Das ist die aktuelle Austrian Airlines Flotte 2026

Foto: Austrian

Austrian Airlines steht schon länger vor der Modernisierung der Flotte. Die Tochter der Lufthansa muss sich aber weiterhin in Geduld üben. Die Pläne sind längst gestrickt, bei der Umsetzung hapert es jedoch. Im neuen Jahr soll sich aber einiges bewegen, so sollen endlich weitere Boeing 787 nach Wien kommen um die betagte Interkontinentalflotte zu verjüngen. Für 2026 erwartet man auch die Einflottung des ersten Airbus A321neo. Wir blicken an dieser Stelle auf die aktuelle Austrian Airlines Flotte, diese besteht derzeit aus insgesamt 68 Flugzeugen.

Kurzzeitig waren die Kundinnen und Kunden der österreichischen Fluggesellschaft wieder mit Propellermaschinen unterwegs. Hintergrund war der Wetlease Vertrag, den man mit der schwedischen Braathens Regional Airlines geschlossen hatte. Dieser wurde aber erst vor wenigen Wochen von jetzt auf gleich aufgekündigt, die ATR-Maschinen sind daher nicht mehr für die AUA unterwegs. Um die Lücken zu stopfen hilft nun eine andere Group Airline in Wien aus, derzeit sind zwei Embraer von Air Dolomiti für Austrian unterwegs. 

Embraer E195

Austrian nutzt betreibt derzeit auch 16 eigene Embraer Jets, diese sind auf den Inlandsrouten und kurzen internationalen Strecken unterwegs. Die Maschinen sind zwischen 13 und 16 Jahre alt und kommen von der LH-Regionaltochter CityLine. An Bord sind 120 Sitzplätze in einer 2-2 Anordnung, in der Business Class bleibt der Nebensitz frei. Bis 2028 will man sich von diesem Modell verabschieden.

Airbus A320ceo

Noch ist dieser Typ mit 29 Einheiten das Rückgrat der Europaflotte. Die Maschinen sind im Schnitt schon über 20 Jahre alt, viele davon waren zuvor bei anderen Gesellschaften wie Air Berlin, LTU oder Niki im Einsatz. Einige A320 erst 12 Jahre alt, andere sind schon seit über 28 Jahren unterwegs. Die Jets sind unterschiedlich konfiguriert, einige haben 174 Sitze und andere 180 Plätze an Bord.

Foto: Austrian

Die Zukunft gehört auch bei der AUA den neuen NEO-Flugzeugen:

Airbus A320neo

Für Austrian waren anfangs nur vier Maschinen mit den sparsamen Triebwerken vorgesehen, dann hat man auf fünf erhöht. Die NEO-Jets kamen direkt vom Hersteller und sind besonders auf längeren Mittelstrecken unterwegs. Die Planer schicken den Jet auch gerne nach London, wo der Flughafen Heathrow Rabatte für die leisen Maschinen gewährt. In der Kabine sind 180 Sitze im frischen aber sehr dünnen Design verbaut.

Alle fünf Flugzeuge haben Triebwerke von Pratt & Whitney. Daher werden diese langfristig zu Edelweiss nach Zürich wechseln. Die Österreicher erhalten dafür mehrere Airbus A320neo mit Turbinen von CFM. Der Schritt dient der Harmonisierung der Flotten, damit wird eine gemischte NEO-Flotte mit Pratt & Whitney und CFM in Wien vermieden. Bis 2028 soll die Teilflotte auf 11 Maschinen ausgebaut werden.

Austrian Airlines führt eine Preisgarantieoption ein. Foto: Austrian Airlines

Airbus A321

Die Teilflotte gehört auch schon zum fliegenden Altersheim, die sechs Maschinen sind im Schnitt rund 26 Jahre alt. Mit Platz für bis zu 200 Reisenden sind die Jets überwiegend auf den frequentierten Routen im Kurz- und Mittelstreckennetz unterwegs.

Foto: Austrian

Airbus A321neo

Im Laufe des Jahres soll der erste Airbus A321neo eingeflottet werden. Nach heutigem Stand bekommt die AUA sechs Exemplare der Version.

Boeing 767-300ER

Nur noch drei 767 sind in der AUA-Flotte, diese wurden 2005 von Lauda übernommen. Die Flugzeuge sind 25, 26 und 27 Jahre alt und fliegen u.a. nach Boston, Washington und Montreal. 2026 sollen die Jets dann ausgeflottet werden.

Foto: Austrian

Die 767 bieten 211 Sitze und sind wie folgt konfiguriert:

  • Business Class: 24
  • Premium Economy Class: 30
  • Economy Class: 157

Boeing 777-200ER

Die älteste Triple Seven ist schon über 28 Jahre alt und ebenfalls im Langstreckennetz der Österreicher unterwegs. Im Programm sind sowohl Routen in die USA (z.B. Los Angeles und Newark) als auch nach Asien (u.a. Tokio und Bangkok).

Foto: Austrian

330 Menschen können mit der Boeing 777 befördert werden:

  • Business Class: 32
  • Premium Economy Class: 40
  • Economy Class: 258

Boeing 787-9

Eigentlich sollte die AUA schon längst die fünf gebrauchten Dreamliner von Mutter Lufthansa bekommen. Dort sind die werksneuen Bestellungen erst sehr spät eingetroffen, daher blieben diese zunächst in Frankfurt. Vor knapp zwei Jahren hat man dann einen Plan B verwirklicht und zwei gebrauchte Jets übernommen.

Foto: Austrian Airlines

Diese kommen von der vietnamesischen Bamboo und wurden in der Kabine lediglich etwas modifiziert. Die Sitze des Vorgängers sind geblieben und bedeuten ein Upgrade für die Kunden der rot-weißen Airline. Die beiden Flugzeuge pendeln derzeit zwischen Schwechat und den New Yorker Flughäfen sowie Chicago O-Hare. Eine Maschine war bis vor wenigen Tagen als Albino unterwegs, inzwischen wurde die typische Lackierung angebracht. 294 Menschen können mit der Boeing 787-9 Platz nehmen:

  • Business Class: 26
  • Premium Economy Class: 21
  • Economy Class: 247

Das ist die Austrian Airlines Flotte 2026 | Frankfurtflyer Kommentar

Austrian hat sich im Zuge mehrerer Sparprogramme verkleinert. Wichtiges Ziel ist es die Flotte zu modernisieren, dazu haben die Airbus A320neo und die beiden Dreamliner schon beigetragen. Im neuen Jahr kommen dann weitere Dreamliner nach Wien, mit den neuen Airbus A321neo gibt es wieder ein ganz neues Modell.

Das Flottenkarussell ist und bleibt ziemlich in Bewegung. In den kommenden Jahren werden die Embraer und die Boeing 767 komplett verschwinden. Auch aus der Airbus A320-Familie werden zahlreiche Jets ausgemustert.

 

Hier ein Blick auf die Flotten der Lufthansa Group:

Wir haben uns auch mit den Flugzeugparks anderer Airlines beschäftigt:

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..