Lufthansa wird 2026 100 Jahre alt und damit steht aktuell alles im Zeichen der Zahl 100. Daher hat man bei Lufthansa auch den Slogan ausgegeben „100 neue Flugzeuge in 100 Wochen“ und dies beschreibt die aktuelle Flottenmodernisierung, welche dringend nötig ist, auch wirklich gut. Der Kranich will in den kommenden zwei Jahren im Schnitt jede Woche ein Flugzeug neu in die Flotte bringen, was ein Umfang ist, den man so bei Lufthansa auch noch nie in den letzten 100 Jahren gesehen hat.
✈️ 100 Flugzeuge in 100 Wochen: Lufthansa will zum 100-jährigen Jubiläum die größte Flottenmodernisierung ihrer Geschichte umsetzen.
🌍 Neue Langstreckenjets: Airbus A350-1000, Boeing 787-9 und möglicherweise auch Boeing 777-9 sollen die Langstreckenflotte modernisieren und ältere Flugzeuge ersetzen.
🛫 Neue Kurzstreckenflotte: Lufthansa City Airlines erwartet den Airbus A220-300, Eurowings die Boeing 737 MAX 8 – zusätzlich kommen zahlreiche Airbus A320neo und A321neo.
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Dabei ist Lufthansa hier aber auch etwas von der Geschwindigkeit abhängig, mit welcher die Hersteller die Flugzeuge an Lufthansa ausliefern können und hier werden immer wieder Verspätungen gemeldet, allerdings soll es nun tatsächlich wirklich schnell gehen und Airbus und Boeing werden Dutzende Flugzeuge in den kommenden Wochen und Monaten an Lufthansa ausliefern.
Besonders spannend sind natürlich die neuen Langstreckenflugzeuge, die man erwartet. Das wichtigste neue Langstreckenflugzeug, das Lufthansa hier in den kommenden Wochen schon erhalten wird, ist der Airbus A350-1000. Die Auslieferung des ersten Flugzeuges wird bis November erwartet und mindestens fünf weitere Exemplare sollen recht zügig folgen.

Genutzt werden die Airbus A350-1000 nun vorrangig auch, um die Kapazitäten der Airbus A340-600 endlich zu ersetzen, welche mit ihren vier Triebwerken als sehr kerosinhungrig gelten. Bestellt sind hier aber 15 Exemplare, die auch alle zu Lufthansa in München kommen werden und langfristig auch den Airbus A380 ersetzen sollen, allerdings nicht innerhalb der kommenden 100 Wochen, denn der Lufthansa Airbus A380 wird wohl noch bis Mitte der 2030er Jahre im Einsatz bleiben.
Grundsätzlich soll in den kommenden 100 Wochen auch eine nicht unerhebliche Zahl von Boeing 777-9 geliefert werden, allerdings ist dieses Flugzeug mit einem gewissen Fragezeichen zu sehen, denn es kämpft bei der Zulassung mit anhaltenden Verspätungen und auch für den Sommer 2027 will Lufthansa noch nicht hiermit planen. In den kommenden zwei Jahren sollten aber (hoffentlich) einige Boeing 777-9 ausgeliefert werden.

Wenn die Zulassung für die Boeing 777-9 dann endlich vorliegt, soll sie auch sehr zügig ausgeliefert werden und man hofft darauf, dass es so schnell geht wie bei der Boeing 787-9, die man teilweise im 2-Wochen-Takt erhalten hat und auch weiterhin noch bekommt. Binnen eines Jahres wurden hier 14 neue Boeing 787-9 an Lufthansa ausgeliefert, was tatsächlich auch für Lufthansa ein gewisser Kraftakt war, denn es ist recht aufwendig, so viele neue Flugzeuge (insbesondere auch eines neuen Typs) in die Flotte und die Flugpläne zu integrieren.
Neben den komplett neuen Flugzeugtypen wie dem Airbus A350-1000 und der Boeing 787-9 sollen aber auch noch weitere Airbus A350-900 und Boeing 787-9 in den kommenden 100 Wochen an die Lufthansa Gruppe geliefert werden.
Auch viele neue Kurzstreckenflugzeuge werden kommen
Während man natürlich sehr dazu neigt, auf die schönen, großen, neuen Langstreckenflugzeuge zu schauen, passiert besonders auch in der Kurzstreckenflotte einiges und zumindest bei der Stückzahl werden von den 100 neuen Flugzeugen wohl auch die Mehrzahl Schmalrumpfflugzeuge sein.
Alleine für die Airbus A320neo und A321neo Flotte stehen noch über 40 Flugzeuge in den Orderbüchern von Airbus, wobei diese nicht alle an Lufthansa selbst, sondern auch an die Töchter gehen werden.
Das wohl aber wirklich spannende und wichtige neue Kurzstreckenflugzeug, welches auch bald im Lufthansa Blau fliegen wird, ist der Airbus A220-300. Zwar gibt es diesen Flugzeugtyp schon in der SWISS und ITA Airways Flotte, allerdings hat man 40 Exemplare fest bestellt, welche alle bei Lufthansa City Airlines zum Einsatz kommen sollen und hier vor allem den Airbus A319 bei Lufthansa ersetzen werden. 20 weitere Exemplare könnte man noch über Optionen ziehen.

Neben dem Airbus A220-300 bei Lufthansa City wird es aber auch bei Eurowings einen komplett neuen Flugzeugtyp im Jahr 2027 geben und hier erwartet man im kommenden Jahr dann die erste von 40 bestellten Boeing 737MAX8.
Mit der Boeing 737MAX8 wird Eurowings auch voraussichtlich das „kurze“ Langstreckennetz weiter ausbauen können, denn die Boeing 737MAX8 kann etwa eine Stunde länger fliegen als der Airbus A320neo, mit welchem Eurowings inzwischen auch Flüge beispielsweise nach Dubai durchführt.
Ob die Boeing 737MAX8 dann auch die Premium Biz Sitze, also die „richtigen“ Business Class Sessel an Bord haben wird, die man gegen Aufpreis reservieren kann, bleibt abzuwarten.

Lufthansa erwartet 100 neue Flugzeuge in den kommenden 100 Wochen | Frankfurtflyer Kommentar
Es hört sich erst einmal wie ein Werbeslogan an: „100 Flugzeuge in 100 Wochen zum 100. Geburtstag“ und natürlich ist es dieses Wording auch, aber dies sollte die Tatsache nicht schmälern, dass es die größte Flottenmodernisierung in der Geschichte der Lufthansa ist.
Ein neues Flugzeug pro Woche über einen Zeitraum von etwa 2 Jahren ist durchaus bemerkenswert und auch für eine Airline selbst ein Kraftakt, denn die Übernahme von Flugzeugen selbst ist schon aufwendig und dann muss man diese auch in die eigenen Flotten integrieren.
Klar ist aber auf jeden Fall, es kommen VIELE neue Flugzeuge und damit auch neue Produkte für die Passagiere, was sicherlich eine gute Nachricht ist, denn dass man nun so umfangreich die Flotte erneuern muss, liegt natürlich auch darin begründet, dass man einige Flugzeugbestellungen zu weit hinausgezögert hatte.
„Lufthansa wird 2026 100 Jahre alt…“
Und wenn du es noch 100x wiederholst, es wird deswegen nicht richtiger.
Du darfst es sehen wie du willst, die Airline sieht es anders. Warum es dir so wichtig ist, dieses Thema immer und immer wieder aufmachen zu wollen verstehe ich nicht, zumal es nichts mit der Sache zu tun hat.
In der Schule würde man sagen: Thema verfehlt, setzen 6!
Der, der dieses Thema immer wieder aufmacht, bist du, indem du diese Fake News in Dauerschleife wiederholst.
Darf Oma mal?
„100 Jahre Lufthansa“ heißt ja nicht, dass exakt dieselbe Aktiengesellschaft seit 1926 ohne Unterbrechung existiert haben muss. Gemeint ist ein Jubiläum in der Lufthansa-Geschichte. Die erste Deutsche Luft Hansa wurde 1926 gegründet. Ja, die heutige AG geht rechtlich auf die 1953 gegründete LUFTAG zurück und kaufte 1954 Namen, Kranich und Farben der ersten Lufthansa.
Historische Linien über Vorgänger, Fusionen und Marken hinweg sind bei Airlines und in der Wirtschaftsgeschichte insgesamt nun wirklich nichts Exotisches! AEG, Grundig, Mitsubishi oder General Motors zeigen, dass Unternehmen ihre Geschichte trotz Umbrüchen, Neugründungen oder Eigentümerwechseln nicht einfach bei Null anfangen lassen.
British Airways entstand erst 1974 aus BOAC und BEA, verweist aber selbst auf einen Vorläufer von 1919. KLM Cityhopper feierte 2026 60 Jahre seit der 1966 gegründeten NLM, obwohl die heutige Gesellschaft erst 1991 aus der Fusion von NLM Cityhopper und NetherLines hervorging.
Natürlich gibt es viele Firmenhistorien, die von Fusionen und Umbenennungen durchzogen sind. Z.B. auch Mercedes-Benz / Daimler Benz / Daimler Chrysler / usw. Hier gibt es aber eine durchgehende Geschichte ohne jahrelanges Nichts. Zudem hat LH ja auch jahrzehntelang darauf bestanden, dass man mit der alten Lufthansa rechtlich rein gar nichts zu tun hat.
Der zweite Aspekt ist der Name. 1926 flog Luft Hansa. Ja natürlich ist das sehr ähnlich zu Lufthansa, aber beim Standesamt ist Hans-Peter auch was völlig anderes als Hans Peter. Der Erstflug einer Airline namens Lufthansa war aber erst 1933.
Im Artikel ist auch nicht von „100 Jahre Luft()hansa“ die Rede, sondern es heißt wörtlich „Lufthansa wird 2026 100 Jahre alt…“, Eine völlig andere Aussage, und die ist nun mal definitiv falsch. Man stelle sich vor, jemand gründet nächstes Jahr eine neue Airline, kauft den Namen Air Berlin und feiert dann 2029, dass man jetzt 50 Jahre alt wird…
Ich werde nicht über jedes Stöckchen springen, das mir hingehalten wird. Was ich aber noch zum Ausdruck bringen möchte, weil mich hier einiges inhaltlich einfach stört und das korrigiert gehört:
Dass der 100. Geburtstag in mehreren Beiträgen erwähnt wird, ist keine Fake-News-Dauerschleife. Eine Dauerschleife entstünde eher, wenn aus jeder dieser Erwähnungen erneut dieselbe Grundsatzdebatte gemacht würde. 🤓
Die Formulierungen von Christoph in einem Blog sind davon abgesehen nicht als gesellschaftsrechtliches Gutachten zu verstehen. „Lufthansa wird 2026 100 Jahre alt“, „100-jähriges Jubiläum“ oder „100. Geburtstag“ beziehen sich erkennbar auf die seit 1926 erzählte Lufthansa-Unternehmens- und Markengeschichte. Der historische Bruch nach 1945 und die rechtliche Neugründung der heutigen Gesellschaft ab 1953 ändern nichts daran, dass ein Jubiläum diese gesamte Geschichte in den Blick nehmen und dass sich jemand darauf beziehen kann.
Auch das Leerzeichen ändert daran nichts. „Luft Hansa“ war die historische Schreibweise, der Name „Lufthansa“ bezeichnet erkennbar dieselbe historische Markenlinie. Dass sich Schreibweisen, Rechtsformen und Gesellschaften im Lauf eines Jahrhunderts ändern, ist kein Grund, die Vorgeschichte bei einem Jubiläum auszublenden.
Dein Air-Berlin-Beispiel: Nun, es wäre nur dann vergleichbar, wenn die Lufthansa Group lediglich einen stillgelegten Namen erworben hätte und daraus nachträglich eine nicht vorhandene historische Kontinuität ableiten würde. Tut sie nicht! Für die heutige Lufthansa wird hingegen eine seit 1926 reichende Marken- und Unternehmensgeschichte erzählt, einschließlich des historischen Bruchs und des Neuanfangs.
Präziser als „Lufthansa wird 2026 100 Jahre alt“ wäre sicherlich: „Lufthansa feiert 2026 100 Jahre Unternehmens- und Markengeschichte.“ „Definitiv falsch“ wäre die Aussage nur dann, wenn entweder Lufthansa oder Christoph eine ununterbrochene rechtliche Identität seit 1926 behaupteten. Das tun weder Lufthansa noch Christoph; jedenfalls ist mir eine solche Behauptung nirgends begegnet. 💁♀️
LH hat die Namensrechte aus der Liquidationsmasse der alten LH erworben, deren Unternehmensgeschichte 1951 endete. Es gibt also keinen „Bruch mit Neuanfang“, sondern eine über Jahre andauernde Lücke zwischen beiden Unternehmen. Ein Unternehmen, das Jahre später neu gegründet wird und sich lediglich den Namen des Nicht-Rechtsvorgängers kauft, kann heute nicht 100 Jahre alt werden. Es kann nur der 100 werden, den es auch 100 Jahre durchweg gab (bei Unternehmen natürlich inkl. Fusionen, Übergängen, etc.).
Zum letzten Absatz: Genau, auf die Formulierung kommt es an. Hätte er geschrieben „LH feiert 2026…“ wäre das die richtige Wiedergabe einer Tatsache, da LH tatsächlich etwas feiert. Die Aussage „wird 100 Jahre alt“ ist dagegen falsch, da das nicht stimmt. Wir alle wissen, dass LH extra dieses Konstrukt „100 Jahre Erstflug“ gewählt hat. Allerdings ist mit der Zeit in den Medien daraus ein „100 Jahre alt“ geworden, da es viele mit der Formulierung heutzutage alles andere als genau nehmen. Genau so entstehen aber Fake News, und leider stören sich daran nur die wenigsten. 1000 mal nachgeplappert, dann wird das schon stimmen…
Ehe wir zum Flughafen aufbrechen und mit einer 93 Jahre alten Airline den Kontinent wechseln, noch ein kurzer Realitätscheck zu deiner Argumentation:
Erworben wurden nicht nur Namensrechte, sondern auch Markenzeichen, Kranich sowie die Farben Blau und Gelb. Hinzu kam die blau-gelbe Flagge; außerdem übernahm die neue Lufthansa sämtliche Anteile an der Delvag. Am Neuanfang wirkten zudem frühere Lufthanseaten mit. Den Vorgang auf einen bloßen Namenskauf aus einer Liquidationsmasse zu reduzieren, greift daher viel zu kurz.
Dein Vorwurf des Nachplapperns und der Fake News trägt ebenfalls nicht. Es wird von Christoph und von den Medien kein frei erfundener Geburtstag aufgegriffen, sondern das von Lufthansa selbst erläuterte Jubiläum. Du magst den Jubiläumsbezug anders bewerten. Wer aber die offen erklärte Einordnung der Lufthansa übernimmt, verbreitet keine Fake News.
Dein Maßstab behandelt mechanisch eine Unternehmensgeschichte wie eine lückenlose Registerakte. Das ist eine Perspektive, aber nicht die einzig zulässige und in meinen Augen vor allem nicht die sachgerechteste Perspektive:
Unternehmens- und Markengeschichten ähneln einem Familienalbum.
Stell dir eine Familie vor, die durch Kriege, Vertreibung oder eine Namensaufgabe auseinandergerissen wird. Später finden einzelne Familienzweige wieder zusammen. Angehörige der früheren Linie wirken am Neuanfang mit und führen den überlieferten Familiennamen sowie das Wappen bewusst weiter. Diese Familie könnte ihr tausendjähriges Jubiläum durchaus zu Recht feiern: Ein Neuanfang nach einem Einschnitt löscht die vorangegangenen Kapitel nicht.
Deshalb kann man die Formulierung „Lufthansa wird 2026 100 Jahre alt“ präzisieren wollen. Falsch wäre sie nur, wenn sie den historischen Bruch ausblenden oder eine Geschichte erfinden würde, die es nicht gab.
Natürlich ist diese Argumentation nachvollziehbar, aber
Zitat LHG vom 16.10.22
„Im Jahr 2026 feiert Lufthansa den 100. Jahrestag ihrer erstmaligen Gründung: Am 6. Januar 1926 wurde die Deutsche Luft Hansa AG in Berlin durch den Zusammenschluss von Deutscher Aero Lloyd und Junkers Luftverkehr aus der Taufe gehoben. Der Erstflug der neuen Fluggesellschaft folgte am 6. April 1926.
Die heutige Deutsche Lufthansa AG ist dabei nicht Rechtsnachfolgerin des 1926 gegründeten Unternehmens, sondern der in 1953 neu gegründeten Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf. Seit 1954 trägt das Unternehmen den Namen Deutsche Lufthansa AG, zum 1. April 1955 wurde der Flugbetrieb aufgenommen.
Der 100. Jahrestag der ersten Lufthansa Gründung soll dennoch gebührend gefeiert werden.“
Man feiert also explizit den 100. der ersten LH Gründung. Man feiert eben nicht, dass man 100 Jahre alt wird. Dieses „100 Jahre alt“ ist im Laufe der Zeit schlichtweg durch die schludrige Berichterstattung entstanden. Irgendwer hats mal so geschrieben, und alle anderen haben in bekannter Manier davon abgeschrieben. Dass LH dem nicht entschieden widerspricht ist ja wohl mehr als nachvollziehbar.
Lufthansa feiert nicht, dass sie 100 Jahre alt wird?
Ihre Jubiläumsmitteilung vom 2. Januar 2026 trägt die Überschrift „Lufthansa wird 100!“. Wer daraus „100 Jahre alt“ macht, berichtet also nicht schludrig, sondern gibt sinngemäß wieder, was Lufthansa selbst sagt.
Den „Irgendwer“, von dem alle abgeschrieben haben sollen, muss man auch nicht lange suchen: In der Mitteilung von 2022, die Du selbst zitierst, ist wenige Zeilen später vom „100. Geburtstag der Lufthansa“ die Rede.
Und widersprechen muss Lufthansa der Formulierung nicht. Sie benutzt sie selbst, und zwar in denselben Texten, in denen sie die Neugründung von 1953 ausdrücklich benennt.
Bitte den Kontext beachten!
„Lufthansa wird 100!
– Gründung der ersten “Luft Hansa” am 6. Januar 1926
– Lufthansa feiert bedeutendes Jubiläum…“
Hier steht nicht, dass die Deutsche Lufthansa AG IHR bedeutendes Jubiläum feiert, sie feiert nur ein bedeutendes Jubiläum, nämlich das der ersten Unternehmensgründung und damit das des Namens.
In Bezug auf den Jubilar ist auch nirgends von Deutsche Lufthansa AG die Rede, man spricht lediglich von Lufthansa. „… sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, Carsten Spohr, dass beide Flugzeuge zum 100. Geburtstag der Lufthansa …“ und eben nicht der Deutschen Lufthansa AG…
Wenn man die Namen Luft Hansa und Lufthansa als denselben betrachtet, würde der Name tatsächlich 100 Jahre alt werden. Und natürlich würde so auch die erste Lufthansa 100 Jahre alt werden. Geburtstage von längst verstorbenen Persönlichkeiten begeht man auf dieselbe Weise.
Im Artikel oben heißt es aber
„Lufthansa erwartet 100 neue Flugzeuge in den kommenden 100 Wochen
Lufthansa wird 2026 100 Jahre alt und damit steht aktuell alles im Zeichen der Zahl 100. Daher hat man bei Lufthansa auch den Slogan ausgegeben…“.
3x unterschiedslos hintereinander Lufthansa impliziert, dass es sich hier 3x um die Deutsche Lufthansa AG handelt.
Hätte Christoph z.B. geschrieben „ Der Name Luft()hansa wird 2026 100 Jahre alt und damit steht bei LH aktuell alles im Zeichen der Zahl 100…“ gäbe es diese Diskussion hier gar nicht.
Ja ich weiß, solche „Feinheiten“ sind heutzutage bei vielen irrelevant, „ist doch alles nicht so dramatisch“. Aber genau die Vernachlässigung solcher „Feinheiten“ kann unabsehbare Folgen haben, bis hin zu den Folgen einer Emser Depesche.
Mike, solche Feinheiten sind für mich nicht irrelevant, im Gegenteil: In meinem Beruf sind sie unverzichtbar. Ich schätze daher, dass Du so genau hinschaust und Deine Sicht so pointiert vertrittst.
Dann lohnt beim Kontext aber auch der zweite Blick. Gestern hast Du selbst die Lufthansa-Mitteilung zitiert, in der Lufthansa den 100. Jahrestag „ihrer erstmaligen Gründung“ feiert. Ihrer erstmaligen, denn 1953 folgte die Neugründung. Lufthansa feiert also den Jahrestag ihrer eigenen ersten Gründung, nicht das Jubiläum eines Namens.
Und Dein eigener Maßstab gilt auch für die Jubiläumsmitteilung, die Du heute zitierst: Wenn mehrfach unterschiedslos von Lufthansa die Rede ist, handelt es sich jedes Mal um die Deutsche Lufthansa AG. Dieselbe Lufthansa, die laut Überschrift 100 wird und ein bedeutendes Jubiläum feiert, plant im Text die Veranstaltungen des Jubiläumsjahres und nennt das Jubiläum den Start in das zweite Jahrhundert des Unternehmens. Christoph schreibt also nicht anders als Lufthansa selbst.
Lufthansa wiederum benennt im selben Text ausdrücklich die Neugründung von 1953 und zählt damit offen ab der ersten Gründung. Wer diese offen erklärte Zählweise übernimmt, berichtet nicht schludrig und verbreitet keine Fake News.
Damit ist von meiner Seite alles gesagt. Das letzte Wort überlasse ich Dir gern.
Die aktuelle Lufthansa wurde 1953 gegründet, auch wenn die Lufthansa selber das anders sieht 😉, und ein Traditionsflugzeug Ju-52/3m aus der Zeit der Vorgängerfirma betreibt.
Warum ist es Euch so unfassbar wichtig diese Diskussion immer und immer wieder aufmachen zu wollen?
Bei einer geplanten Einflottung von durchschnittlich etwa einem Flugzeug pro Woche ist es sachlich geboten, offenzulegen, wie Lufthansa Group gerade für die im Rahmen dieses Programms zu übernehmenden Boeing-Muster ausreichend Zeit, unabhängige Fachkompetenz und Entscheidungsspielraum für Produktionsbegleitung, Dokumentenprüfung, Abnahmeflug sowie die vollständige Nachverfolgung offener Beanstandungen sicherstellt.
Diese Frage stellt sich insbesondere vor dem Hintergrund der gravierenden, wiederholt von der FAA dokumentierten Produktions-, Qualitäts- und Sicherheitsdefizite bei Boeing. Das gilt sowohl für die Boeing-Muster 737 MAX und 787-9 als auch für die noch nicht zugelassene 777-9. Andernfalls besteht das Risiko, dass hoher Termin- und Kapazitätsdruck die Prüftiefe einschränkt oder die Übernahme von Boeing-Flugzeugen erfolgt, bevor festgestellte Abweichungen vollständig bewertet, behoben und nachvollziehbar geschlossen sind.
Klar gesagt: Erstens erscheint die weitere umfangreiche Festlegung auf Boeing-Muster vor dem Hintergrund der behördlich festgestellten systemischen Probleme bei Sicherheit und Qualität sowie der Mängel in der Fertigungsaufsicht zumindest erklärungsbedürftig. Zweitens darf im Ergebnis eine Beschleunigung der Einflottung dieser Flugzeuge unter keinen Umständen dazu führen, dass sicherheitsrelevante Risiken für Passagiere und Besatzungen nicht mit der erforderlichen Konsequenz erkannt, bewertet und ausgeschlossen werden.
Die Ankündigungsweltmeister schlagen wieder zu.
Genau das! Wahrscheinlich ist eher 100 Flugzeuge in den kommenden 10 Jahren…
Mit den neuen sparsameren Flugzeugen geht die Ticket Preise runter, ja?
Mit den ganzen Alegris fallen dann auch die 200 Euro Sitzplatzwahl weg?
Ticketpreise entstehen ja nicht aus den Kosten die eine Airline hat, sondern daraus was man durchsetzen kann. Wenn ein Wirtschaftsunternehmen die Produktionskosten Senkt (durch hohe Investitionen), verstehe ich nicht, warum man dann geringere Preise anbieten sollte, zumal die höheren Preise ja durchsetzbar sind.
Warum sollte Lufthansa wie die Wohlfahrt arbeiten? Aufgabe ist es möglichst viel Geld zu verdienen und dass vorzugsweise auch wenn der Markt geringere Preise verlangt. Das mit dem Geld verdienen funktioniert ja bei Lufthansa aktuell eher schlecht.
Die von der Lufthansa verlangten Preise sind absurd aus Verbrauchersicht und man sollte die Airline deswegen als Passagier boykottieren.
Ein bisschen Recherche / Nachfragen seitens Frankfurtflyer zum Zeitplan wäre in diesem Artikel sicherlich angebracht:
Auf was bezieht sich die Zahl 100? Ausschließlich noch auszuliefernde Flugzeuge ab jetzt oder z.b auch die etlichen 787 die dieses Jahr schon zu Flotte gestoßen sind?
Wie sieht der Zeitplan denn nun konkret aus? Welche Flugzeugtypen wann, wann beginnt der 100 Wochen Zeitraum und wann endet er?
Der Zeitraum sind 100 Wochen ab jetzt und target ist im schnitt ein Flugzeug pro Woche. Das bedeutet nicht JEDE Woche zwingend eines.
Es gibt noch keine exakten Liferdaten für die Flugzeuge. Diese verändern sich ja auch immer wieder um einige Tage und Wochen. Die Liste die du gerne hättest gibt es damit schlicht einfach nicht.
Nachdem, zumindest was die Boeing Lieferungen angeht, es mehr ein Hoffen oder Pfeiffen im Wald ist…
Und im ankündigen ist die LH ja Weltmeister