben muss, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.
    Und das ganze dann für 7000 Euro (!!) in Business??
    Im Leben nicht..

    • Aha, interessante Gespräche und Präsente wie Champagner etc. am Ende eines Fluges sind also Selbstverständlichkeiten. Wahrscheinlich sind Sie die Art Gast, die in einen Flieger steigt und dann mit einer übersteigerten Anspruchshaltung dafür selbst sorgt, dass der Flug kein Vergnügen wird (Sie kennen ja den Spruch mit dem Wald und dem Reinrufen).

      • Ernsthaft? Du willst die hohen Preise Trump in die Schuhe schieben?

        Dir ist schon klar, dass z.B. 2008 der Ölpreis viel höher stand und die Business Tickets trotzdem billiger waren?

  4. Bin gerade letzte Woche im selben Sitz rehe 4 mitte von Montreal geflogen, leider der Sitz “ stellte sich tot“ und musste resetet werden, diese Prozedur habe ich auch bei anderen Sitzen beobachtet, schade. Auf dem Hinweg vor der start 4A wiederum die lehne lässt sich nicht komplett aufrecht stellen Purser versuchte das zu beheben erfolglos stellte  aber fest das es für start und landung OK ist(lampe sitz NR. Läuchtet in diesem Fall nicht) Ob das noch „kinderkrankheiten „sind?

    • Hatte ich exakt ebenso ex SEA im 359. Es dauerte 2 Stunden bis ich den Sitz bewegen konnte. Die Purserette schämte sich und wollte mir nicht die eur 200 Cash Kompensation geben, da ich ja mehr bekommen müsste. Customer Relation hat es dann mit 7.500 Meilen versucht…..doppelt traurig.

  5. Lufthansa war bei den Preisen schon immer unerschämt. Ich meide Lufthansa prinzipiell, denn Preis und Leistung stimmen absolut nicht. Eine abgehobene, selbsternannte 5 Sterne Airline, die maximal 3 Sterne Niveau hat.

  6. Man sollte schon etwas “ auf dem Teppich bleiben“. 7.000,00 Euro für die Business Class nach HKG ist schon eine Ansage und übertrieben. Und die „Extras“ bekommt auch nicht jeder Gast.

  7. Fliege Ende Nov. mit CX für 2750,– in der ariasuite.

    7000 hätte ich niemals für die Allegris gezahlt. Dann eher noch für ca. 4k via BKK oder SIN, evtl noch via IST.

  8. Hier hat ein bekennender Fan wohl völlig den Verstand verloren. 7000 für einen Business Class Flug? Für das Geld fliegt man bei vorausschauender Buchung fast 3x die Strecke mit einer ordentlichen Airline. Da verzichte ich dann gern auf die Flache Schmunzelwasser vor der Ankunft…

    • Anwälte können nicht rechnen. Bezahlt hat die Firma, direkt oder indirekt. Wieder das Gefühl, wirlich etwas fürs Geld zu bekommen: Unbezahlbar.

    • Wie kommst du eigentlich auf die Idee, dass er „vorausschauend“ buchen konnte und nicht einfach kurzfristig buchen musste?

      Ich Frage für nen Freund ;).

      • Nun der Flug scheint während des Oktoberfests stattgefunden zu haben. Ich hatte Mitte September für diese Zeit auch nach Flügen FRA-HKG-FRA gesucht und QR rief dafür 2000€ auf, an verschiedenen Tagen. Auch mit Cathay konnte man für ca. 4000€ direkt ab FRA fliegen – in der Aria Suite. Ich frage mich ernsthaft, wer in der Firma des Gastautors das Controlling durchführt? Aber 7000€ für diesen Flug zu bezahlen und das noch so darzustellen, als wäre es zwar viel, aber am Ende jeden Cent wert gewesen, ist absolut unverständlich. Vielleicht sollte der Beitrag als bezahle Werbung angezeigt werden?!

      • Selbst bei kurzfristiger Buchung geht es deutlich günstiger. Er hat 2 Wochen vor Abflug gebucht. Schaut man heute für in 2 Wochen (Mo-Fr) darf man für die LH Verbindung 8340,- berappen. Schon die Wahl von CX (mit Umstieg auf dem Hinweg in MUC) spart 1200,–
        Zieht man andere Airlines mit je 1x Umsteigen in Betracht spart man über 3000,-.
        Fliegt man ab MUC statt ab FRA kann man sogar über 4000,- sparen.

        Wer es zulässt, dass Firmengelder derart verpulvert werden, sollte das bitte aus eigener Tasche zurückzahlen…

        • Das ist ja putzig! Nicht im Ansatz eine Ahnung von den Rahmenbedingungen wie Reisezeit- und Dauer, aber mit wilden Annahmen und ein paar Milchmädchenrechnungen Reisebüro spielen wollen.

          Früher kommentierte man das mit WMKAHEMDFH (mache ich heute natürlich nicht, dass wäre nämlich frech). Lasst doch Eure Mitmenschen oder Unternehmen einfach Flüge buchen, wie sie es in dem Moment für richtig halten.

          • Das nennt man nicht Milchmädchenrechnung sondern Wirtschaftlichkeitsgebot.
            Frag doch einfach mal deinen Chef, um wieviel sich dein Gehalt erhöhen könnte, wenn du jedes Jahr 20k an Reisekosten sparen würdest… Könnte allerdings das goldene LH Kärtchen kosten…

            • Du kannst doch Wirtschaftlichkeit gar nicht beurteilen, da Du -wie angeführt- die Rahmenbedingungen nicht kennst. Deswegen sind Deine simplen Ergebnisse aus Suchmaschinen auch nur Schall und Rauch. Ich weiss nicht in welcher Welt Du lebst, aber in meiner entscheidet glücklicherweise kein Chef über Flugkosten und die Reisekosten auch nicht über Gehälter. Eher ist es der fallbezogene gesunde Menschenverstand, der mich bei der privaten und geschäftlichen Reiseplanung primär leitet.

              Was wirklich traurig ist…hier nimmt sich jemand Zeit eine Review zu schreiben und Schlauberger wie Du haben nichts besseres zu tun, als penetrant daran rumzunörgeln. Sachlichkeit? Nicht im Ansatz…die sinnlose Forderungen nach Rückzahlung von verpulverten Firmengeldern belegt das ganz gut.

              • 2-3h Transfer machen eine Reise trotz 50% Kosteneinsparung unwirtschaftlich? Aja…
                Kein CEO sieser Welt ist so wichtig, dass es auf 2-3h ankommt. Vielleicht fordert das der Teminplan des Papstes oder eine Präsidenten, aber die fliegen in der Regel auch nicht Linie.

                Es hat halt nicht jeder das Glück, das Geld anderer mit vollen Händen rausschmeißen zu dürfen. Die meisten müssen eben fürs Geld arbeiten.
                Genieße es, es könnte schneller vorbei sein als du denkst.

                • Habe ich geschrieben, dass eine Reise mit Transfer unwirtschaftlich ist? Nein! Und wie kommst Du darauf, dass ich das Geld anderer mit vollen Händen ausgebe? Ganz nebenbei, die gerade recht kurzfristig gebuchte Reise nach Asien findet für mich in der PE statt. Warum? Weil ich eben nicht bereit bin, die hier schon genannten Preise jenseits der €6k in der Business Class zu zahlen. Weder bei LHG, noch bei AF/KLM, BA, den ME3 oder der von Dir ins Spiel gebrachten CX. Aber kritisiere ich Personen, die bereit sind solche Preise aus welchem Grund auch immer zu zahlen? Auch nein, muss halt jeder selbst entscheiden.

                  Mit Deinen Unterstellungen driftest Du hier langsam in den Bereich der Lächerlichkeit ab. Falls das Deine Intention war…well done Mike!

                  • Lass dich von Mike nicht ragebaiten. Er hat definitiv keine Ahnung, wie Firmenreisen und deren Buchung funktionieren.

                    An der Stelle eine kleine Episode von vor ein paar Wochen, die Sekretärin unseres AR hat für rund 10 Personen Flüge in die USA, dann nach China und zurück nach Europa gebucht. Alleine meine 3 Flüge (ohne Zubringer aus BER eingerechnet) sollten in der Business zusammen 16k kosten. Da u.a. Flextarif in der Firma verpflichtend. Den habe ich dann in diesem Fall auch genutzt, alles storniert, selber gebucht und bin jetzt mit 10k rausgegangen. Ist zwar immer noch verrückt, aber es zeigt, dass bei solchen Buchungen andere Prioritäten wie Flugzeit, Ankunftszeit, generell Effizienz und ja, auch Komfort, einen höheren Stellenwert haben.
                    LG Leon

                    • Diese „Prioritäten“ der Reisestelle sind nichts als die Befindlichkeiten der Mitarbeiter dort. Das, was zuerst angezeigt wird, wird gebucht. Ohne irgendwelches Nachdenken (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Mir wurden schon Flüge unter Codeshare-Flugnummer gebucht, die doppelt so teuer waren wie der Flug unter Flugnummer der durchführenden Airline. Klingt verrück, ist aber so.
                      Aber ich hab natürlich keine Ahnung…

                  • Wer „…aber in meiner entscheidet glücklicherweise kein Chef über Flugkosten…“ schreibt braucht sich nicht wundern, wenn’s ihm so ausgelegt wird.

                    Heutzutage spart jede Firma an allen Ecken und Enden. Aber das gilt selbstverständlich nicht für die Damen und Herren Dienstreisenden? Natürlich darf und muss man das kritisieren, wenn dort weiterhin das Geld mit vollen Händen ausgegeben wird.

  9. Ich bin im September MUC – PEK geflogen in A350 Business. 2-2-2 wie in alten Zeiten. Und KEIN Wein hat beim Weinhändler mehr aks € 10 gekostet (für LH wohl deutlich weniger). Leider wurde aus FRA nun auch Swiss auf dieses Niveau gedrückt. Bei diesen Ticketpreisen ein Affront.

  10. Manchmal sind die Kommentare hier echt auf einem Niveau, welches der Bild-Zeitung in nix nachsteht.
    Zum einen sind solche Präsente gar nicht so selten – auch ich habe schon einige Male eine Flasche Champagner, extra Amenity Kits oder einen Schlafanzug dazu bekommen. Ganz ohne LH Sneaker. Wenn man freundlich sich mit der Crew unterhält, sind sie auch umso freundlicher zu dir – Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Und das hier die meisten nur Gelegenheitsflieger sind, sieht man spätestens an den ganzen Aussagen, 7000 Euro hin- und zurück seien viel bei Buchung ein paar Wochen vorher. Im Gegenteil, da verlangen andere Airlines gerne noch mehr und für berufliche Reisen sind solche Summen relativ normal. Als Beispiel, im Dezember fliege ich beruflich in die USA. Gebucht vor ein paar Tagen, hin und zurück ungefähr 8000 Euro (Business Class). Genau so verdienen Airlines btw auch Geld und können eure Billig-Tickets quer finanzieren. (letzteres ist ein wenig provokant, aber angesichts mancher Kommentare hier leider auch mehr als wahr..)

    • Wie die Airlines ihr Geld verdienen ist mir als Fluggast völlig Latte. Wer allerdings sagt, dass 7-8k für so einen Flug völlig normal sind sagt damit vor allem eins: Er zahlt nicht selbst.

      • Das habe ich ja auch so beschrieben Mike. Die wenigsten Privatreisenden buchen spontan, die meisten Geschäftsreisenden schon. Und voila, deswegen sind Preise kurz vor dem eigentlichen Flug oft teurer. Weil es Geschäftsreisende bereit sind zu zahlen.
        Und btw, auch ich habe da schon mehrere Alternativen mit unterschiedlichen Airlines durchgespielt, weil ich ebenfalls kein Interesse daran habe, das Firmengeld rauszuschmeißen. 8k sind viel Geld, aber durchaus auch normal bei spontanerer Buchung.
        Gleichzeitig fliege ich aber auch nicht 1 Tag vorher oder 10h länger, um dann vllt 1k zu sparen, die ich dann sinnlos in einem Hotel oder am Flughafen sitzend verbringe. Da hat die Firma auch nix von, wenn sie mich 2 Tage fürs reisen bezahlt, da sind die 1k schnell doppelt und dreifach wieder weg.

  11. Es ist doch recht simpel: Für 7000 EUR fliegst du nach HKG nur, wenn es die Firma zahlt. Oder wenn es Teil deines Geschäftsmodells ist. Dass LH bei den Preisen völlig überzieht ist seit längerem bekannt. Als Privatreisender lege ich wert auf Qualität und Preis. Bekomme ich bei CX, die Aria-Suite ist ganz gut, würde ich LH Allegris vorziehen.

    • Ja, aus Transparenzgründen wäre durchaus erwähnenswert gewesen, dass die 7.000 Euro vermutlich nicht privat verauslagt wurden, sondern entweder die Firma oder der Mandant bezahlt hat.

  12. Was soll man schon zu einem Reisenden sagen, der den Dreamliner allen Ernstes für das beste Flugzeug hält? Der Dreamliner ist einfach nur billig, deshalb lieben ihn die Airlines, für die Kunden sind Airbus A350 und A380 viel besser, weil mehr Platz, viel leiser und im A380 unübertroffen ruhige, stabile Fluglage selbst in Turbulenzen. In den Dreamliner passt keine QSuite, das sagt alles, weil zu eng. Nein, der Airbus A350 ist dem Dreamliner in Sachen Komfort und Platz haushoch überlegen, er kostet halt mehr, das ist sein einziger Nachteil.

  13. na die Kommentare hier sind das beste, mit 14 Tage im Vorlauf, muss man recht hohe Preise bezahlen. Mit dem Vorlauf bezahlt man auch bei CX 6000€ in der Buisiness.
    Wer Den Dreamliner und den A350 kennt, weiß das der Dreamliner einem Passagier das bessere Raumgefühl bietet, okay er ist etwas lauter.
    Aber in der Summe ein guter Bericht, ich lese es gerne. 😀

    • Ich hatte es weiter oben schon geschrieben. Genau im selben Zeitraum habe ich nach denselben Flügen gesucht und CX hätte ab FRA 4000€ gekostet. Ich vermute es wurde gar nicht gesucht, sondern einfach gebucht… Ist aber auch egal. Hier wurde für ein Dacia ein Mercedes Preis bezahlt, das ist bei mir aus dem ganzen Artikel hängen geblieben.

    • Das ist natürlich Unfug, der A350 bietet den Passagieren das bessere Raumgefühl, da er die deutlich breitere und höhere Kabine hat. Die QSuite passt nur in den A350 nicht in die 787. Zudem gibt es den A350 auch mit elektrisch dimmbaren Scheiben oder den fehlenden Overhead Bins in der Kabine, das liegt nur an der Fluggesellschaft, was sie bestellt.

    • Und selbst wenn CX an den Daten 6k aufgerufen hat, 6k sind über 1k günstiger als 7+k für LH. Da gebietet schon das Wirtschaftlichkeitsgebot, CX zu buchen und nicht LH. Aber was interessiert schon ein Tausender, wenn andere löhnen dürfen…

      • Willkommen in der Welt der Firmenpolicies, wo man oft nur LH oder AF oder andere, bestimmte Airlines buchen darf. Oder nur eine Allianz oder oder oder. Dazu kommen Koop. Verträge usw.
        Man merkt, dass du kaum bis gar nicht beruflich reist, sorry. Und der letzten Kommentar klingt sehr nach Sozialneid.

        • Hier wird ja mal richtig abgedriftet und immer mehr unterstellt. Es ist eine Kommentarfunktion zu einem Reisebericht, der sich eher wie eine Werbesendung für LH liest. Und der Kritikpunkt war, dass der Autor die 7k für diesen Flug als gerechtfertigt angepriesen hat. Und das ist es definitiv nicht! Egal, wie man es dreht und wendet. 7000€ sind einfach ein unangemessener Preis für diese Leistung und das triggert hier die meisten. Als Vergleich wurden andere Airlines angebracht, die eine bessere Leistung zu einem besseren Preis im selben Zeitraum angeboten haben (wie ich schon geschrieben habe, habe ich selbst danach gesucht vor einem Monat). Alles weitere sind Unterstellungen, Vermutungen und Interpretationen, der Firmenpolicies, Buchungsmöglichkeiten usw. Und ja, wenn man weiß, dass es auch anders geht, neigt man schnell dazu dem Verfasser dieses Beitrags eine gewisse Ignoranz zu unterstellen. Aber nur beruhend auf die hier preisgegebenen Informationen.

          • Unangemessen, (un-)gerechtfertigt, besser, schlechter…alles Wörter die man prima für die Darstellung seiner individuellen Auslegung nutzen kann. Deine Meinung darfst Du natürlich gerne haben, sie ist aber nicht automatisch als die einzig korrekte darzustellen. Dann wären wir wohl bei Intoleranz.

            Und getriggert von der Zahl 7000 werden hier tatsächlich nur wenige, inklusive Deiner Wenigkeit, die sich dann auch noch zu unsachlichen Wertungen verleiten lassen. Peinlich!

            • „Und getriggert von der Zahl 7000 werden hier tatsächlich nur wenige…“
              Nämlich diejenigen, die in nicht unerheblichem Maße Flüge aus eigener Tasche bezahlen. Denen, wo jemand anders zahlt, sind die Preise naturgemäß egal. Da es ist sogar noch ein Bonus, wenn nebenbei noch das eigene Punkte- und Meilenkonto fleißig gefüttert wird.

              • Du scheinst tatsächlich ein massives Problem mit Leseverständnis zu haben. Daher ist es auch sinnlos sich weiter mit Deinen kindlichen Ausführungen zu diesem Thema zu beschäftigen und hier die Kommentarspalten zuzumüllen. Adios!!

  14. LH verkauft 28 Allegris-Sitze à 7-8 k€.
    Cathay verkauft 45 Aria-Suiten à 2,5-6 k€, im Schnitt geschätzt 4 k€.

    Bedeutet, dass LH mit weniger Personal und weniger Kabinenfläche den gleichen Umsatz und mehr Gewinn erwirtschaftet. Solange die Kunden das mitmachen, macht das Management alles richtig. Was ich als Aktionär bevorzuge, weis ich. Was ich als Fluggast bevorzuge, auch.

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