Sind das die 10 besten First Class Lounges der Welt?

Lufthansa First Class Terminal

Es gibt nicht mehr viele Fluggesellschaften, die noch eine echte First Class haben. Diese bieten ihren exklusivsten Gästen aber nicht nur über den Wolken einen besonderen Service. Das First-Class-Erlebnis soll schon am Boden beginnen, dafür sorgen eigene Check-in-Bereiche, persönliche Begleitung, Restaurants auf Spitzenniveau, private Schlafzimmer und zum Teil auch ein Transfer mit der Limousine. Doch welches ist die beste First Class Lounge der Welt?

Bei den Skytrax World Airline Awards 2026 wurde Cathay Pacific in Hongkong auf den ersten Platz gewählt, gefolgt von Lufthansa in Frankfurt und Air France in Paris. Eine wirklich objektive Antwort lässt sich aber kaum geben, denn die Einrichtungen unterscheiden sich bei Konzept, Leistungen und Schwerpunkten deutlich.

Wir haben uns daher mit zehn außergewöhnlichen First Class Lounges beschäftigt, einige davon konnten wir bereits selbst testen. Unsere Auswahl ist bewusst kein Ranking und unabhängig von der Skytrax-Wertung – die Reihenfolge stellt also keine Platzierung dar. Am Ende interessiert uns natürlich Eure Meinung: Welche Lounge fehlt in der Liste?

Das Wichtigste auf einen Blick:

✈️ Wir haben zehn außergewöhnliche First Class Lounges ausgewählt – eine feste Rangfolge gibt es bewusst nicht.
🥂 Restaurants, Champagner, Spa-Behandlungen und private Schlafzimmer gehören bei einigen Kandidaten zum Angebot.
🚘 Lufthansa und Air France heben sich insbesondere durch das gesamte First-Class-Bodenerlebnis ab.

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Lufthansa First Class Terminal, Frankfurt

Eigentlich ist die Einrichtung von Lufthansa in Frankfurt gar keine klassische Lounge. First Class Passagiere und berechtigte HON Circle Member können das reguläre Terminal weitgehend umgehen und stattdessen direkt zum separaten First Class Terminal fahren. Dort werden die notwendigen Formalitäten erledigt, es gibt eine eigene Sicherheitskontrolle und natürlich einen Loungebereich.

Zum Angebot gehören unter anderem ein Restaurant mit À-la-carte-Service und Buffet, eine Bar, Bäder mit der berühmten Lufthansa-Ente, Ruheräume und eine Cigar Lounge. Das eigentliche Highlight kommt allerdings erst zum Schluss: Wenn der Flug zum Boarding bereit ist, werden die Gäste direkt zum Flugzeug gefahren.

Review: Lufthansa First Class Terminal Frankfurt

Air France La Première Lounge, Paris

Air France hat in der letzten Zeit viel in das Produkt investiert, eine neue Kabine gestaltet und auch die Lounge modernisiert. Das La-Première-Erlebnis am Boden wurde weiter verbessert. Highlights sind das Restaurant und ein Sisley Spa, es gibt zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten.

Noch exklusiver geht es (gegen Aufpreis) in den privaten La-Première-Suiten zu. Der Zugang zur eigentlichen Lounge ist ohnehin sehr restriktiv, da Air France nur eine kleine Zahl an La-Première-Plätzen anbietet. Genau das sorgt aber auch dafür, dass die Lounge ihren sehr exklusiven Charakter behalten kann.

So sieht es in den neuen Air France First Class Suiten am Flughafen Paris Charles de Gaulle aus. Fotos: Air France

Wir konnten die Lounge (vor der Renovierung) selbst besuchen:

Review: Air France La Première Lounge Paris Charles de Gaulle.

SWISS First Class Lounge, Zürich

Die SWISS First Class Lounge im Dock E gehört zu den Einrichtungen, bei denen man problemlos mehrere Stunden verbringen kann. Ein Highlight ist die große Terrasse mit Blick auf das Vorfeld (und bei entsprechendem Wetter bis zu den Alpen). Außergewöhnlich sind die privaten Schlafzimmer, diese erinnern eher an ein gutes Hotelzimmer als an einen klassischen Ruheraum am Flughafen.

Gastronomisch bewegt sich SWISS auch auf hohem Niveau. Im Restaurant werden die Gerichte frisch zubereitet und am Platz serviert, hinzu kommt eine umfangreiche Auswahl an Weinen und anderen Premiumgetränken.

Review: Swiss First Class Lounge E Zürich

SWISS First Class Lounge E Zürich
SWISS First Class Lounge E

Cathay Pacific The Pier & The Wing, Hongkong

Cathay Pacific macht die Auswahl etwas schwieriger, denn am Heimatflughafen Hongkong gibt es gleich zwei First Class Lounges. „The Pier“ wirkt mit seinen unterschiedlichen Räumen eher wie ein Hotel oder Wohnzimmer als wie eine Flughafenlounge. Es gibt ein Restaurant mit À-la-carte-Service, eine große Bar, Duschen, Rückzugsmöglichkeiten mit Vorfeldblick und einen Spa-Bereich. Bei meinem eigenen Besuch hat mir The Pier insbesondere wegen der wohnlichen Atmosphäre sehr gut gefallen.

Review: Cathay Pacific „The Pier“ First Class Lounge in Hongkong

Inzwischen ist allerdings auch „The Wing, First“ wieder ein ernsthafter Konkurrent. Cathay Pacific hat die Lounge komplett neu gestaltet und in diesem Jahr wiedereröffnet. Damit haben First Class Passagiere und berechtigte Fluggäste nun wieder die Qual der Wahl zwischen zwei sehr unterschiedlichen First Class Lounges.

Cathay Pacific The Pier First Class Lounge Hongkong
Cathay Pacific „The Pier“ First Class Lounge in Hongkong, Foto: Robert

Singapore Airlines The Private Room, Singapur

Singapore Airlines hat am Flughafen Changi mehrere Lounges, „The Private Room“ ist die exklusivste Einrichtung, die Lounge ist grundsätzlich den eigenen First- und Suites-Passagieren vorbehalten. Nach der Renovierung präsentiert sich The Private Room modern und elegant. Im Mittelpunkt steht das Restaurant mit À-la-carte-Service, dazu kommen hochwertige Getränke, zahlreiche abgeschirmte Sitzbereiche und private Ruheräume. Auf einen Limousinen-Transfer zum Flugzeug wie bei Lufthansa oder Air France muss man in Singapur verzichten. Auch The Private Room haben wir getestet:

Review: Singapore Airlines neuer Private Room.

Singapore Airlines The Private Room
Singapore Airlines Private Room.

Qatar Airways Al Safwa First Class Lounge, Doha

Wer die Al Safwa First Class Lounge in Doha zum ersten Mal betritt, könnte sich auch in einem Museum wähnen. Riesige Räume, hohe Decken, Kunstwerke und sehr viel freie Fläche sorgen für eine Atmosphäre, die mit einer klassischen Flughafenlounge nur wenig gemeinsam hat.

Zum Angebot gehören ein rund um die Uhr geöffnetes Restaurant, mehrere Barbereiche, ein Spa mit Jacuzzi und private Schlafzimmer mit eigenem Badezimmer. Gerade bei einem längeren Aufenthalt in Doha können diese ein enormer Vorteil sein.Ganz perfekt ist die Lounge trotzdem nicht. Bei unseren Besuchen war der Service teilweise wechselhaft.

Review: Al Safwa First Class Lounge Doha (DOH)

Qantas First Lounge, Sydney

Qantas betreibt an mehreren Flughäfen eigene First Class Lounges, die Einrichtung am Heimatflughafen Sydney gehört aber zu den bekanntesten. Schon durch die großen Fensterfronten und den Blick auf das Vorfeld hebt sich die Lounge von vielen anderen Einrichtungen ab. Neben dem guten Restaurant kann man auch ein Spa nutzen.

Interessant ist die Qantas Lounge auch wegen ihrer Zugangsregeln. Nicht nur First Class Passagiere dürfen hinein, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch oneworld Emerald Statuskunden, selbst wenn diese in der Business oder Economy Class unterwegs sind. Die Einrichtung und der Service sind aber auch an anderen Standorten ziemlich gut:

Review: Qantas First Class Lounge Singapore

Review: Qantas First Class Lounge in Los Angeles

Emirates First Class Lounge, Dubai

Die Emirates First Class Lounge im A Concourse ist derart groß, dass sie sich über fast eine komplette Terminalebene erstreckt. Je nach Abfluggate können Gäste sogar direkt aus der Lounge in das Flugzeug einsteigen. Es gibt Restaurants mit À-la-carte-Angebot, Bars, Ruhezonen und zahlreiche weitere Einrichtungen. An Platz mangelt es entsprechend selten. Die enorme Größe ist aber auch eine Schwäche. Bei unserem Besuch wirkte die Lounge stellenweise eher wie ein besonders exklusiver Teil des Terminals als wie eine gemütliche Lounge.

Review: Emirates First Class Lounge in Dubai Terminal A

Etihad Airways First Class Lounge, Abu Dhabi

Mit dem Umzug in das neue Terminal A hat Etihad auch eine neue First Class Lounge eröffnet. Die Einrichtung befindet sich innerhalb des großen Lounge-Komplexes, ist aber als eigener und deutlich exklusiverer Bereich ausgeführt. Das Design ist hochwertig und modern, im Restaurant gibt es À-la-carte-Service und auch bei den Getränken wird einiges geboten. Je nach Gate kann das Boarding direkt aus dem Lounge-Bereich erfolgen. First Class Gäste können außerdem eine kurze kostenlose Spa-Anwendung nutzen.

Im Gegensatz zu einigen anderen Kandidaten fehlen allerdings richtige Schlafzimmer, Etihad setzt stärker auf hochwertiges Essen, Getränke, Service und eine ruhige Atmosphäre.

Review: Neue Etihad Airways First Class Lounge in Abu Dhabi

Japan Airlines First Class Lounge, Tokio Haneda

Die JAL First Class Lounge in Haneda konnte ich kürzlich erst selbst besuchen. Sie ist ziemlich groß und besteht aus mehreren Bereichen, die jeweils einen ganz eigenen Charakter haben. Zu meinen Highlights gehörten die RED SUITE und JAL’s SALON. Letzteres befindet sich eine Etage höher und bietet eine große Bar mit japanischen Spirituosen, Craft Beer, Whisky, Gin und Kaffeespezialitäten.

Gastronomisch wird einiges geboten, im Sushi Tsurutei wird frisches Sushi serviert, weitere warme Gerichte und Desserts können unkompliziert bestellt werden. Hinzu kommen Buffetbereiche, hochwertige Getränke, Massagesessel, Schließfächer und Rückzugsmöglichkeiten. Der Service war bei unserem Besuch typisch japanisch zurückhaltend, dabei aber extrem effizient und freundlich.

Review: JAL Japan Airlines First Class Lounge Tokyo Haneda – Erstklassig!

Welche First Class Lounges fehlen?

Zehn Lounges auszuwählen bedeutet zwangsläufig, dass einige interessante Kandidaten fehlen. Eine davon ist die ANA Suite Lounge in Tokio Haneda. Auch diese haben wir vor vielen Jahren besucht und als sehr angenehm erlebt. Beim Angebot und den außergewöhnlichen Extras können andere Lounges inzwischen aber noch etwas mehr bieten.

Review: ANA Suite Lounge Tokyo Haneda

Besonders interessant ist inzwischen auch Air India in Delhi. Im Februar 2026 wurde dort die neue Maharaja Lounge eröffnet. Innerhalb der etwa 16.000 Quadratfuß großen Einrichtung gibt es einen separaten Bereich namens „Air India First“. Dieser verfügt unter anderem über eine eigene Crystal Bar und Sleep Suites. Unser bisheriges Air-India-Lounge-Review stammt noch aus dem Jahr 2018 und beschreibt die alte Einrichtung – damals fiel unser Urteil alles andere als begeistert aus. Die neue Lounge hat damit allerdings nichts mehr gemeinsam.

Auch andere Blogs kommen bei der Auswahl zu teilweise ähnlichen Ergebnissen. OMAAT zählt in seiner aktuellen Zusammenstellung auch die neue Air India First Class Lounge in Delhi auf. Die genaue Reihenfolge ist letztlich aber Geschmackssache – und genau deshalb verzichten wir hier bewusst auf ein Ranking.

Sind das die 10 besten First Class Lounges der Welt? | Frankfurtflyer Kommentar

Was ist nun die beste First Class Lounge der Welt? Diese Frage lässt sich für mich nicht beantworten, dafür unterscheiden sich die Konzepte aber auch die persönlichen Erwartungen zu stark. Wer einen möglichst nahtlosen Ablauf vom Eintreffen am Flughafen bis zum Flugzeug möchte, dürfte insbesondere das Lufthansa First Class Terminal und das La-Première-Erlebnis von Air France schätzen.

Wer einen langen Aufenthalt hat und schlafen möchte, findet bei SWISS oder Qatar Airways wiederum Möglichkeiten, die manche anderen Lounges nicht bieten. Auch beim Essen, den Getränken und der Atmosphäre setzen die Airlines unterschiedliche Schwerpunkte. Mir persönlich gefallen wohnliche Einrichtungen, wobei ich von keiner Lounge, die ich selbst besuchen durfte wirklich enttäuscht war.

Welche ist für Euch die beste First Class Lounge der Welt – und welche fehlt in unserer Auswahl?

18 Kommentare

  1. „Wer einen möglichst nahtlosen Ablauf vom Eintreffen am Flughafen bis zum Flugzeug möchte, dürfte insbesondere das Lufthansa First Class Terminal …“
    Das gilt – wie so vieles bei LH – leider nur eingeschränkt. Wer nämlich mit einem Zubringer in FRA ankommt (z.B. bei A38) darf erstmal zum Ausgang latschen. Dann raus und bei Wind und Wetter zum FCT. Dort wieder SiKo. Nahtlos ist anders.
    Dagegen sind die maximalen Laufwege in SIN (wo ja der fehlende Limousinentransfer bemängelt wird) deutlich kürzer. Und alles klimatisiert.

    • Hier geht es primär um die, die ihre Reise in Frankfurt starten.
      Für die umsteigenden Passagiere sind die First Class Lounges gedacht.

      Wie gesagt- es lässt sich nicht alles miteinander vergleichen.

      In Singapur bin ich auch schon ewig weit zum Gate gelaufen und dann muss man noch durch die Sicherheitskontrolle. Auch nicht so rosig.

      • Dazu kommt, dass Lufthansa für diesen Umstand nix kann. Kommt man auf einer Außenposition an, so wird man sogar von einer Limousine abgeholt, allerdings trotzdem nur zu den regulären Drop-off points gebracht, da man das FCT aus rechtlichen Gründen nicht direkt ansteuern darf.
        Wie du ebenfalls richtigerweise sagst, gibt es dazu die FC Lounges, die den Fußweg kürzer machen. Das First Class Terminal ist in erster Linie auch zum Einchecken/Abfliegen da, nicht zum Umsteigen.

        • LH kann nichts dafür? Ich liebe diese Ausreden. Ist es ihr Main Hub oder nicht?
          Ich wurde kürzlich in IST mit nem Buggy von D nach B gebracht. Scheinbar gibts da keinen direkten Fahrweg, also fuhren wir erst vor bis zum Fahrstuhl, dann damit nach oben und anschließend mit nem anderen Buggy nach B.
          Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Aber scheinbar nicht im Hause LH.

          • Die Bundespolizei erlaubt dies nicht, so einfach ist das. Was das nun mit der Tatsache, dass FRA der Main Hub zu tun hat, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Aber erst einmal eine steile Behauptung aufstellen, die man sich von Fakten natürlich nicht beeinflussen lässt.

            • Die Bundespolizei verbietet also z.B. einen Buggy-Service vom Terminalausgang zum FCT, obwohl der Straßenverkehr vor dem Terminal gar nicht ihr Zuständigkeitsbereich ist?

              Steile Behauptung. Aber typisch deutsch verhindert ein „geht nicht“ sämtliche kreativen Denkprozesse und spart in diesem Fall auch noch Geld. Dem Fluggast wird erklärt, dass die arme LH ja gar nichts dafür kann und gut ist.

      • In Changi ewig weit zum Gate laufen kann man natürlich machen, muss man aber nicht.
        Die weiteste Entfernung von den T3 Lounges dürfte Gate D49 sein. Bedeutet 2min Fußweg durchs T3 Mainbuilding, dann mit der Bahn zum T2 und danach zum T1. Dann weitere 3min Fußweg zum Gate. Macht bezüglich Fußweg zusammen 5min. Wer dann noch so losgeht, dass er 5min nach Boardingbeginn am Gate ankommt, braucht für die Siko nicht länger als im FCT.

        Alles in allem wesentlich entspannter als in FEA von A38 zum FCT.

        • SIA bietet m.E. in der First außer dem Private Room gar nichts. Waren morgens als erste da und konnten erst nach 1,5 h duschen, weil zunächst niemand da war, um unseren Wunsch aufzunehmen – und dann hatte man schon andere Gäste eingeteilt.
          Den Private Room fand ich zu dunkel und es gibt gar kein Tageslicht; das fand ich eher bedrückend. Da hilft eine noch so edle Ausstattung nichts.
          Auch gab es kein Priority Boarding für 1. Class Gäste, wir mussten auf uns aufmerksam machen und uns hat auch niemand zum Flugzeug geführt – ganz im Unterschied in Frankfurt. Insgesamt ein dürftiges Bild von SIA an ihrem Main Hub.
          Also: Das Gras ist beim Nachbarn nicht immer grüner

          • Singapur als Nachbarn zu bezeichnen wäre nicht mal Wilhelm II in den Sinn gekommen…
            Aber ich stimme dem dazu. Fand den Private Room auch nicht so toll und mehr isoliert, als besonders. Dafür war aber der Service bei uns und dann natürlich das Kabinenprodukt im A380 wirklich 1st Class.

          • Ich hab ja auch nirgends behauptet, dass die SQ Lounge das non plus ultra wäre.
            Ich hab nur die pauschale Aussagen „kein Limousinentransfer wie bei LH“ und „in Changi ewig weit laufen“ relativiert.

      • Auch wenn ich in Frankfurt starte (ankommend mit der S-Bahn) muss ich erstmal den Weg zum FCT rüber laufen, dazu kommen die veralteten Scanner der Security bei denen immer noch die 100ml Flüssigkeits-Regel gilt.
        Das FCT empfand ich stets als dunkel und trist und den Service und die Speisen im Restaurant im Vergleich zu den First Lounges am MUC als deutlich schlechter.
        Finde die FCL in A und B (je nach Abflug) angenehmer als das FCT. Das einzige Problem ist die zumeist deutlich längere Zeitdauer bei der Security im Main Terminal im Gegensatz zum FCT – dafür gibts die neueren Scanner….

  2. Um ehrlich zu sein, stehen die First Class Lounges in FRA dem FCT in nichts nach. Oft ist es dort auch viel ruhiger, gerade vormittags, wenn die ganzen USA Flieger starten.

    • in den FCL wird man bei Nicht-Außenposition aber auch nicht abgeholt (mir jedenfalls noch nie passiert). Man muss selbstständig zum Gate, und wenn sich das Boarding entgegen der Anzeige mal wieder verzögert steht man da schon gerne mal 10min rum. Ein echtes Manko gegenüber dem FCT.

      • Also ich wurde im Juni ankommend von DUS auf der Außenposition im 7er BMW abgeholt, zum Terminal B gefahren (ja, dort durch die allgemeine Passkontrolle und dann 200m zur FCL) und von dort dann nach Beginn des Boarding zu meinem Flieger nach EWR bei den Z Gates gefahren. Beim Transfer zum Flieger gibt es einen direkten Aufzug von der Lounge zum Auto, wie im FCT.

        • es ist eben die Konstellation, kein durchgängiges Angebot. Wärest du bei Gate A irgendwas angekommen hättest du laufen dürfen, das gleiche wenn der Abflug bei B irgendwas gewesen wäre.

  3. Ich kenne lediglich die First Class Lounge in München von 2 Besuchen. Nett. Insbesondere wenn gerade Oktoberfest ist und die Lounge entsprechend dekoriert wurde und viele zusätzliche Süßigkeiten anbietet.
    Der oben offene Außenbereich ist zwar ganz nett, es stinkt dort aber gewaltig nach Kerosin.
    Und eine Ente gab es dort auch für mich 🙂 Allerdings erst auf Nachfage.
    Ja, mit einem „dicken“ BMW wurde ich auch vom Zubringerflug abgeholt und zur Lounge gebracht. Zum Weiterflug mit dem A380 dann allerdings im MiniBus.

    Vor dem Rückflug in Delhi z.B. war gar nix mit einer entsprechenden Lounge. Dort gab es zwar einen „personal Assistant“ aber nur einen riesigen „Wartesaal“ mit gefühlt hunderten Leuten drin.

    Ansonsten muss man schlicht mit dem zufrieden sein, was man bekommt. Was nützt mir die tollste First Class Lounge der Welt, wenn diese tausende Kilometer entfernt ist und ich dort üblicherweise gar nicht vorbei komme.

  4. Ich durfte erst vor 2 Wochen mal wieder ein paar Stunden im „Private Room“ verbringen und positiv über ein paar Anpassungen überrascht. Die Champagner Auswahl wurde mit „KRUG“ erweitert und bietet zu dem mit dem Taittinger comtes de Champagne damit wirklich eine sehr hochpreisige Auswahl. Es nun jedoch auch Boarding Assistenz, welche einen dann mit Buggies zum Gate fahren. Letzteres ist natürlich nicht so exklusiv wie bei LH oder vor allem AF. Im „Private Room“ könnte die Menu-Auswahl ein wenig abwechslungsreicher sein, aber Qualität ist überzeugend. Was leider im Artikel btw fehlt, dass AF bei La Premiere jeden Gast persönlich abholt und auch zum Flugzeug (meist in Porsche Cayenne) chauffiert – unabhängig ob Außenposition und wie erwähnt getrennt und nicht in Gruppen. Für mich ist das Bodenprodukt bei AF aktuell Exklusivste von allen – aber auch LX, LH, und wie erwähnt SQ sind alle samt stark.

    • Mit dem Buggy hat SQ dann wohl die Lücke endlich geschlossen. Wer da dann immer noch die Limousine vermisst braucht die wohl weniger für die Bequemlichkeit als für sein Ego.

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