Wer ist der echte König von Mallorca? | Was ist wichtiger beim Urlaubsflug – Preis oder Komfort?

Foto: Eurowings

In zwei Monaten läuten die Osterferien die Reisesaison 2023 ein, die Reisebranche erwartet einen heißen Sommer. Bevor es so richtig losgeht, werden wir uns in einem Monat auf den Weg nach Mallorca machen und für Euch in die Kabinen der Urlaubsflieger blicken. Im März werden noch nicht alle Airlines auf der Rennstrecke zwischen Deutschland und Palma aktiv sein, Eurowings Discover und Corendon starten erst später. Dennoch stehen wir vor der Qual der Wahl, denn TUIfly, Condor, Lufthansa & Co bieten mehrere Tarife und zahlreiche Zusatzoptionen. Das wirft die Frage auf: Was ist wichtiger beim Urlaubsflug – Preis oder Komfort?

Viele machen sich gerade Gedanken wo sie den Urlaub verbringen wollen, einige haben bereits alles gebucht. Selbst wenn nur eine Airline die Wunschdestination bedient, bei der Flugbuchung steht oft eine ganze Palette an verschiedenen Tarifen und diversen Zusatzleistungen zur Wahl. Auch bei den Lowcost-Carrier kann man zum Teil alle Bestandteile dazu buchen, die man bei einer Netzwerk-Airline in der europäischen Business Class bekommt. Jeder Reisende hat ganz unterschiedliche Bedürfnisse und legt auf bestimmte Dinge überhaupt keinen oder ganz besonderen Wert.

Während mancher Alleinreisende mit der reinen Beförderungsleistung klarkommt, sieht es bei der Familie mit Kindern anders aus. Um nicht getrennt im Flugzeug zu sitzen ist eine Platzreservierung Pflicht, ein Stück Handgepäck reicht kaum aus und der Hunger kommt gerne aus heiterem Himmel. Auch wir mussten uns Gedanken machen was wir unbedingt brauchen und auf was wir am ehesten verzichten können. Je nach Flughafen wurden uns auch Fast Track bei der Security oder Loungezugang angeboten, an Bord hat man manchmal die Wahl zwischen kleinem und großem Handgepäck, Sitzplätze kosten je nach Beinfreiheit und Lage im Flugzeug und sowieso ist bei der Buchung im Paket meist alles günstiger als bei der spontanen Entscheidung etwas am Tag des Abfluges vor Ort zu buchen.

Wir haben bei sechs unterschiedlichen Airlines einen Flug nach Palma gebucht und fliegen jeweils im günstigsten Basic Tarif bzw. in der Economy Light. Beim Rückflug haben wir uns für den entsprechend hochwertigsten Tarif mit sämtlichen Extras bzw. ein Business Class Ticket entschieden.

Was ist wichtiger beim Urlaubsflug- Preis oder Komfort? | Frankfurtflyer Kommentar

Wer ist der echte König von Mallorca? Wir werden es im März herausfinden und machen den Mallorca-Shuttle Vergleich. Wer bietet einen fairen Preis, welche Zusatzleistungen sind sinnvoll? Teilweise wurden schon bei der Buchung zwei Monate vor dem Abflug in der Nebensaison ziemlich hohe Tarife aufgerufen. Die Frage nach Komfort dürfte sich in dem Fall bei manchen schon erübrigt haben… Erste Eindrücke können wir dann mit Euch auf dem Stammtisch in Palma teilen 😉

Eurowings will dieses Jahr den Air Berlin Mallorca Shuttle wieder aufleben lassen und bis zu 400 Verbindungen pro Woche nach Palma anbieten. Dennoch steht an fast jedem Abflughafen in Deutschland mindestens eine weitere Alternative zur Verfügung, ob Liniencarrier oder Billigflieger- Mallorca haben sie alle im Programm.

Auf was kommt es bei Euch beim Urlaubsflug an? Für welche Zusatzleistungen seid Ihr bereit Extra zu bezahlen?

 

 

GEBUCHT: Wer ist der echte König von Mallorca? – Der Frankfurtflyer Mallorca-Shuttle Vergleich

6 Kommentare

  1. Hier gehts dann wohl sprichwörtlich um den Einäugigen unter den Blinden. Innerhalb Europas kann man auch für Geld leider nur sehr selten eine echte Komfortvariante buchen.

    • Als Nicht-Geschäftsreisender bin ich zufrieden mit dem Angebot.

      C-Tarife innerhalb Europas gibt es immer einmal wieder zu Preisen, die sich gar nicht so sehr von den Economy-Tarifen unterscheiden, wenn man dort Gepäck, Sitzplatzwahl und ein wenig Verpflegung vor Reiseantritt dazubucht. Dazu kommt das entspannte Einsteigen. Ich kann mich durchaus noch an die Zeiten entsinnen, 15 Minuten am Gate in der Schlange zu stehen, nur um noch einen halbwegs brauchbaren Platz für das Handgepäck zu ergattern.

      Die Einschränkung in Gestalt langer Vorausbuchungsfristen und Mindestaufenthaltszeiten ist klar. Dass Kunden, die teure Full-Flex-Tarife buchen, eine andere Sicht haben, verstehe ich natürlich schon.

      • Zitat aus dem Titel des Artikels: „Was ist wichtiger beim Urlaubsflug – Preis oder Komfort?“
        Die sogenannte „Euro-Business“ bietet einem auch nicht viel mehr als Economy mit Gepäck, Sitzplatzauswahl (bei BA z.B. nicht mal das) und einem Snack nebst Getränken. Den freien Nebensitz als Komfortgewinn anzupreisen finde ich schon sehr vermessen, insbesondere wenn man dort sein Handgepäck unterbringen muss weil oben bereits alles voll ist (leider schon oft erlebt). Was auf einem innerdeutschen Zubringer noch tolerabel ist, ist bei 3-3,5h nach LIS oder 4,5-5h auf die Kanaren eine Zumutung.
        Nein, mit einer Business Class hat das (außer dem Namen nach) nichts zu tun.

        • Ich persönlich finde ja das EW Business Class-Konzept auf der Kurzstrecke nicht verkehrt. Das ist ja so ähnlich wie damals bei Airberlin. Man wählt sich aus dem „Buy on Borad“-Menü das aus, was man haben möchte. Also ich verstehe das Angebot zumindest so. Getestet habe ich es bisher nicht und das ist halt wieder der Bullshit-Aspekt dabei: Die „BIZclass“ gibt es auf vielen Strecken (inkl. Mallorca) nicht. Und zusätzlich haben die das Konzept noch kaputt gemacht, indem sie scheinbar Spirituosen rauskonfiguriert haben.

          • Genau das mit den Spirituosen war auch mein erstes Erlebnis mit der EW BIZ, bei dem ich dacht „gehts noch“?

            Ich habe ganz blauäugig nach dem „Sie können alles haben“ einen Gin&Tonic bestellt und bekam als Antwort „alles außer Spirituosen, die muss ich kassieren“……. Mein „Ja klar, immer mit einem Witz anfangen“ kam dann irgendwie nicht so gut an.

            Mich überzeugt das „wählen sie aus dem Buy on Board“ persönlich überhaupt nicht, denn bei einem Sekt im Plastikbecher und dem belegten Brötchen in der Papiertüte kommt bei mir kein Premium Gefühl auf. Dann doch lieber Sekt im Glas….

          • Ja, aber der schäbige Marmorkuchen wird auch nicht besser dadurch, dass er auf Porzellan serviert wird. Dann lieber den Junkfood-Döner aus der Pappschale.
            Für mich wäre a la carte aus dem BoB die Variante, wo ich bei LH über Kurzstrecken C nachdenken würde.

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