KLM doktert schon seit über einem Jahr an einem neuen Servicekonzept für die Economy Class. Die SkyTeam-Airline will auf Europaflügen ein Buy-on-Board-Konzept etablieren und diverse Mahlzeiten, Snacks und Getränke gegen Aufpreis anbieten. Derzeit testet KLM den Verkauf auf mehreren Routen von und nach Amsterdam, das „Grand Café“ könnte in Kürze auf alle Kurz- und Mittelstrecken ausgeweitet werden.
🥪 KLM testet Buy-on-Board: Snacks, Mahlzeiten und Getränke gegen Aufpreis auf Europaflügen.
☕ Kostenlose Basis bleibt: Getränk und kleiner Snack weiterhin inklusive.
✈️ Ausbau geplant: Einführung auf gesamtem Europanetz steht möglicherweise kurz bevor.
Bereits seit Februar 2025 experimentieren Air France und KLM mit einem neuen Bordservice auf ausgewählten Europastrecken. Das klassische kostenlose Angebot könnte also minimiert oder ganz gestrichen werden, stattdessen würde es dann zusätzliche Optionen gegen Cash geben. In der aktuellen Testphase, die noch bis zum 25. April 2026 läuft, wird das Konzept auf Flügen nach und ab Birmingham, Helsinki, Madrid, Oslo und Valencia erprobt.
KLM plant radikale Änderung: „Buy on Board“ statt Gratis-Snacks
In der Testphase wird weiterhin eine kleine kostenlose Basisverpflegung angeboten. Fluggäste erhalten nach dem Start ein Getränk inklusive Kaffee, Tee, Apfelsaft und Wasser. Dazu wird ein kleiner Snack wie etwa ein Keks oder ein kleines Gebäck gereicht. Darüber hinaus können Passagiere zusätzliche Produkte aus einer erweiterten Menükarte kaufen. Dazu zählen unter anderem warme Snacks, Sandwiches, Wraps oder auch alkoholische Getränke wie Wein.
Appetit auf etwas mehr? Entdecken Sie eine größere Auswahl an Speisen und Getränken aus unserem kostenpflichtigen Angebot. Ob Sie Lust auf ein Fladenbrot mit Huhn und Tzatziki, einen Wrap mit frischem Lachs und Ei oder ein Glas Wein haben – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
À-la-carte-Menü auf Vorbestellung
Neben dem klassischen Buy-on-Board-Angebot wird auch ein À-la-carte-Menü auf Vorbestellung angeboten. Reisende können vor dem Flug kostenpflichtige Mahlzeiten auswählen, die dann an Bord bereitgestellt werden. Der Preis für diese Gerichte liegt derzeit bei 12,50 Euro. Im Sortiment ist unter anderem ein vegetarisches, ein japanisches, ein indonesisches und das italienische Menü mit Antipasti, Cannelloni in einer Arrabbiata-Sauce, Tiramisu und einem Aperol Spritz.

Ob und wann das neue Servicekonzept flächendeckend eingeführt wird, ist noch offen. Die aktuelle Testphase gilt laut LoyaltyLobby als finaler Schritt vor einer möglichen Ausweitung auf das gesamte Europanetz.
KLM verkauft nun Getränke & Snacks auf Kurz- und Mittelstrecken | Frankfurtflyer Kommentar
KLM folgt einem Branchentrend, immer mehr Netzwerkcarrier verabschieden sich auf der Kurzstrecke vom kostenlosen Service und orientieren sich stärker an Low-Cost-Modellen. Die Niederländer haben sich in diesem Punkt lange von der Konkurrenz abgehoben, das scheint bald vorbei zu sein.
Die Testphase dauert aber ziemlich lange, in Amsterdam scheint man sich mit der Umstellung in Richtung Billigflieger schwer zu tun. In der Zwischenzeit hat man es auch schon mit neuen Tarifen ohne Handgepäck, Loungezugang für Vielfliegende oder Statuspunkten probiert, hier ist man aber schon teilweise wieder zurückgerudert.
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